Die Karriereleiter

Die ersten Schritte zum Erfolg
 


Archiv: Weiterbildung

Schule, Studium, Job und danach nur noch die Rente. Dieses Lebensplanungsmodell hat lange ausgedient. Wer heutzutage beruflich am Ball bleiben will, dreht neben dem Job noch ein paar Bildungsrunden extra. Fünf Fragen und Antworten zum Thema Weiterbildung 

Wer?

Es gibt zwei Gruppen, die sich für ein berufsbegleitendes Studium entscheiden. Jene mit einem Ausbildungsberuf und solche mit einem Universitätsabschluss. Beide haben in der Regel einige Jahre gearbeitet, bereits eine Familie gegründet und sich schon an einen angenehmen Lebensstandard gewöhnt. Umso praktischer ist es also, wenn man über viel Selbstdisziplin, gute Kondition und eine hohe Frusttoleranz verfügt. Denn Feierabend wird unter der Dreifachbelastung von Familie, Job und Studium zu einem Fremdwort. Und damit Kino, Party, Schlendrian. Rund 350.000 Menschen nahmen in Deutschland 2007 diese sich lohnende Bürde auf sich. Tendenz steigend.

Schreibblock mit Stift © Flickr/Pictlux

Warum?

Es gibt persönliche und gesellschaftliche Gründe. Mit der Berufserfahrung stellt mancher fest, dass da noch mehr drin ist. Einen Sprung auf der Karriereleiter lässt sich nur mit überdurchnittlichem Einsatz erklimmen und Weiterbildung zählt definitiv dazu. Außerdem verwissenschaftlicht die Arbeitswelt immer mehr, aber ausgerechnet in Deutschland herrscht noch immer ein fataler Fachkräftemangel und eine niedrige Akademikerquote. Unternehmen begrüßen daher ein solches Zusatzstudium, womit der Weg zum beruflichen Aufstieg plus höherem Gehalt hinterher geebnet ist.

Was?

Das Angebot ist umfangreich. Von Architektur und Umwelt über Gesundheitsökonomie bis hin zu Philosophie im europäischen Kontext ist alles dabei. Auf dem Markt dominieren allerdings ganz klar die Wirtschaftsfächer, an zweiter Stelle stehen Ingenieur- und EDV-Kurse.

Wo?

Die FernUniversität Hagen ist die einzige staatliche Fernuniversität in Deutschland, die in fast allen akademischen Fächern Studiengänge anbietet. Immer populärer werden daher reine Online-Studiengänge. Aber auch an fast allen Hochschulen werden Fernstudiengänge angeboten. Alle privaten Fernlerngänge, die zu einem Abschluss führen, müssen in Deutschland zertifiziert sein, was den Studierenden zusätzliche Sicherheit bietet.

Wie teuer?

An staatlichen Hochschulen kostet das Studium teils nur den Semesterbeitrag von bis zu 500 €. An privaten Unis zahlt man bis zu 62.000 Euro für einen dreijährigen Master. Die müssen entweder selber getragen werden oder aber der Arbeitgeber finanziert die Ausbildung.


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Das Deutschland eine Sportnation ist, wissen wir nicht erst seit gestern. Schließlich sind fast ein Drittel der Deutschen in Sportvereinen aktiv. Dass man aber Sportmanager werden und damit auf einer Stufe mit Uli Hoeneß und Klaus Allofs stehen kann, wissen die wenigsten.

Dabei ist der Sport ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Große Firmen stecken Milliarden in die Vermarktung ihrer Produkte und nutzen ihn als Werbeplattform. Aber nicht nur Vereine und oder Verbände sind auf der Suche nach Nachwuchs. Auch in Fitness- und Wellness-Centern werden sie gebraucht. Gerade in diesen Zeiten, wo Fitness und Wellness einen wahren Boom erlebt. Viele Hochschulen bieten den Studiengang schon an.

Nur die Namen ändern sich von Hochschule zu Hochschule. Sportökonomie, Sportmanager/in oder International Sports Management sind nur einige ausgeschriebene Studiengänge zu diesem Thema. weiterlesen »


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 Trainee in den Medien flickr ©Kecko

Trainierst du noch oder arbeitest du schon? Getreu dem unverwechselbaren Motto des allseits bekannten schwedischen Möbelhauses, sind auch Traineestellen in aller Munde und auf allen Jobbörsen, ebenso wie sich die entsprechenden Trainees im dialektischen Spannungsfeld des Ikea-Mottos bewegen. Man kann nur eines haben und doch kann es mehr als eine/n geben, denn Bewerber gibt es mehr als genug.

