Networking war früher oft als Vetternwirtschaft und Vitamin-B-Spritze verschrien, doch davon sollte man sich nicht abschrecken lassen. Wer Networking geschickt für das Selfmarketing einsetzt, kann damit seine Karriere beschleunigen.
Networking ist eine gute und meist kostenlose Gelegenheit, um nach dem Prinzip der Mundpropaganda seine Karriere zu beschleunigen. Gerade Freelancer und Selbständige nutzen Networking, um sich neue Kontakte von Kunden und Auftraggebern zu vermitteln. Dabei wäscht eine Hand die andere.
Der Vorwurf, Networking sei Vetternwirtschaft, bei der sich weniger begabte Bewerber Jobvorteile durch ihre Beziehungen verschaffen, greift deswegen nicht, weil die Empfehlungen und damit verbundene schlechte Leistung ja auch immer auf den zurückfallen, der empfohlen hat. Während man früher das soziale und private Netzwerk zum Beispiel auf dem Golfplatz pflegte, macht es einem das Internet heute leichter. Online-Gruppen, Ehemaligenforen der alten Uni, aber auch die Freunde auf Facebook und Twitter können dabei Gold wert sein. So weiß man vielleicht über den Freund der Schwester der Freudin des Mitbewohners, den man vielleicht noch nie zuvor gesehen hat, eher von dem freien Job im Unternehmen, als dieser die Stelle ausschreiben kann.
Auch Networking-Seiten wie Xing sind für die Karriere wertvoll. Firmen und Headhunter können hier gezielt nach Mitarbeitern suchen und erhalten direkt einen Einblick in die Vita des Kandidaten. weiterlesen »
Das Wintersemester beginnt nun bald, die Zulassungsbescheide sind bereits verschickt. Aber auch die Ablehnungen, mit denen der ein oder andere Traum zerplatzt sein dürfte. Das muss aber nicht sein.
Studienplatzklagen sind für viele Studienbewerber die einzige Chance trotz hohem N.C. und Ablehnungsbescheid doch noch im Traumstudiengang oder an der Traum-Uni anzufangen. Doch ist das nicht nur was für reiche Kids aus wohlhabendem Elternhaus?
Klar, ein Anwalt kostet viel Geld. Vom kleinsten Beratungsgespräch bis bis zur Verhandlung muss der Antragsteller alles bezahlen, natürlich auch bei einer gescheiterten Klage die Prozesskosten.
Doch was viele nicht wissen ist, dass man sich bis zum Prozess auch selbst vertreten kann.
Die Studienplatzklage ist ein durchaus legitimer Weg an einen Studienplatz zu kommen, schließlich gibt es in Deutschland das „Recht auf Bildung“.
Das Verfahren läuft in etwa so ab: Man geht davon aus, dass die Universität ihre Kapazitäten an Plätzen nicht komplett ausgeschöpft hat und stellt deswegen so schnell wie möglich nach Erhalt des Ablehnungsbescheids einen formlosen Antrag zur Zulassung zum Studium außerhalb der angegebenen Kapazitäten bei der Uni. Gleichzeitig stellt man den Antrag auf eine einstweilige Verfügung am Verwaltungsgericht, in dem man erwähnt, dass man einen Antrag außerhalb der Kapazitäten gestellt hat und davon ausgeht, dass die Uni die Kapazitäten nicht ausgeschöpft hat. Für den Antrag zum Erlass einer einstweiligen Verfügung wird eine Bearbeitungsgebühr fällig. weiterlesen »
Personalberater sollten denn aufgesucht werden, wenn man selbst möglichst alle Chancen auf einen guten Job ausschöpfen möchte und bereit ist dafür auch etwas zu investieren. Seriöse Personalberater kennen die aktuelle Lage auf dem Arbeitsmark und suchen nach passenden Angeboten, welche zu den eigenen Kernkompetenzen passen, dennoch wird dabei die Anonymität des Bewerbers gewahrt.
Eine professionelle Personalberatung sichert dem Bewerber nicht nur die Möglichkeit auf einen besseren Job, er zeigt ihm auch, dass das jeweilige Unternehmen Wert auf den professionellen Umgang mit seinen Arbeitnehmern legt. Durch den Personalberater werden Angebote und Bewerber objektiv und auf Basis nachvollziehbarer Kriterien geprüft.
