Unsere Arbeitswelt wird zu einem Großteil durch Hierarchie strukturiert. Das setzt einige wenige Menschen in eine Position, in der sie über ihre Mitarbeiter eine gewissen Macht besitzen. Was in der Organisation durchaus Sinn macht, bedeutet sowohl für den Vorgesetzten als auch den ihm Unterstellten ein Potential für tägliche Stresssituationen.
Das fängt damit an, dass unterschwellige soziale Spannung zwischen den interagierenden Menschen besteht. Wer zum Beispiel das Gefühl hat, sein Vorgesetzter sei dümmer / jünger / weniger gut als man selbst, der wird als Neuanfänger Probleme haben, sich den Anweisungen zu fügen. Neben diesem offensichtlichen Problem für den Zuarbeiter hat auch der Vorgesetzte mit unterschwelligen Irritationen zu kämpfen. So muss er ständig fürchten, seine Anweisungen würden nicht richtig umgesetzt oder es fehle ihm an der benötigten “Führungsqualität”.
Zu dieser Konstellation kommt täglicher Stress, der nichts mit Beziehungen zu tun hat. Termine, Deadlines und Überstunden lassen auch ruhige und ausgeglichene Leute unter Belastungserscheinungen leiden. weiterlesen »
Der Spiele - Markt boomt und das schon seit geraumer Zeit. Eine Stagnation dieses Trends ist nicht auszumachen, zumal selbst die Handy - Hersteller Spielentwickler brauchen. Daher bieten inzwischen immer mehr Hochschulen den Studiengang “Game - Designer” an.
In diesem Studiengang lernt man, wie das theoretischen Konstrukt der Spielwelt, die Spielregeln und die Charaktere zu entwickeln sind. Alles was das Spiel also braucht wird hier erlernt, inklusive der Abstimmung auf die Zielgruppe, die sich in letzter Zeit variierte.
Allerdings muss man in dem Studium mehr als nur den theoretischen Aufbau lernen. Es geht von der Programmierung bis zum finalen Release, also durchläuft man alle Stationen der Spielentwicklung.
Studieren kann man das vornehmlich in Zürich an der Hochschule für Gestaltung und Kunst, in Berlin an der Mediadesign Hochschule, aber auch in Düsseldorf und München. Inzwischen hat auch Ilmenau einen entsprechenden Studiengang eingeführt und weitere Hochschulen ziehen nach.
Im Beruf kann es sehr von Vorteil sein Themenbereiche zu verknüpfen. Informatik und Biologie sind hier nur ein Beispiel. Wer sich frühzeitig spezialisiert, hat gute Aufstiegschancen.
Das spannende Feld der Neuroinformatik wird immer gefragter. In ihm verschmelzen Biologie und Informatik. Das Gehirn und seine Abläufe wollen ergründet werden und dienen als Forschungsobjekt. Die Informationsverarbeitung des Menschen und seine Lernprozesse werden hierbei technisch nachgeahmt. Man stellt künstliche neuronale Netze auf oder beobachtet erste kognitive Prozesse bei Säuglingen.
Mit Hilfe diese Erkenntnisse wird zum Beispiel Robotern das Greifen beigebracht oder Energie gespart.
Diesen Studiengang findet man beispielsweise an den Universitäten in Berlin, Bochum und Kassel. Der Beruf des Neuroinformatikers ist also geeignet für forschungswillige Studenten, die zwar an Informatik interessiert sind aber alles andere als einen typischen Bürojob anstreben. Auch ethische Fragen sind immer wieder ein Thema.
Wer weiß vielleicht erfindet ihr ja noch das Brainmodding?
Der Beruf des Speditionskaufmannes oder Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung erfreut sich von jeher einer großen Beliebheit. Um sich jedoch besser mit diesem Berufsfeld auseinander setzen zu können, ist hier eine kurze Tätigkeitsbeschreibung. Der Speditionskaufmann kümmert sich dort um nationale und internationale Gütertransporte. Er plant die fristgerechte Zustellung der Ware mit dem bestmöglichen Transportmittel, und das zu dem möglichst günstigsten Preis.
