Es ist wieder soweit: Vom 24.- 25.10.2008, 10:00 - 18:00 Uhr könnt Ihr auf dem Messegelände nahe des Funkturm in den Hallen 21B und
22B die größte Ausbildungsmesse Berlins besuchen.Wer noch keine Idee hat welchen Beruf er mal ergreifen möchte, hat hat den Tagen der
Berufsausbildung die Chance eine kompetente Beratung zu bekommen.
Die Tage der Berufsausbildung stellen eine einmalige Berufschance dar. Hier kannst du deinen Traumberuf aus den Bereichen Industrie, Handel, Dienstleistung und Handwerk finden. Dein Traumberuf ist dir schon bekannt, dann packe deine Bewerbungsunterlagen in die Tasche und bewerbe dich Vorort.
Mehr als 100 Ausbildungbetriebe informieren euch über die Ausbildungsberufe. Und nun die gute Nachricht: Das ganze kostet nichts für all diejenigen, die glücklicher Besitzer einer YOU-Karte sind - Alle anderen müssen 5,50 € Eintritt zahlen.
Heutzutage wird viel vom bekannten Vitamin B gesprochen. Jobs kommen durch Empfehlungen oder Netzwerke im Internet zustande und oft nicht durch eine traditionelle Bewerbung. Doch genau das kann talentierten Personen ohne unendliche Kontakte auf die Füße fallen.
Um seinen Studenten ein frühzeitiges Kontakteknüpfen zu ermöglichen, findet z.B. am 15.10.08 an der Hochschule Fresenius ein sogenannter Career Day statt. Die private Uni hat Premium-Kooperationspartner und lädt deren Personalverantwortliche ein um sich mit derzeitigen und ehemaligen Studenten der Hochschule auszutauschen. Die Studenten lernen somit welche Anforderungen die Personaler stellen und welche Qualitäten sie sich erhoffen. Partner aus der Wirtschaft sind beispielsweise die Verlagsgruppe Handelsblatt, Peek & Cloppenburg oder Vodafone aber das sind nur ein paar Beispiele.
Mir gefällt dieses Prinzip der frühzeitigen Vernetzung, als Student ist das natürlich klasse. Diskussionswürdig ist jedoch, ob diese Form der Angestelltenauswahl für Außenstehende eine zu große Mauer baut bzw. den Weg für Menschen, die aus weniger gut betuchten Familien kommen nicht extrem erschwert. Damit wird diese sehr soziale Idee zur Hilfe der Kontaktierung mehr und mehr zu einem Hindernis, das unsoziale Aspekte in sich trägt.
Seit Urzeiten hieß es “Studier was, Junge, dann wirste was!”. Heutzutage hat sich die Welt im Gegensatz zu der Welt unserer Eltern sehr stark verändert. Studieren ist nun mit echten, zum Teil finanziellen, Hürden verbunden.
Die Universitäten laufen bei gefragten Fächern fast über. Gleichzeitig werden vielerorts Fächer wieder abgebaut. Vor allem die Geisteswissenschaften leiden unter dem von der Globalisierung katalysierten “Wenns kein Geld bringt, streich es”-Wahn in Deutschland. Das Studium wird mit dem Einführung des Bachelorsystems weniger eine Bildungssache, als eine berufsausrichtende Spezialisierung, die aber die Eingewöhnungszeit im Beruf sowieso nicht ersetzen kann und somit immer mehr zur Farce verkommt.
Gleichzeitig ist bei vielen Arbeitgebern schon in den Anforderungen für eine Bewerbung ein Studium Pflicht geworden - fast so, wie früher das Abitur. An anderen Stellen schadet ein Studium, mehr, als es nützt. Und wieder woanders ist vor allem Flexibilität gefragt und es ist egal, was du vorher gemacht hast. Letzteres verschwindet jedoch zusehends. Also alles wie immer? Nicht direkt. Dadurch, dass sich die einzelnden Unternehmen immer stärker globalisieren, gibt es nur noch sehr wenige Berufszweige, in denen eine lokale Ausbildung reicht. Auf dem Arbeitsmarkt sind die Plätze, für die man eine Ausbildung benötigt, heiß begehrt und fallen meistens schnell raus.
Wer auf dem Briefkopf ein “Dr.” zu stehen hat, der wird es auf der anderen Seite weiterhin schwerer haben, als beispielsweise Diplomingenieure. Es geht eben immer mehr darum, wer entscheidet und schnell schaltet, als um intelligentes Denken.