Doch was noch viel wichtiger ist, ein Personalberater wird den Arbeitsmarkt immer besser kennen und Schwankungen verstehen, als jeder Jobsuchende, sollte er auch noch so aufmerksam die Branchennetzwerke durchforsten. Der Berater pflegt eigene Kontakte zu Personalabteilungen und erhält Informationen, die nicht unbedingt ihren Weg in die Jobbörsen finden. Denn manche Stellen werden nicht in Inseraten veröffentlicht.
Oft sind Jobsuchende nicht ganz sicher, für welche Position sie sich am allerbesten eignen. Und selbst falls sie sich hier ganz sicher sein sollten, kann ein Gespräch mit einem Profi helfen, die Jobsuche optimal abzustimmen. Je besser die eigenen Vorstellungen, Qualifikationen, Kenntnisse und das Persönlichkeitsprofil zu einem Unternehmen passen, desto erfolgreicher wird man in der neuen Position arbeiten und sich vor allem im Unternehmen wohl fühlen. weiterlesen »
Eine Studienplatzbewerbung ist der erste Schritt bei der Bewerbung um einen Studienplatz an einer Uni. Gehört man zu den glücklichen Anwärtern auf ein Studienplatz, muss man sich noch immatrikulieren und bestimmte Unterlagen und Vorausetzungen erfüllen.
Für die Bewerbung um einen Studienplatz benötigt man zahlreiche Unterlagen für die Hochschule. Spätestens bei der Einschreibung ist das Abiturzeugnis vorzulegen, Belege über Fremdsprachenkenntnisse, bestandene Eignungstests, Praktikas sowie der Personalausweis und ein Versicherungsnachweis der Krankenkassen.
Die kompletten Bewerbungsunterlagen kann man auf dem Postweg oder persönlich im Immatrikultionsamt der Universität abgeben. Die Fristen für die Bewerbung sind der jeweiligen Hochschule zu entnehmen, wobei die Bewerbung für die Fachschulen anderen Bewebungsfristen unterliegt. weiterlesen »
Das richtige Bewerbungsfoto ist für eine erfolgreiche Bewerbung mitunter sehr ausschlaggebend. Denn des Menschen Sinne reagieren auf optische Reize zuallererst.
Der erste Eindruck zählt, das wissen wir alle. Das Bewerbungsfotoist ihre Visitenkarte und zusammen mit den Bewerbungsunterlagen vielleicht die Eintrittskarte in den neuen Job.
Arbeitszeugnisse sind Dokumente, an denen sie nichts verändern können und auch ein tabellarischer Lebenslauf folgt einer immer gleich bleibenden, chronologischen Anordnung.
Das Foto im Lebenslauf aber haben sie selber in der Hand. Und da lohnt es sich, ein paar Euro mehr zu investieren. Wer schon mal den Unterschied zwischen einen Bild aus dem Passfotoautomaten und dem Bild eines professionellen Fotografen gesehen hat, dem wird schnell selber aufgehen, worauf es bei dem Foto im Lebenslauf ankommt.
Eigenkreationen, Automaten-Passbilder und auch zurecht geschnittene Urlaubsbilder sind ein absolutes „No Go“, denn mit dieser Art von Bildern, wird es mit einem Vorstellungsgespräch niemals klappen.
Aber ganz gleich, für welchen Job sie sich bewerben, ein gutes Foto hinterlässt immer einen besseren Eindruck, als es jedes Dokument könnte. Suchen sie sich ein Fotostudio mit einem Fotografen, der sich auf Bewerbungsfotos spezialisiert hat. Er wird wissen, welcher Hintergrund und welche Beleuchtung angemessen ist, um ihren Typ positiv hervorzuheben.
Er wird sie in die richtige Postion bringen, um vielleicht ein Doppelkinn oder Pausbäckchen aus dem Fokus des Betrachters verschwinden zu lassen.