Dabei müssen viele Rechtsvorschriften beachtet werden. Zudem muss er sich auch in der Lagerung auskennen.
Oft kann es vorkommen, dass die Ware vor oder auch während des Transports gelagert werden muss.Hierbei ist zu beachten, welche Vorschriften eingehalten werden müssen, wie die Ware gelagert werden darf oder muss.
Der Speditionskaufmann kommuniziert mit den Kunden und geht auf deren Wünsche und Forderungen ein. Dabei sollte er zumindest Englisch als Fremdsprache beherrschen. Diese kann auch erforderlich sein, wenn ein Weitertransport mit einem anderem Logistikunternehmen nötig ist, wie zum Beispiel bei Luftfrachten oder in der Schifffahrt.
Er koordiniert und kalkuliert die Transporte bis ins Detail. Er erstellt dem Kunden ein Angebot nach seinen Forderungen, in dem weitestgehend alle Preise enthalten sein müssen.
Außerdem muss er sich auch um eventuelle Reklamationen kümmern. Das bedeutet, sollte Ware beschädigt am Ziel ankommen, ist er dafür zuständig, dass der Schaden bezahlt wird. Davor gibt es extra Transportversicherungen, die immer gemacht werden müssen.
Zudem sind Speditionskaufmänner auch für den Zahlungsverkehr zuständig. Um die Ausbildung zum Speditionskaufmann zu absolvieren, wird in der Regel mindestens die mittlere Reife zur Voraussetzung gemacht.
Die Ausbildung selber dauert drei Jahre, sie kann aber auch verkürzt werden auf die Dauer von zweieinhalb Jahren.
2004 wurde der Name des Berufes „Speditionskaufmann“, oder auch „Speditionskauffrau“ in „Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung“ umgewandelt.
Weltbild ist Bestandteil einer sehr erfolgreichen Verlagsgruppe im deutschsprachigen Bereich und hat sich von einem kleinen Familienunternehmen zu einem Marktführer im Bereich Versandhandel und E-Business entwickelt. Zahlreiche Mitarbeiter/innen sind für das Unternehmen Weltbild in den unterschiedlichsten Geschäftsbereichen tätig. Vor allem der Vertrieb ist im Verlagswesen ein wesentlicher Erfolgsfaktor, um langfristig Marktführer zu bleiben.
Deshalb stellt Weltbild an seine Mitarbeiter/innen im Vertriebssektor gewisse Anforderungen, die dazu beitragen sollen, den großen Erfolg der Verlagsgruppe weiterhin zu sichern bzw. auszubauen. Zukünftige Fachkräfte von Weltbild, einem der größten Versandhandel im Bereich Bücher, Musik, DVDs und anderen medialen Trendprodukten sollten daher neben sehr guten PC-Anwenderkenntnissen auch die Fähigkeit besitzen, tragfähige Beziehungen zu Vertriebspartnern aufzubauen und über entsprechende Kommunikations- und Konfliktlösungskompetenzen verfügen. Entsprechende Erfahrungen und Erfolge im Verkauf von neuen Medien sind daher ebenfalls wichtige Voraussetzungen, um in einem Vertriebsjob für Weltbild tätig werden zu können. Ein großes Interesse für den Medienbereich wird genauso vorausgesetzt, wie sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache.
Da die Unternehmensphilosophie des Verlags Weltbild durch die hohe Bedeutung motivierter und erfolgsorientierter Mitarbeiter/innen geprägt ist, werden engagierten Mitarbeiter/innen auch entsprechende Karrierechancen eröffnet. Vor allem kompetente und erfolgreiche Vertriebsmitarbeiter/innen können sich aufgrund der Unternehmensstruktur und des Karriereförderprogramms innerhalb der Hierarchie schnell ganz nach oben in die Spitzenpositionen entwickeln.
