Den Ausbildungsberuf Systeminformatiker gibt es noch nicht lange. Das Berufsbild wurde erst 01.08.2003  akkreditiert. Kein Internetunternehmen, Telekommunikationsunternehmen sonstige Verwender von informationstechnischen Geräten kommt ohne den Systeminformatiker aus. Sie sorgen dafür, dass Hard- und Software richtig zusammenspielen.

Wo Normalsterbliche schon längst rot sehen, ihren geschätzten PC am liebsten an die Wand feuern würden, um sich danach mit dem Kabelwirrwar zu erdrosseln, ist der Systeminformatiker voll in seinem Element und löst alle Probleme,  als wäre nie was gewesen.

Aufgaben des Systeminformatikers

Die wesentlichen Aufgaben des Systemsinformatikers sind das Entwickeln, Installieren und Warten industrieller informationstechnischer Systeme. Damit alles rund um die Geräte funktioniert und zusammen harmoniert, konfigurieren sie Systeme und Erstellen die dazugehörige Software und passen sie an. Falls es mal nicht so läuft, wie sein sollte, analysieren sie Störungen und Fehlerursachen.

Treten Fehlfunktionen auf werden sie vom Systeminformatiker durch Programmänderungen oder durch das Austauschen von defekten Hardwarekomponenten oder elektronischen Bauteilen beseitigt. Sie unterstützen bei der Planung von Informationssystemen und montieren und im jeweiligen Betrieben montieren sie sie bei dem Kunden vor Ort.

Ausbildung und Interessen des Systeminformatikers

Die Ausbildung dauert 3 ½ Jahre und findet an der Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) und der Berufsschule statt. Die Ausbildung ist staatlich anerkannt und gehört in Bereich der industriellen Elektroberufe. Man sollte sich natürlich für Technik und die Funktionsweise von Geräten, Maschinen und Anlagen interessieren, ebenso für Elektronik und Datenverarbeitung.

Während der Ausbildung erwirbt man Fertigkeiten und Kenntnisse zu einem bestimmten Einsatzgebiet, welches vom jeweiligen Ausbildungsbetrieb bestimmt wird. Zur Auswahl stehen:

  • Automatisierungssysteme
  • Signal- und Sicherheitssysteme
  • Informations- und Kommunikationssysteme
  • funktechnische Systeme
  • eingebettete Systeme (Embedded Systems)

Berufliche Perspektiven des Systeminformatikers

Gebraucht werden Systeminformatiker, gerade im Zeitalter der modernen Technik, immer und finden in Industrie- und Dienstleistungsunternehmen vielseitige Beschäftigungsmöglichkeiten. Darüber hinaus arbeiten sie auch für Hersteller von Automatisierungssystemen, IT-Technik und in Betrieben des Maschinen- und Werkzeug- oder Fahrzeugbaus.

Nach Beendigung der Ausbildung verdienen Systeminformatiker im Durchschnitt 1800,- Euro. Wer eine leitende Position anstrebt, kann eine Weiterbildung als Meister/in oder Techniker/in absolvieren.