Die Ausbildung oder das Studium geschafft und nun geht es ans Bewerben. Wie sieht denn überhaupt die bestmögliche Qualifikation für einen Job aus? Sind die Ansprüche bei den vielsagenden Bewerbungsschreiben auf dem internationalen Markt mit dem in Deutschland vergleichbar? Fragen über Fragen.
Sicher gibt es Unterschiede auf dem weltweiten Bewerbermarkt. In einer deutschen Bewerbungsmappe muss vor allem ein aussagekräftiges Anschreiben inklusive Foto vorhanden sein, sowie ein lückenloser Lebenslauf. Hat man dann als strebsamer Student noch diverse Praktika absolviert und kann sonstige Referenzen vorweisen, dann kann die Bewerbungsmappe mal gut und gerne 15 Seiten umfassen. Schaut sich die angeschriebene Personalabteilung denn überhaupt alles an? Man bemüht sich als Bewerber alle nur erdenklichen Informationen dem potentiellen Arbeitgeber mitzuteilen, aber wahrscheinlich sieht sich das ohnehin kaum einer an. Selten wird man über das vorn aufliegende Anschreiben, Lebenslauf und dem Zeugnis hinauskommen. Macht es dann überhaupt Sinn alle erarbeiteten Zusatzqualifikationen hinzu zufügen?
Angeblich werden die Unterlagen teilweise sogar nach Beurteilung des Bewerbungsfotos voraussortiert. Na wenn das mal nicht nach einer wohlüberlegten Auswahl nach geleisteten Qualifikationen klingt.
Ist die Bewerbung auf dem internationalen Arbeitsmarkt vielleicht eine Alternative? Geht es erst einmal rein nach der Gestalt der Unterlagen, dann erweist sich vor allem der englischsprachige Markt als bessere Variante. Hier darf in erster Linie gar kein Foto vorhanden sein, sowie das Alter und auch Religion sollten als Angaben nicht in der englischen Bewerbung auftauchen. Man könnte sonst voreingenommen sein und vorschnelle Schlüsse auf den zukünftigen Arbeitnehmer zu schließen sein. Im Ganzen ist die englische Bewerbung wesentlich dünner als eine deutsche Mappe. Aus eigener Erfahrung weiß ich zu berichten, dass das Anschreiben (Cover Letter) und der Lebenslauf (CV) ausreichen, wenn man sich für einen Job z.B. in Amerika oder Australien bewerben will. Die Mühe lohnt sich auf jeden Fall.
Ob diese verkürzte Version der Vorstellung nun besser ist? Ich wage mal zu behaupten ja, denn man hat mehr potentielle Chancen einen Job zu bekommen. Vielleicht sollte man das auch in Deutschland einführen, denn hier kommt man meist noch nicht einmal zu einem Vorstellungsgespräch und muss sich eventuell mit mehreren Praktika über Wasser halten. Auf Dauer kann das aber keine Lösung sein, denn diese “Jobübungen” werden entweder gar nicht oder nur sehr unzureichend bezahlt, obwohl man meist die gleiche Arbeit leistet wie die voll bezahlten Kollegen.
Headhunter, was sich zunächst anhört, wie ein neuer Actionfilm von Quentin Tarantino, sind eigentlich nur die neuen Geheimwaffen großer Unternehmen. Headhunter sind eigentlich Personalberater, Personalberater der besonderen Art, denn Sie schalten nicht einfach Anzeigen in Zeitungen und lesen das qualifizierteste Personal aus, stattdessen werben sie gezielt Spitzenkräfte anderer Firmen ab.
Dies ist für Sie Chance und Rückschlag zugleich, denn normalerweise sind es die Headhunter selbst, die sich im Namen der Unternehmen bei ihren “Opfern” melden, doch zeigt sich, dass es sich auch lohnen kann einmal Headhunter “Bäumchen wechsle dich” zu spielen und direkt anzufragen und auf die Jagt zu gehen, denn die ausgeschriebenen Gehälter locken. Diese Jagt ist meist nicht nur sprichwörtlich, denn das A und O ist es, selbst Engagement zu zeigen und sich ins rechte Licht rücken zu können, denn alles was zählt ist der Vorteil, den genau Sie dem Unternehmen des Headhunters verschaffen können. Das heißt aber auch dies in angemessener Weise zu tun, denn es gibt kaum etwas schlimmeres als aufdringlich zu wirken. Dennoch gilt: Es ist besser zu viel, als zu wenig zu tun , um dem Headhunter im Gedächtnis zu bleiben. Lassen Sie sich ebenfalls nicht von unseriösen Angeboten blenden, auch vermeintliche Agenturen, die im Internet ihre Dienste anbieten und Ihnen einen Eintrag in die Datenbank verkaufen, sind fraglich. Wichtig ist es, dass Sie bei einer erfolgreichen Bewerbung keine rosarote Brille walten lassen und sich der Job im Nachhinein als Flaute entpuppt. Sie sollten sich daher schon vor dem Bewerbungsgespräch genaue Informationen zum Job geben lassen, werden Ihnen diese verwehrt ist etwas Faul. Die Auslese der Spitzenkräfte hat also auch seine Schattenseiten, da der schöne Schein der Headhunter schnell verfliegen kann, wenn man nicht mit offenen Augen dem Angebot entgegensteht.
