Unternehmensberater sind gefragter als je zuvor. 78.000 Consultans, und damit sieben Prozent mehr als im Vorjahr, arbeiteten 2007 in ca. 13.900 Beratungsfirmen und weiterhin scheint es auf diesem Gebiet keinen Stillstand zu geben. Unternehmen (besonders der Pharma- und Chemieindustrie) werben immer neue Dienstleister an, setzen auf immer neue Strategien.Unternehmensinterne Schulungen sollen dafür sorgen, dass die eigene Firma nicht hinterherhinkt und die Berater auf dem neusten Stand bleiben, neuerdings werden sogar Prämien für besonders innovative Ideen geboten. Progressivität scheint in keinem Gewerbe einen derart hohen Stellenwert zu haben. Die Einstiegschancen für Studiumsabsolventen sind in dieser Branche entsprechend hoch und das Gehalt anregend – 40.000 – 50.000 Euro Jahresgehalt für Einsteiger sind keine Seltenheit. Unternehmensberater ist also ein Beruf zwischen Sicherheit und Zukunftsangst, der Sorge, dem ständigen Innovationsdruck nicht mehr standhalten zu können.

Wer diesem Druck standhält, dem gewährt die Branche jedoch viele Möglichkeiten. Neue Strategien werden immer gesucht und hohe Abwerbegelder gezahlt.Chancen sehen hier auch zahlreiche Quereinsteiger, wer über betriebswirtschaftliche Kenntnisse und das oft gefragte naturwissenschaftliche „Know-How“ verfügt und dazu kreativ und zukunftsorientiert denkt, ist hier richtig. Schlüsselqualifikation scheint hier jedoch die Flexibilität zu sein, immer neue Produkte müssen eingebaut- und wieder neue technologische Fortschritte berücksichtigt werden.Die eigene Autonomie, wenn mit dem Trend Schritt gehalten werden kann, ist hoch. Gute Unternehmensberater sind gefragt, in der Branche kann man sich schnell einen Namen machen, in kaum einer anderen diesen jedoch auch so rasant wieder verlieren.

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