Wer daher als künftige/r Vertriebsmitarbeiter/in am Erfolg des Unternehmens Weltbild teilhaben möchte und gemeinsam mit der Unternehmensführung dafür Sorge tragen möchte, dass die Verlagsgruppe auch weiterhin die Spitzenposition im Bereich Versand von klassischen und neuen Medien besetzt, kann sich bei Erfüllung der notwendigen Voraussetzungen als Vertriebsmitarbeiter/in bei Weltbild bewerben.
Unternehmensberater sind mit Klischees behaftet. Sie sind jung, stehen unter einem hohen Leistungs- und Termindruck, haben kaum ein Privatleben und erhalten hohe Gehälter. Aber lässt sich das Berufsbild eines Unternehmensberaters wirklich so zeichnen?
Unternehmensberater müssen nicht fachlich spezialisiert sein, sondern sich schnell in neue Themen und Aufgaben einarbeiten können. Daher ist nicht ausschließlich ein Studium der Wirtschaftswissenschaften, sondern auch der Geistes-, Rechts- und Naturwissenschaften für die Unternehmensberatung geeignet. Eine große Karriere als Unternehmensberater kann jedoch nicht gemacht werden. Denn nach drei bis sechs Jahren heißt es, aufsteigen oder aussteigen.
Unternehmensberater gehören eher der Leistungselite an. Sie müssen überdurchschnittliche Leistungen in ihrem Studium erbringen, aber sich auch sportlich und sozial engagieren. Große Chance als Unternehmensberater haben junge und männliche Absolventen. Jedoch findet auch hier ein Umbruch statt. Erfahrene und auch weibliche Unternehmensberater haben immer bessere Chancen.
Seit Jahren ist der Journalismus ein Feld, in dem es mehr Bewerber als tatsächliche Plätze gibt. Gerade an Journalistenschulen kommen z.B. auf 20 Plätze 2000 Bewerber, die sich durch die Einstellungstests kämpfen.
Trotzdem braucht ein angehender Journalist, und alle, die es werden wollen, nicht zu verzagen: Im neuen Jahrtausend sind die Informationsmedien mehr denn je mutiert - neue Berufsfelder entstehen, alte verschwinden.
Unter “Journalismus” fallen so extrem viele Bereiche, die nur lose etwas miteinander zu tun haben. Den klasssischen Print-Journalisten gibt es de facto nur noch sehr selten. Neue, vor allem internet-affine Formen beginnen, sich zu verfestigen. So sind Community-Manager und Content Manager Berufe, die es vor 10 Jahren noch nicht gab. Gerade der Online-Journalismus, und damit Festanstellungen in einer Online-Redaktion, ist im Aufschwung begriffen.
Doch auch für Printmagazine und das Fernsehen ist die große Regression, die zur Jahrtausendwende und danach in Deutschland vorherrschte, vorbei. Das liegt daran, dass wieder mehr Kunden Werbung schalten, dadurch mehr Geld ins Säckel der Zeitungen kommt und diese mehr Mitarbeiter ins Vorstellungsgespräch einladen können.
Generell ist es wichtig, sich klarzumachen, wohin die Reise gehen soll. Bestimmte Referenzen sind nur für bestimmte Positionen innerhalb journalistischer Aktivitäten geeignet. So herrscht vor allem unter den Printmagazinen immer noch Abneigung gegenüber den neuen Online-Gebieten - was eben dazu führt, dass viele Abkömmlinge “renommierter” Journalistenschulen sich scheuen, den Weg in diese Richtung einzuschlagen.
Dabei liegt da, zumindest meiner Meinung nach, ein Großteil der journalistischen Zukunft. Die Welt vernetzt sich - Online-Informationen sind das, was die Menschen spätestens in 10 Jahren verstärkt konsumieren werden.