Auch die Unternehmen haben sich das Hands-On- und Learning-by-Doing-Prinzip in die Agenda geschrieben und suchen den AbsolventInnenmarkt gezielt nach entsprechenden designierten Fach – und Führungskräften ab. Unermüdlich grasen sie Campus für Campus auf der Suche nach Trainingswütigen ab und locken mit Career-Messen und Infoständen.

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Die herkömmliche Variante nach dem Studium bei Mercedes einen Job zubekommen, ist natürlich der Direkteinstieg. Das obligatorische Stellenangebot lesen, die Bewerbungungsunterlagen auf den Weg bringen und auf eine positive Antwort hoffen.

Mercedes Stern © flickr / jessicafmNeben diesem Direkteinstieg bietet der Daimler Konzern seit 2006 Trainee-Programme an. Darunter ist ein sogenanntes Talent Programm zu verstehen. Dieses Programm richtet sich an Absolventen technischer oder kaufmännischer Studiengänge und ist auf zwölf bis 18 Monate ausgelegt. Während dieser Zeit führt diese Programm in verschiedene Projekte, sowie in unterschiedliche Geschäfts- und Fachbereiche.

Ein globales Einstiegsprogramm bietet die „Internationale Nachwuchsgruppe“. Für Absolventen mit Interesse am Vertrieb hat die DaimlerChrysler Vertriebsorganisation Deutschland (DCVD) den Einstieg in das Traineeprogramm CAReer zur Vorbereitung auf die Aufgaben im Automobilvertrieb vorgesehen.

„Develop“ heißt das Einstiegs und Qualifizierungsprogramm des Mercedes-Benz Technology Centers (MTC) für Ingenieure in der PKW-Entwicklung. Es richtet sich vozugsweise an Absolventen der Fachrichtungen Maschinenbau, Fahrzeugtechnik, Motorenentwicklung, Elektrotechnik, Wirtschaftsingenieurwesen, Mechatronik, Luft- und Raumfahrttechnik sowie Transportation Design.

Diese Möglichkeit der Karrierefindung hat natürlich viele Vorteile, aber leider auch eine Vielzahl von
Stolpersteinen vorzuweisen.

Die Vorteile sind auf jeden Fall die Vielfälltigkeit der Ausbildung, die Praxisbezogenheit, andere Menschen und Kulturen kennen zu lernen, sowie den berühmten guten Eindruck zu hinterlassen.

Die Nachteile liegen auf der Hand: Man muß sich über einen längeren Zeitraum ständig beweisen und das
im permanenten und direkten Vergleich mit seinen Mitbewerbern, den Daimler will nur die Besten.


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Wer sich heutzutage nach dem Schulabschluss auf dem Ausbildungsmarkt umsieht, der wird über kurz oder lang auf das Angebot der Bundeswehr treffen. Diese hat mittlerweile ihr Ausbildungsprogramm ausgebaut und bietet neben der militärischen Ausbildung in 40 zivilen Berufen Karriereeinstiege an.

Klingt verlockend. Schließlich übernimmt die Bundeswehr fast alle Kosten und sorgt für Unterbringung, Integration in eine bestehende Gemeinschaft und gute Aussichten für die berufliche Zukunft. Dabei empfiehlt es sich vor Abschluss des Ausbildungsvertrages, sich ganz genau zu überlegen, was man da unterschreibt.

Die Bundeswehr ist nun mal in erster Linie zur Landesverteidigung bestimmt. Die Ausbildungslehrgänge dienen dazu, neue Soldaten hinzuzugewinnen. Ob zivile oder militärische Ausbildungsrichtung: Bei den meisten Bundeswehr-Ausbildungslehrgängen verpflichtet man sich über einen Zeitraum, der über den Ausbildungszeitraum hinausgeht, für die Streitkräfte. Auch als ziviler Arbeiter ist man dabei nicht vor einem Auslandseinsatz gefeiht. Das kann natürlich auch ganz nützlich für den Lebenslauf sein, kommt auf den Einsatzort an. Außerdem ist der Drill innerhalb der Organisation nochmal ein ganz anderer, als man das von einer großen Firma erwarten würde.

Eine Ausbildung bei der Bundeswehr ist also nichts für Leute, die sich “nur” nach einer Ausbildungsalternative umsehen. Sie kann aber belastbaren Menschen, die wissen, was sie wollen, durchaus eine Hilfe sein, mit relativ wenig Geld den Grundstein für eine Karriere zu legen. Gute Leistungen und Ausdauer sollte man ebenfalls mitbringen, denn vor der Aufnahme steht eine ziemlich langes Auswahlverfahren.