Wenn Sie einen Termin für ihr Vorstellungsgespräch ausgemacht haben, ist die erste Hürde erfolgreich genommen, denn ihre schriftliche Bewerbung hat überzeugt. Nun wird es also langsam ernst und Lampenfieber macht sich breit, wissen Sie wie Sie mit ihrem Auftreten überzeugen können und sich selbst interessant darstellen und trotzdem authentisch bleiben? Nein? Manchmal genügt ein kleiner Griff in die Trickkiste. Das wichtigste ist die gute Vorbereitung auf das Gespräch, nehmen Sie sich Zeit und informieren Sie sich über das Unternehmen. Da mittlerweile jedes größere Unternehmen über eine Internetpräsenz verfügt, ist dies der einfachste Weg einen Überblick zu erhalten.
Wichtige Informationen sind die Geschäftsfelder, die das Unternehmen bedient, die Anzahl der Mitarbeiter und auch Wettbewerber im selben Bereich. Natürlich sollten Sie im Bewerbungsgespräch selbst nicht ungefragt Informationen wie Vokabeln einwerfen, halten Sie sich lieber ein wenig bedeckt und glänzen Sie im richtigen Augenblick, das zeigt auch, dass Sie ein guter Zuhörer sind.Wichtig ist natürlich auch das richtige Auftreten, neben dem angemessenen Outfit, sollten Sie darauf achten möglichst wenig Schmuck oder andere Dinge am Körper zu tragen, die von Ihnen ablenken könnten, denn Sie sind Mittelpunkt dieses Gesprächs. Unpünktlich zu sein, kann Ihnen ebenfalls einen vorzeitigen Todesstoß versetzen, denn Sie gelten sofort als unzuverlässig und disziplinlos. Letztendlich sollten Sie natürlich gefasst auf jede frage reagieren können, stellen Sie sich vorab einen kleinen Fragenkatalog mit möglichen Fragen zusammen und überlegen Sie sich antworten. Wenn Sie erst im Gespräch selbst mit Fragen überrascht werden, reagieren Sie schnell unüberlegt und werden sich später ärgern. Der erste persönliche Eindruck den der Personaler von Ihnen hat ist entscheidend, Sie haben also nur diese eine Chance von sich zu überzeugen. Das heißt nicht, dass Sie steif antworten müssen. Wenn sich im Gespräch Situationen ergeben, wie beispielsweise eine kleine Diskussion über Fußball, steigen Sie ruhig ein, das macht Sie sympathisch, vergessen Sie dabei aber nie höflich und ruhig zu bleiben.
Die Bewerbung ist das Spiegelbild eines jeden Bewerbers, außerdem ist sie der erste Eindruck des Potenziellen Arbeitnehmers und dieser zählt ja bekanntlich. Deshalb sollte eine Bewerbung immer den allgemeinen Standards entsprechen und gleichzeitig Ihre Einzigartigkeit hervorbringen. Die Bewerbung sollte immer den Lebenslauf und das darüberliegende (nicht eingeheftete) Anschreiben, also das eigentliche Bewerbungsdokument, enthalten. Im Internet gibt es zahlreiche Beispiel-Bewerbungen, die Ihnen bei der Erstellung Ihrer eigenen helfen können, achten Sie jedoch immer darauf, dass Ihr Anschreiben einen persönlichen Charme behält, denn schließlich soll die Firma genau Sie einstellen. Wichtigster Aspekt eines gelungenen Anschreibens ist die angemessene Länge, mit nur den wichtigsten Informationen, es sollte prägnant und sachlich sein. Neben den üblichen Formalia (Briefkopf, Adresse, Datum, Betreff…) muss eindeutig die Motivation für die Berufswahl ersichtlich sein. Die dort genannten Aspekte können auch in den darauf folgenden kurzen persönlichen Informationen aufgegriffen werden, um die Bewerbung inhaltlich abzurunden und anschaulicher zu gestalten. Abschließend können Sie auch die Bereitschaft zu einem Probearbeiten und Bewerbungsgespräch einbringen, dies lässt Sie gleich zu Anfang engagiert und voller Elan erscheinen und macht einen guten Eindruck.