Wer gedacht hatte, dass der Beruf des Uhrenmachers im Zeitalter der industriellen Fertigung ausgestorben ist, muss sich seit geraumer Zeit vom Gegenteil überzeugen. Der Trend zu handgefertigten Luxusuhren hat dem Beruf einen neuen Schub verliehen, so dass sehr gute Uhrenmacher mittlerweile sehr gefragt sind.
Voraussetzungen:
Die höchste Gabe eines Uhrenmachers dürfte wohl Geduld sein. Die detailreiche Arbeit erfordert aber zudem ein umfassendes Wissensspektrum, in deren Mittelpunkt das Uhrenwerk stehen muss. Das technische Verständnis, das eigenständige Erfassen von Zusammenhängen sowie Geschick sind notwendig, um Reparaturen an den kostbaren Uhren leisten zu können. Oftmals liegen nicht einmal Konstruktionspläne vor, um sich daran zu orientieren, womit man wieder bei den technischen Zusammenhängen wäre. Notfalls muss ein moderner Uhrenmacher in der Lage sein, selbst fehlende Teile anzufertigen, um eine Reparatur zu gewährleisten. Kreativität und das Finden von notwendigen Lösungen sind also ebenfalls unabdingbar.
Arbeitsspektrum:
Das Arbeitsfeld des Uhrenmachers dürfte sich zunächst auf zwei Felder begrenzen, deren Kapazität aber noch keinesfalls erreicht ist. Eines dieser Arbeitsfelder ist die Fertigung von kostbaren Einzelstücken, die in enger Zusammenarbeit mit einem Designer erfolgt. Das zweite Betätigungsfeld des Uhrenmachers liegt bei der Reparatur und dem Service, wo die eingangs erwähnten Voraussetzungen zum Tragen kommen.
Manchmal sollte man sich von veralteten Berufsbildern nicht abschrecken lassen. Gerade wenn man die Geduld und das Geschick für den Beruf des Uhrenmachers besitzt, ist es eine lohnenswerte Berufsgruppe.
Aus der Sparte “Mögliche Arbeitsplätze” stellen wir euch heute Michael Page International vor.
Michael Page International ist eine international agierende Recruitment-Gruppe mit Sitz in Großbritannien. Das Unternehmen kann auf eine lange Tradition zurückschauen - momentan ist Sir Adrian Montague Chairman der Gruppe. Ein echt geadelter Vorstand also!
Das Unternehmen hat wie gesagt als Recruiter / Personalberater im United Kingdom angefangen. Mittlerweile haben die ihre Reichweite “etwas” vergrößert und stellen eigentlich in jedem bedeutenderen Land eine Abteilung. Neben Recruiting übernimmt Michael Page auch Corporate Consulting.
Die Spezialisierungsgebiete auf der Starthomepage lesen sich wie ein Wunschkatalog:
Die Leute suchen und platzieren also zukünftige Mitarbeiter in eigentlich jeder ökonomisch wichtigen Sparte der Industrie. Dementsprechend suchen die natürlich immer Leute, die sich in diesen Sparten auskennen. Michael Page in Deutschlands beispielsweise sucht vor allem Consultants für die wirtschaftlichen Bereiche. BWL-Studium, gute Englischkenntnisse und Praktika sind sehr wünschenswert.
Dafür winkt einem bei Annahme ein Sprungbrett in die Welt der Wirtschaft. Ein paar Jahre in diesem Verein, und man dürfte relativ gestählt für alles andere sein…
Einen Konflikt fair zu lösen, gewinnt immer mehr an Bedeutung. Und das Berufsbild ist auch schon gezeichnet, der eines Mediators.
Die Mediation ist ein freiwilliges Verfahren, das einen Konflikt außergerichtlich beilegen soll. Dabei hilft der Mediator in einem unterstützenden Gespräch mit den Medianden (Konfliktparteien) eine einvernehmliche Lösung des Konfliktes herbeizuführen.