Auch die Bundeswehr bildet aus © flickr / Cappellmeister


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Studium versus Ausbildung

Autor: Susanne
abgelegt in: Allgemein, Weiterbildung

Nach dem Abitur beginnt der eigentliche ernst des Lebens suggerieren Familie und Gesellschaft und tatsächlich ist diese Zeit ein Wendepunkt in vielen Leben. Die meisten Schüler beschäftigen sich in dieser Zeit mit der Frage des weiteren Bildungsweges: Studium oder Ausbildung, was passt besser zu mir? Statistisch lässt sich natürlich sagen, dass das Studium zu einem höheren Einkommen verhelfen kann, vorausgesetzt Abiturdurchschnitt und Geldbeutel lassen ein Studium zu, denn es muss zunächst kräftig investiert werden.

books in a stack (a stack of books)©flickr/austinevan

Eine Ausbildung bietet dagegen scheinbar viele Vorteile, von Anfang an erhält man eine Ausbildungsvergütung und ist so unter Umständen auch früher finanziell unabhängig, zudem stehen die Chancen für Abiturienten einen Ausbildungsplatz zu bekommen sehr gut. Leider spielt heutzutage auch immer mehr eine Rolle, dass Schüler sich nach dem Abiturstress eine akademische Auszeit wünschen, praxisorientiertere Ausbildungen werden daher oft begonnen und nach kurzer Zeit abgebrochen, dies verwehrt natürlich zunächst vielen Schülern mit einem niedrigeren Bildungsabschluss die Chance auf einen Ausbildungsplatz. Eine tolle und vor allem auch zeitsparende Alternative stellt das System einer dualen Ausbildung dar, Studium und Ausbildung werden hier analog absolviert. Diese Möglichkeit bietet sich vor allem in kaufmännischen Berufen an, in der die theoretische Sachkenntnis und zugleich die praktische Berufserfahrung gerne gesehen werden. In Bewerbungsverfahren hat man seinen Mitbewerbern also einiges voraus und auf eine Vergütung der Ausbildung muss auch nicht verzichtet werden. Leider bieten noch nicht viele Unternehmen diese Möglichkeit des dualen Systems, denn Auszubildende müssen neben der Ausbildung zusätzlich ihr Studium erfolgreich absolvieren, was der Aufmerksamkeitsspanne der Studenten im Betrieb natürlich nicht zugute kommt. Andersherum bedeutet eine duale Ausbildung natürlich auch einen enormen Druck und für Nebenjobs und Hobbys bleibt nicht mehr viel Zeit.


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Eine Junior-Professur bietet dem wissenschaftlichen Nachwuchs die Möglichkeit, schon ab 30 Jahren selbstständig wissenschaftlich zu arbeiten, zu forschen und zu lehren. Eine Karrieremöglichkeit, die ab 2002 durch das 5. Gesetz zur Änderung des Hochschulrahmengesetzes geschaffen wurde. ermöglichten.

In Deutschland gibt es bis jetzt ca. 800 Junior-Professuren, z. B. Stellenangebote an den Universitäten Berlins, in Göttingen, Hamburg, Hannover und Bremen. Eine Junior-Professur läuft für sechs Jahre. Wissenschaftliche Einrichtungen, die Junior-Professuren eingerichtet haben, halten diese Stellenangebote für einen durchaus erstrebenswerten Qualifizierungsweg. Es gelten übrigens die gleichen Verfahren bei der Auswahl wie beim Einsatz von Lebenszeitprofessuren.

Juniorprofessoren werden nach Besoldungsgruppe W1 (Wissenschaft 1) bezahlt. Es gibt keine Leistungsbezüge, aber bei positiver Bewertung der wissenschaftlichen Arbeit kann ein Sonderzuschlag zum Grundgehalt gezahlt werden, bis zu 260 Euro monatlich.

Die Junior-Professur wurde anstelle der Habilitation für eine Lebenszeitprofessur eingeführt. Damit sollte eine Anpassungsmöglichkeit an akademische Laufbahnen in anderen Ländern der Welt geschaffen werden. Außerhalb des deutschsprachigen Raumes ist die Habilitation, die akademische Prüfung zur Lehrbefähigung, so gut wie unbekannt.

Der Nachteil der Junior-Professur liegt daran, dass der Juniorprofessor nach sechs Jahren seiner Tätigkeit eine Festanstellung erreicht haben muss, selbst als Abteilungsleiter eines Wissenschaftsbereich würde schon reichen. Viele Juniorprofessoren streben trotzdem nach einer Habilitation. Auch für eine Habilitation werden fünf bis sechs Jahre veranschlagt. Nach der Reform des Hochschulrahmengesetzes werden Arbeitsverträge von Akademikern auf ca. 12 Jahre begrenzt. Wer nach einer Junior-Professur keine Aussicht auf eine Festanstellung hat, muss sich dann an einer anderen Universität oder Hochschule um eine Festanstellung bemühen.