Die Bewerbung als ganzes sollte einen runden Eindruck machen , Hobbys und Interessen, die im Lebenslauf erwähnt werden, passen idealerweise zu den, im Anschreiben erwähnten, Fähigkeiten. Vergessen Sie auch auf keinen Fall eventuelle Berufserfahrungen durch Praktika oder Weiterbildungen zu erwähnen. Mit diesem Leitfaden an der Hand, sollte es ein leichtes sein, Ihren zukünftigen Arbeitgeber gleich mit dem ersten Eindruck zu imponieren. Bleiben Sie jedoch immer bei der Wahrheit, kleine”Anpassungen”, die Sie vornehmen, fliegen nämlich schnell im Bewerbungsgespräch auf und der erste gute Eindruck ist passé. Viel Erfolg!
Wer kann sich nicht mehr an seine Jugendzeit erinnern, die Zeit in der irgendwie alles einfacher war, man selbst toleranter und offener und auch risikofreudiger handelte. Jeder von uns hat seine kleinen Jugendsünden, schlimm nur, wenn diese ausgeartet sind und auch heute noch ihre Spuren im Berufsleben hinterlassen können. Daher sollte sich auch jeder Jugendliche darüber im klaren sein, was eine Eintragung im polizeilichen Führungszeugnis bedeuten kann und jeder Arbeitnehmer wissen, welche Rechte er in diesem Fall hat. Generell gilt: Wenn die Eintragung nicht relevant für die ausgeschriebene Stelle ist, darf der Arbeitgeber keine Einsicht in das Führungszeugnis verlangen, das gilt auch für eine mündliche Befragung im Bewerbungsgespräch.
Spricht ihr Chef Sie also auf Vorstrafen an, müssen sie keine Auskunft geben, sofern die Straftat keinen Bezug zur ausgeschriebenen Stelle hat. Bewirbt man sich um den Posten einer Verkäuferin ist es natürlich schon relevant, ob in der Vergangenheit Diebstähle oder ähnliche Straftaten vorgefallen sind, diese müssen dem Arbeitgeber genannt werden. Diese Tatsache legitimiert jedoch nicht automatisch die Einsicht in das Führungszeugnis, denn hier können neben den bekannten, relevanten Delikten auch für den Arbeitgeber irrelevante Straftaten aufgeführt sein, die bei den Stellenvergabe nicht berücksichtigt werden dürfen. Auch kann das Führungszeugnis bereinigt werden, denn es gibt eine Ablauffrist für die Einträge. Diese kann direkt beim zuständigen Amt erfragt werden, beträgt jedoch meist 5 Jahre plus der auferlegten Freiheitsstrafe (wenn dazu verurteilt) in Jahren. Ist die Eintragung relevant für den Berufswunsch, muss man sich jedoch seiner Vergangenheit stellen und hoffen, dass der potentielle Arbeitgeber, trotz der Vorstrafe bereit ist dem Bewerber eine Chance zu geben. Natürlich ist es immer besser nicht erst im Nachhinein über die Konsequenzen seiner Tat nachdenken zu müssen, sondern von vornherein durchdacht zu handeln, um nicht erst in eine solche Situation kommen zu müssen.
Die IT-Branche ist und bleibt der Bereich der Zukunft und ist auch schon in der Gegenwart für viele Arbeitnehmer ein beruflicher Traum. Da für viele Menschen heutzutage die IT-Berufe ein beruflicher Traum sind, ist es auch nicht verwunderlich, dass die beliebtesten Arbeitgeber, auch über die Grenzen von Deutschland hinaus, in dieser Branche anzutreffen sind. Einen ähnlichen Boom erleben momentan lediglich die Stellenangebote im Vertrieb.