Ebenso verfügt ein gut ausgestattetes Fotostudio auch über technische Möglichkeiten, ein Bild im Fall der Fälle ansprechend zu retuschieren. Kleine Hautunreinheiten oder dunkle Augenringe verschwinden dezent, ohne Ihnen eine Maske aufzusetzen. Denn jeder hat mal einen Pickel auf der Nase oder eine schlechte Nacht gehabt, aber das hat dem Foto im Lebenslauf nicht anzusehen.
Denn wer sich viele Gedanken um das Anschreiben und deren Formulierungen macht, sollte das Foto im Lebenslauf nicht vernachlässigen.
Monster.de ist eines der größten Karrierenetzwerke im Internet. Über tausende von Stellenangebote können von dem Arbeitsuchenden eingesehen werden.
Monster bietet zahlreiche Suchfeatures, wie unter anderem eine Auswahl nach Branche und Bundesland, auf der Suche nach Jobs an. Ferner besteht die Möglichkeit auf dem Jobportal nach einem Teilzeit- oder Vollzeitjob zu suchen. Zeit spart man auf der Suche in der Jobbörse von Monster durch hilfreiche Auswahlkriterien wie der Berufserfahrung, Vertragsart oder der Arbeistszeit.
Alleine über 350.000 Bewerber stellen Ihren Lebenslauf auf die Internetseite von Monster.de. Über einige tausend Jobangebote von Arbeitgebern bietet das Portal dem Jobsuchenden.
Wer zudem auf eine Beratung rund um die Bewerbung, Job und Karriere wert liegt, kann mit den Monster-Usern oder den hauseigenen Karriereberatern sich im Forum austauschen. Insgesamt erhielt Monster in mehreren Testberichten eine sehr gute Bewertung. weiterlesen »
Online Bewerbungen sind bei Unternehmen immer mehr gefragt. Sie sind schnell und unkompliziert zu verarbeiten und erleichtern einen Vergleich der Daten. Online Bewerbungen können per Bewerbungsbogen oder E-Mail erfolgen.
Eine Online Bewerbung muss einer „klassischen“ schriftlichen Bewerbung in Puncto Individualität und Kreativität in Nichts nachstehen. Allerdings gilt es einige Aspekte zu beachten.
Weist der potenzielle Arbeitgeber in seiner Stellenanzeige explizit auf einen standardisierten Bewerbungsbogen auf seiner Internetseite hin, so sollte dieser auch genutzt und nicht aus gutem Willen dennoch eine postalische Bewerbung versendet werden. weiterlesen »
Für eine erfolgreiche Bewerbung ist ein einwandfreier Lebenslauf unerlässlich. In der Regel wird von Unternehmen ein Lebenslauf in tabellarischer Form verlangt. Worauf ist bei der Erstellung zu achten?
Bei der Erstellung eines tabellarischen Lebenslaufs sind zunächst einige Faustregeln zu beachten: Übersichtlichkeit, Vollständigkeit, Angemessenheit. Die wichtigsten Punkte sollten für den potenziellen Arbeitgeber auf den ersten Blick erkennbar sein.
Der tabellarische Lebenslauf sollte keine Lücken aufweisen. Das heißt natürlich nicht, dass jede Woche belegt sein muss, doch wenn zum Beispiel zwischen Abitur und Studium eine Work and Travel Reise über ein Jahr unternommen wurde, sollte diese aufgeführt werden. Die Länge des Lebenslaufs sollte zwei Seiten nicht überschreiten, ohne dass die Übersichtlichkeit darunter leidet.
Am Anfang des Lebenslaufs stehen die persönlichen Angaben, wie Anschrift, Geburtsdatum und -ort sowie Familienstand. Angaben zu anderen Familienangehörigen und zur Religionszugehörigkeit werden in der Regel nicht mehr aufgeführt. Das Bewerbungsphoto wird entweder auf einem Extrablatt oder in die rechte obere Ecke des tabellarischen Lebenslauf geheftet. weiterlesen »
Ein gutes Bewerbungsphoto entscheidet über die Zusage oder Absage bei einer Stellenbewerbung. Für gute Bewerbungsphotos sollte man nicht sparen.
Ein No-Go: Das Passbild aus dem Automaten. Die Bewerbung landet garantiert im Reißwolf! Billigangebote in dem Photostudio von nebenan für 10-20 Euro sollten umgangen werden, denn für den Preis erhält man erfahrungsgemäß schlechte Photos. Qualität und Ästetik lassen hier zu wünschen übrig.
