Mit einem Handschlag besiegelt: ein gutes Bewerbungsgespräch © Rob Gallop/Flickr

Die erste Hürde der Bewerbung ist genommen, sobald der Bewerber eine Einladung zu einem persönlichen Bewerbungsgespräch erhält. Die schriftliche Bewerbung hat demnach einen guten Eindruck gemacht, welcher nun im persönlichen Gespräch bestätigt und bestenfalls noch erweitert werden sollte. Daher ist es wichtig, sich auf dieses Bewerbungsgespräch auch optimal vorzubereiten.

Gut vorbereitet ins Bewerbungsgespräch

Der Bewerber kann seine Gesprächspartner bereits dadurch beeindrucken, dass er Kenntnisse über das Unternehmen besitzt. Er sollte im Vorwege möglichst viele Informationen über seinen eventuellen Arbeitgeber sammeln. Für die Recherche eignen sich selbstverständlich das Internet und Unternehmensbroschüren. Auch durch Werbung, Prospekte und Kataloge kann der Bewerber Einiges in Erfahrung bringen. Weitere Informationen können auch die Wirtschaftsteile von regionalen Zeitungen, die Industrie- und Handelskammer, das Handelsregister und Gewerkschaften bringen.

Oftmals soll der Bewerber im Vorstellungsgespräch etwas über sich erzählen. Lediglich die Daten tabellarisch heruntersagen macht dabei keinen so guten Eindruck. Selbstverständlich sollte der Bewerber die Daten seines Lebenslaufes im Kopf haben. Der Bewerber sollte seine Selbstdarstellung so vorbereiten, dass er seine Vorteile, Fähigkeiten und Qualifikationen in einem Kurzvortrag von etwa fünf bis acht Minuten Dauer überzeugend und fehlerfrei vortragen kann. Hilfreich ist dies vielleicht mit einem Freund oder einem Familienmitglied zu üben, um eventuelle Schwachpunkte herauszuarbeiten.

Kleidung zum Vorstellungsgespräch: Der erste Eindruck zählt

Der erste Eindruck, den der Bewerber auf seine Gesprächspartner macht, entsteht durch sein äußeres Erscheinungsbild. Der Bewerber sollte dezent gekleidet sein, sich jedoch trotzdem wohlfühlen. Selbstverständlich macht es bei der Kleidung auch einen Unterschied, ob sich jemand beispielsweise bei einer Bank vorstellt oder es sich um einen handwerklichen Beruf handelt. Ein Handwerker im Maßanzug ist sicherlich genauso unpassend, wie ein zukünftiger Bankberater in T-Shirt und Jeans. Deswegen sollte bereits im Vorwege überlegt werden, mit welcher Kleidung ein guter erster Eindruck gelingt.
Selbstverständlich sollte auch auf die Pflege von Schuhen, Haaren und selbst Fingernägeln geachtet werden. Dagegen sollte bei Schmuck, Make-Up und Parfüm bzw. Deo nicht überrieben werden.