Viele Menschen betätigen sich ehrenamtlich neben ihrem Beruf in der Freizeit. Die Gründe hierfür sind unterschiedlich

Soziales Engagement – Motivationen

Manche Menschen helfen einfach gerne und sehen ein soziales Engagement als Quelle für eine bessere Welt. Manche wissen, dass ein derartiges Engagement sich sehr gut im Lebenslauf macht, was ihre Motivation darstellt. Egal, was einen treibt, sich ehrenamtlich zu engagieren, es ist eine gute Sache und freiwillige Helfer werden in vielen Bereichen dringend gebraucht. Die Arbeit hat Sinn und bringt somit Freude und das Gefühl, etwas Gutes zu tun, hebt die Laune und gibt Befriedigung.

Viele Bereiche sind auf Helfer angewiesen

Man kann sich in vielen Bereichen ehrenamtlich betätigen. Beispiele für Organisationen, die ehrenamtliches, außerberufliches Arbeiten ermöglichen sind: Das Deutsche Rote Kreuz, der Arbeiter Samariter Bund, der Malteser Hilfsdienst, der Deutsche Unfalldienst und viele mehr.
Der beliebteste Bereich für ein solches Engagement ist indes der Sportverein. Hier kümmern sich erfahrenen Menschen beispielsweise um die Jungend oder sorgen dafür, dass der Spielbetrieb aufrechterhalten werden kann. Ebenso gefragt bei den außerberuflichen Engagements ist die Mithilfe in Jungendhäusern, die meist von der Stadt oder der Kommune betrieben werden. Diese Arbeit ist bei jungen und erfahrenen Helfern sehr beliebt, weil viel Abwechslung und Action mit im Spiel ist. Es ist schön, mit Jugendlichen zusammen Dinge zu unternehmen oder ihnen aber mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Hilfe für Bedürftige

In den letzten Jahren hat sich auch „Die Tafel“ als Erfolgskonzept bewiesen. Hier können Bedürftige, wovon es mehr und mehr gibt, Lebensmittel kostenfrei bekommen. Die Tafeln besorgen diese vor allem aus dem Lebensmittelhandel – oft sind abgelaufene Lebensmittel noch sehr gut zu gebrauchen und wenn der Salat ein paar braune Flecken hat, ist das auch nicht so schlimm. Neben den Tafeln gibt es aber auch noch Suppenküchen, die immer helfende Hände gebrauchen können. Hier kann man beim Kochen oder beim Präsentieren der Waren behilflich sein, die Waren vom Lebensmittelhandel abholen und nach neuen Lebensmittelquellen forschen oder aber bei der Ausgabe der Lebensmittel helfen.
In diesen Bereich fallen auch die Gib-und-Nimm-Häuser, die es in vielen Städten gibt und ebenfalls einen Anziehungspunkt für viele Helfer darstellen.

Engagement wird immer wichtiger

Auch sehr beliebt für ein außerberufliches Engagement sind die Kirchen oder andere religiöse oder spirituelle Einrichtungen. Hier gibt es ebenfalls sehr viel Bedarf an Hilfe, um die Angebote der Einrichtung aufrecht zu erhalten. Insbesondere christliche Einrichtungen sehen die Hilfe für andere, die Nächstenliebe, als einen zentralen Punkt der gläubigen Weltanschauung und nicht selten zeigt sich dies in unterschiedlichen Hilfsangeboten, bei denen man mitarbeiten kann. Unsere Generation zeichnet sich dadurch aus, dass die Schere zwischen arm und reich zusehends weiter auseinander geht. Gleichzeitig gibt es immer mehr ältere Menschen in unserer Gesellschaft. Entsprechend ist der Bedarf an freiwilligen Helfern in Obdachlosenheimen oder Altersheimen sehr hoch. Selbst mit anzupacken und Menschen, die Bedarf haben, zur Seite zu stehen, ist eine sehr befriedigende Arbeit bei der man direkt die Auswirkungen seines Wirkens in den glücklichen Augen der anderen sieht.

Bildquelle: Gina Sanders – Fotolia

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