Einfach das Örtliche zur Hand nehmen, Bekannte und Freunde fragen, ob sich einen Photographen kennen, der gute Bewerbungsbilder für den zukünftigen Job macht. Lassen sie sich auf jedenfall Arbeiten des Photographen zeigen. Generell gilt: Für Bewerbungsphotos muss tief in die Tasche gegriffen werden, für ca. 80-100 Euro erhält man professionelle Photos. Ein gutes Fotostudio berät auch beim Make-up, Frisur, Mimik und der Kleidungsauswahl. weiterlesen »
Wenn man eine große Karriere anstrebt sind einige Dinge zu beachten, vor allem während der Bewerbungsphase können private Internetauftritte und feuchtfröhliche Betriebsfeiern zu richtigen Karrierefallen werden.
Internet als Karrierefalle
Es gibt zahlreiche Bücher darüber, was man beachten sollte, wenn man sich bewirbt, ein großes Thema ist die Karrierefalle Internet. “Social Networking”, das sich etwa durch xing oder studivz in den letzten Jahren manifestiert hat, ist zum einen eine gute Möglichkeit an den Traumjob zu kommen, auf der anderen Seite sind auch Arbeitgeber schon darauf aufmerksam geworden und überprüfen das Leben ihrer Bewerber über die Suchfunktionen. Aber auch Blogs und Webauftritte anderer Art können problemlos gegoogled werden.
Wer sich abfällig über seinen Arbeitgeber äußert oder nur Fotos von feuchtfröhlichen Parties mit eher fragwürdigen Motiven postet, kann seine Chancen mindern. Bei Internetauftritten, die leicht zu finden sind sollte man deshalb die Funktionen nutzen, die einem geboten werden, wie z.B. sie nicht für jeden zugänglich zu machen.
Gegen Auftritte im Internet ist nichts zu sagen, man kann sie sogar für seine Bewerbung nutzen um etwa die Bandbreite seiner Interessen zu verdeutlichen. Dennoch ist Vorsicht geboten mit Bild- und Textmaterial, das ein negatives Image hervorrufen könnte. Was man selbst im Internet finden kann, kann der Chef meistens auch.
Betriebsfeiern, die zur Falle werden
Ein gängiges Problem ist die Nachhaltigkeit von Betriebsfeiern, wie z.B. Weihnachtsfeiern oder Betriebsausflügen, die oft in einer Weinlaune enden. Geselligkeit ist gut und schön, jedoch sollte man es auch nicht übertreiben. Schnell steht auch im Arbeitszeugnis, dass man ein geselliger Typ ist, was sich im Zeugnisfachjargon jedoch nicht besonders gut macht.
Gerade bei Betriebsfeiern sind viele Dinge zu beachten. Die richtige Kleidung, die richtige Anrede und Selbstkontrolle sind sehr wichtig, wenn man nicht in eine Falle laufen möchte. Sollte ein Kollege oder Chef einen Aussetzer haben, ist es nicht von Vorteil sich darüber auszulassen und mit den anderen Kollegen erst einmal richtig zu lästern; auch das kann für sie negativ ausgelegt werden.
Die Lästerfalle im Büro
Gerade Lästern fällt nicht nur dem Chef negativ auf, auch Arbeitskollegen merken, wenn über sie gelästert wird. Wer ständig nur über andere schwatzt, wird irgendwann nicht mehr ernst genommen und auch höchstens noch zum Lästern angesprochen. Kollegen und Chefs werden dann sehr vorsichtig was Bemerkungen ihnen gegenüber angeht. Diskretion gehört für die meisten Firmen auch zu den Softskills und offenbart sich darin, dass man manche Dinge nicht anspricht.
Fazit
Man soll deshalb nicht zur Spaßbremse werden, nur ein Blick auf das eigene Image schadet nicht. Fremdwahrnehmung ist immer anders als die Selbstwahrnehmung und bei Dingen, die negativ ausgelegt werden können und nur in einem bestimmten Zusammenhang witzig sind, sollte man sich zurückhalten was Fotos und lockeres Plaudern am Arbeitsplatz angeht. Karrierefallen lauern überall.