Viele Berufstätige wünschen sich einen Freund auf vier Pfoten – einen Hund. Ein Hund ist ein treuer Begleiter und er liebt seinen Menschen über alles und ebenso vermisst er ihn, wenn er auf der Arbeit ist. Hunde sind eben Rudeltiere und sind nicht gerne alleine. Welche Gedanken sollte man sich als berufstätiger Mensch in Bezug auf den Hundekauf bereits im Vorfeld machen?

Faktor: Zeit

Der Job nimmt eine immer wichtigere Rolle im Alltag ein. Überstunden sind an der Tagesordnung und das Arbeiten nach Büroschluss ist bei Vielen keine Seltenheit mehr. Der Hund wartet daheim mit knurrendem Magen und seine Blase möchte er auch endlich entleeren. Wer keine Zeit für einen Hund hat, tut weder sich noch dem Tier einen Gefallen, wenn er sich einen Vierbeiner anschafft. Hat man feste und geregelte Arbeitszeiten, ist es natürlich einfacher. Der Hund braucht, je nach Alter und Rasse, zwei bis drei Gassigänge am Tag. Kann man dem Hund dieses regelmäßig ermöglichen und mit seinen Arbeitszeiten vereinbaren? Natürlich braucht er auch Auslauf und den Kontakt mit Artgenossen.

Faktor: Rasse

Wer noch nie einen Hund hatte, sollte sich vorher eingehend über die verschiedenen Rassen und deren Eigenarten informieren. Ein Jagdhund wie der Jack Russel Terrier zum Beispiel ist nicht gerne lange alleine zu Hause und er benötigt außerdem sehr viel Auslauf. Ein Schmusehund wie der Chevalier King Charles dagegen ist relativ anspruchslos und kommt besser damit klar, wenn Herrchen oder Frauchen auf der Arbeit sind und er einige Stunden alleine daheim ist.

Im Idealfall darf man den Hund natürlich mit auf den Job nehmen, das erlauben aber die wenigsten Arbeitgeber. Kein Problem ist es dagegen, wenn sich alle Familienmitglieder die Verantwortung für den Hund teilen. Ein Hund braucht weitaus mehr als nur Auslauf und Futter; er braucht auch Beschäftigung und die Zuneigung seines „Rudels.“

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