Kinder sind offen für Veränderungen im Leben. Wenn das Ende der Schulzeit naht, ist die Zeit reif für einen neuen Lebensabschnitt. Die Berufsberatung unterstützt die Schüler mittels Vorträgen und Praktika bei der Entscheidung nach dem richtigen Job.

Geschultes Personal der Bundesagentur für Arbeit kommt jedes Jahr in die verschiedenen Schulen und steht den Schülern im Rahmen der Berufsberatung mit Rat und Tat zur Seite. Bei Gruppengesprächen und auch in Einzelgesprächen muss erst einmal definiert werden, für was sich der junge Mensch je nach Schulabschluss interessiert. Möchte er eine Berufsausbildung machen oder lieber ein Studium beginnen?

Die Berufsberatung kann dabei helfen, den richtigen Job zu finden © .reid/Flickr

Der richtige Job für mich mit der Berufsberatung

Mancher junge Mensch hat nach zehn Jahren und mehr Schulzeit erst einmal genug von der Schule und möchte lieber etwas Praktisches beginnen. Die Berufsberatung entscheidet nicht für den Schüler, sie berät, vermittelt Kontakte und Praktika und ist ein offener Ansprechpartner bei Fragen. Mittels Tests kann sie richtungsweisende Tipps für den weiteren Werdegang geben.

Eltern wollen nur das Beste für ihre Kinder. Dabei gilt es allerdings, die Kinder nicht zu überfordern. Nicht jeder Mensch ist dazu geboren, ein Lehrer, Arzt oder Professor zu werden. Wo käme die Menschheit hin, wenn es nur Studierte gäbe, ohne diesen Bereich in irgendeiner Weise abzuwerten. Es muss ein Gleichgewicht zwischen akademischen und handwerklichen Berufen geben. Berufsausbildung oder Studium?

Studium, Job oder Ausbildung? Möglichkeiten nach dem Schulabschluss

Dem Gymnasiasten stehen beide Berufszweige offen, dem Hauptschüler und Realschüler die Berufsausbildung oder eine fortführende Schule, mit der er dann mitunter auch noch zum Abitur und somit zur Möglichkeit, ein Studium aufzunehmen, gelangen kann. Wichtig ist letztendlich, dass die Schüler Spaß an ihrer Ausbildung haben. Es ist für einen jungen Mensch nicht schön, wenn er einen Beruf gewählt hat, der ihn nicht ausfüllt, in dem er unglücklich, vielleicht unter- oder überfordert ist.

Immerhin begleitet ihn dieser Beruf sein Leben lang. Andernfalls müsste er den Berufsberater nochmals aufsuchen und gemeinsam mit ihm nach einer anderen Lösung suchen.