Die Jobsuche staffelt sich in Deutschland vor allem nach der Qualifikation des Bewerbers. Ausländische Dokumente und Abschlusszeugnisse müssen erst bei einem staatlich anerkannten Übersetzer übersetzt und von der jeweiligen Landesregierung (in dem Fall: Hamburg) anerkannt (in der Fachsprache: beglaubigt) werden.

Hat immer Arbeit in Hamburg: Wahrzeichen Hans Hummel © Thragor/Flickr

Dann müssen ausländische, wie inländische Bewerber ihre vollständige Bewerbungsmappe mit Anschreiben zusammenstellen. In diesem Fall kann der Berater des Arbeitsamtes Hilfestellung leisten. Zum einen mit einer kostenfreien Beratung im Arbeitsamt, des Weiteren können die Bewerber auch einen Gutschein von ihrem Berater verlangen für einen kostenlosen privaten selbst gesuchten Einstellungsberater, der eine Erfolgsgarantie vorweisen muss und sich nach den Bewerberwünschen richten muss. Eine andere Möglichkeit Jobangebote zu finden, ist das Internet (falls kein Internetanschluss zu Hause bei dem Bewerber vorliegt, kann er dies beim Arbeitsamt selbstständig machen), auch gibt es eine Aufzählung vom Arbeitsamt, über welche Suchmaschinen welche Art von Arbeit angeboten wird. Des Weiteren sind Zeitungsannoncen und Ausschreibungen auf Firmenseiten eine Möglichkeit der Arbeitssuche.

Arbeitsamt Hamburg: Fördermöglichkeiten bei der Bewerbung

Des Weiteren können Bewerber 5 Euro pro Bewerbung beim Arbeitsamt und die Fahrtkosten zum Bewerbungsgespräch geltend machen. Für Langzeitarbeitslose gibt es auch eine Förderungsmöglichkeit zur Teilnahme am Arbeitsleben, bei der der Arbeitgeber eine Prämie für ein Arbeitsverhältnis erhält und sich verpflichtet, ihn länger als ein Jahr zu beschäftigen.

Zudem gibt es auch Rechtsberatungen für Arbeitsuchende, die sich selbstständig machen wollen oder eine Firma gründen wollen.

In manchen Fällen, vor allem in Zeiten der Krise, fällt immer wieder der Rechtsbegriff der Billigkeit und der Zumutbarkeit. Diese beiden rechtlichen Veränderungen sollen mehr Druck auf arbeitsunwillige Arbeitnehmer ausüben und somit eine Belebung des Arbeitsmarktes herbeiführen. Aufgrund der angespannten Arbeitslage sind die Rechte der Arbeitnehmer mehr in den Hintergrund gerückt. Aber die Arbeitnehmer dürfen auch eine Arbeitsstelle, aufgrund von Unzumutbarkeit und nicht passendem Profil, ablehnen.

Fördermöglichkeiten bei der Arbeitsaufnahme

Sobald der Arbeitnehmer sich dann in einem Arbeitsverhältnis befindet, gilt für ihn das Arbeitsrecht. Somit hat der Arbeitnehmer auch keine niedere Position einzunehmen, da er über das Arbeitsamt vermittelt wurde. Falls sich ein Arbeitnehmer nicht in der Lage fühlt zu arbeiten, bleibt ihm die Möglichkeit, sich bei einem Arzt arbeitsunfähig schreiben zu lassen.

Falls ein Arbeitnehmer nach längerer Krankheit wieder in Arbeit (sogenannte Rehabilitation) kommen möchte, gibt es noch die Fördermöglichkeit durch die Krankenkasse und die Rentenversicherung. Das Arbeitsamt ist in diesem Fall nicht zuständig, sondern nur für die Suche nach einem passenden Jobangebot.