Frizzi Linck hilft Popstars, Sängern, Schauspielern und Politikern wenn ihr wohl wichtigstes Organ versagt: die Stimme. Viele große Stars reisen um die halbe Welt, um sich helfen zu lassen – verlieren darüber aber kein Wort.

Bei Stimmproblemen hilft eine Therapeutin

Jeder Zehnte erlebt irgendwann einen Stimmausfall, wenn er regelmäßig im Scheinwerferlicht auf der Bühne steht. Frizzi Linck ist Stimmtherapeutin in New York und hat eine Doppelqualifikation mit Abschlüssen in Logopädie und Gesang. Statt ihren Traum zu verwirklichen und Opernsängerin zu werden, beschäftigt sie sich seit langem mit Stimmtherapie. Ursachen von Stimmproblemen können zum Beispiel Knötchen auf den  Stimmbändern, psychische Gründe, eine falsche Atemtechnik oder Verspannungen sein. Linck sorgt dafür, dass die Betroffenen ihre Stimme schnellstmöglich wieder in vollem Umfang gebrauchen können.

Die Stimme trainieren ohne ihr zu schaden

Linck bietet eine Art Reha für die Stimme an. Außerdem hilft sie Sängern, die spezielle Effekte auf ihre Stimme legen wollen: So lernen ihre Klienten, wie sie stimmschonend zwischen verschiedenen Genres hin und her wechseln können. Die Stimmtherapeutin besitzt zwei Behandlungsräume: ausgestattet mit einem Klavier und einigen privaten Dingen vermittelt sie hier ihre Erfahrungen im Bereich der Stimmbildung.

Nach der Stimmanalyse: ein individueller Übungsplan

Aber wie beginnt man eine solche Therapie? Linck macht den Anfang meistens mit Singen oder Sprechen. Dabei ermittelt sie, wo genau die Probleme liegen: Sie achtet insbesondere auf Atemkraft, Akustik, Artikulation und Vibration. Für jede einzelne Komponente gibt es spezielle Übungen. Nach der Analyse bekommen die Betroffenen einen ganz persönlichen Trainingsplan – auf Alkohol und stark säurehaltige Getränke muss während der Therapie verzichtet werden, diese Stoffe  schaden der Stimme nur zusätzlich.

Teure Therapien mit viel Wirkung

Eine Stimmtherapie ist kostspielig. Viele Therapeuten verdienen sehr viel Geld, in dem sie nicht über die Krankenkasse abrechnen. Frizzi Linck hingegen ist der Schutz der Stimme so wichtig, dass sie auf überdimensionierte Honorare verzichtet und auch Menschen zu ihr kommen können, die nicht über große Geldreserven verfügen. Ihr Unterricht findet auf Englisch, Deutsch und Französisch statt – pro Sitzung verlangt sie rund 140 Euro.


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