In Deutschland selber beispielsweise ist die Mitarbeit beim Softwareunternehmen CiscoSystems sehr gefragt, Stellenangebote dieser Firma bleiben nie lange unbeantwortet, vielmehr werden sich hier zahlreiche Bewerber um die vorhandenen Plätze streiten. Neben diesem Softwareriesen ist auch das Unternehmen ConSol Software ganz weit vorne dabei, wenn es um die beliebtesten Arbeitgeber nicht nur in der IT-Branche, sondern in der gesamten Wirtschaft geht. Ebenso der Softwareriese Microsoft, welcher natürlich nicht nur in Deutschland vertreten ist, sondern in allen Teilen von Europa und der Welt zu finden ist. All diese größeren Firmen haben gemeinsam, dass die beruflichen Perspektiven hier mehr als ausgezeichnet sind, denn neben mehr Lohn ist auch die Chance für beruflichen Aufstieg in größeren Unternehmen natürlich höher.
Doch auch kleinere Unternehmen müssen sich nicht verstecken und bekommen reichlich Anfragen auf ihre Stellenangebote in Düsseldorf, wenn sie der IT-Branche angehören. Hier trumpfen die Firmenchefs vor allem mit Atmosphäre, um zukünftige Mitarbeiter von ihrer Firma zu überzeugen.
Weltweit sehr beliebt sind vor allem Jobs bei Google, welche nicht nur finanziell sehr attraktiv sind, sondern auch hier versucht der Arbeitgeber mehr zu sein als nur Arbeitgeber und bietet den Arbeitnehmern vielerlei Vergünstigungen und Projekte an, die dem Betriebsklima hilfreich sind. Jobs bei Google oder auch anderen Anbietern aus der IT-Branche nicht zu finden sondern auch zu bekommen, setzt natürlich eine gute Ausbildung im jeweiligen Beruf voraus. Wer hier dementsprechend Leistung zeigt, wird kaum mehr die Stellenangebote suchen müssen, sondern bekommt die Anfragen dieser Firmen.
“Elite”, kaum ein Begriff zeigt sich in den Medien zurzeit so präsent wie dieser. Von den neuen deutschen Eliteuniversitäten ist die Rede, von Privatschulen und Internaten und sogar schon von Elitekindergärten.Wie die neusten Statistiken zeigen, stimmt es natürlich: In kaum einem Land ist der Bildungsweg des Kindes so abhängig vom Einkommen der Eltern, wie in Deutschland.Seit einiger Zeit dürfen sich nun auch in Deutschland bestimmte Hochschulen mit dem Prädikat der “Elite”-Universität schmücken. Ausgezeichnet wurden dabei in Form einer “Exzellenzinitiative” Universitäten mit besonders herausragenden “Zukunftskonzepten zur universitären Spitzenforschung” ausgezeichnet und gefördert.Folgende Universitäten bilden also der Kommission nach zukünftige Spitzenkräfte aus:1. Universität Karlsruhe2. Ludwig-Maximilians-Universität München3. TU München4. Technische Hochschule Aachen5. Freie Universität Berlin6.Universität Freiburg7. Universität Göttingen8. Universität Heidelberg9.Universität KonstanzDie staatliche Förderung verspricht einen Betrag von 100 Millionen Euro für die benannten Universitäten. Auch Hochschulen, die andere besonders hervorstechende Leistungen gebracht haben, dürfen sich nun auf Unterstützung freuen. Insgesamt soll mit bis zu einer Milliarde Euro Fördergeldern, gerechnet werden.Diese Fördergelder sollen vor allem dem Ausbau der Forschung zu Gute kommen, so planen viele Universitäten zusätzliche Stellen zu Schaffen, nicht nur für Professoren, sondern insbesondere für junge Nachwuchswissenschaftler.Durch die Anschaffung neuen Equipments, um bessere Bedingungen für das Forschen zu schaffen wird auch nachgedacht. Der Großteil der Studenten an den Universitäten scheint jedoch nichts vom großen Kuchen abzubekommen: “Wir Geisteswissenschaftler haben noch nichts von Veränderungen gehört, die sich positiv auf unser Studium auswirken werden”, so ein Student der FU Berlin. Doch scheint es ebenfalls keine große Enttäuschung über den Verbleib des Etats zu geben, denn die Studienbedingungen seien schon immer gut gewesen, sagt derselbe Student: ” Nein, enttäuscht bin ich nicht. Ich fühle mich wohl auf dieser Universität und denke nicht, dass wir benachteiligt werden, unsere Studienbedingungen waren hier schon immer gut!”Die meisten Studenten scheinen sich auch allein mit der Tatsache wohlzufühlen, jetzt nun an einer “Eliteuniversität” zu studieren. Viele rechnen sich dadurch bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt aus.