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strangers going home©flickr/Lex in the City

Auslandserfahrungen sind heutzutage wichtig wie nie. Englisch ist schon lange nicht mehr nur Teil der Jugendkultur, sondern Standard als Zweitsprache geworden. Kinder werden immer früher in bilinguale Institutionen gesteckt um später anderen in nichts nachstehen zu müssen. Selbst schwer zu erlernende Weltsprachen wie Chinesisch sind schon bei den Kleinen auf dem Vormarsch.Weiter geht es in der Schule, in den meisten deutschen Bundesländern besteht die Möglichkeit für einen Schüleraustausch in den Jahrgangsstufen acht und elf. Statistiken zeigen, dass immer mehr Schüler diese Option auch in Anspruch nehmen. Kein Wunder ein solcher Schüleraustausch ist eine fast einmalige Gelegenheit im Leben tief in die Kultur eines fremden Landes eintauchen zu können und zu erkennen wie anders das Leben gelebt werden kann. So ist zumindest die offizielle Intention eines Schüleraustausches, tatsächlich aber wird so schon die erste Möglichkeit genutzt Sprachkenntnisse zu perfektionieren und einen Blick auf spätere Berufsoptionen zu bekommen, die mit dem Ausland zusammenhängen.An den Hochschulen, während des Studiums, sind Auslandssemester auch schon zur Regel geworden, die Zahl der Studenten, die ihr gesamtes Studium im Ausland absolvieren steigt ebenfalls rapide an. Auslandserfahrungen bringen eben nicht nur den persönlichen Fortschritt, sondern sind auch für die späteren Berufsperspektiven unabdingbar. Später, im Berufsleben, gibt es die Möglichkeiten der Weiterbildung im Ausland nicht mehr in diesem Maße, ein Grund mehr alle Optionen die in der Ausbildung geboten werden wahrzunehmen. Besonders in einigen Wirtschaftssparten (z.B Logistik) ist ausreichende berufspraktische Erfahrung im Ausland Vorraussetzung und nicht nur wünschenswerte Option für eine Einstellung. Insgesamt ist diese Entwicklung durchaus nicht negativ zu bewerten, denn bei allem wirtschaftlichen Vorteil, trägt sie zur Völkerverständigung bei und öffnet die Grenzen der eigenen Vorstellungen enorm.


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Golden Watch©flickr/Al- Fassam [ Online! :D ]Die Jobchancen für Studiumsabsolventen sind zur Zeit in keinem Beruf so gut, wie in dem des Ingenieurs. Während also Medizinstudenten und junge Anwälte um einen Job bangen müssen, dürfen Ingenieure ihre Jobvorstellungen frei ausleben. Im Studium erzählten Professoren zuweilen, die zukünftigen Berufseinsteiger sollten sich mit einem Einstiegsgehalt von 50.000 Euro nicht zufrieden geben müssen.Ein Trugschluss, wenn man sich auf Seite der Unternehmen umhört. Die Absolventen kämen zunehmend mit undurchsetzbaren Gehaltsforderungen, weil sie wüssten, dass sie gefragt seien, so lautet das Urteil eines Geschäftsführers des Personaldienstleisters Adecco. Tatsächlich beläuft sich das Einstiegsgehalt für einen diplomierten Ingenieur auf (laut VDI-Statistik) ca 39.000 Euro p.a..

Frozen in Time © flickr/technicaldirector

Trotzdem wissen die Studenten, was sie verlangen dürfen, Weiterbildungsmöglichkeiten sind gefragt, so kann der Studienabsolvent auch langfristig von der derzeit guten Lage profitieren. Nicht jeder Studienabsolvent ist gleich auch besonders umworben bei den Unternehmen, je nach Fachrichtung ist auch das Jobangebot unterschiedlich, so seien heutzutage besonders Elektro- und Wirtschaftsingeneure. Besonders spezialisierte Ingenieure (Bergbau, Gießereitechnik) und Architekten haben es auf dem Berufsmarkt dagegen schwer, auch werden Frauen immer noch bevorzugt angestellt.Dennoch können sich Ingenieure heutzutage stark nach ihren eigenen Bedürfnissen richten und müssen nicht, wie viele Absolventen anderer Studiengänge, um die Aufmerksamkeit der zukünftigen Arbeitgebers buhlen. Flexibilität und Einsatzbereitschaft ließen oft zu wünschen übrig, lassen die Personalchefs der großen Unternehmen verlauten. Auch das ist ein Grund, weshalb derzeit viele ausländische Ingenieure angeworben werden. Diese sind meist mit einem geringeren Gehalt zufrieden und zeigten eine hohe Einsatzbereitschaft, im Gegensatz zu ihren deutschen Komilitonen. Die Luft im Ingenieurhimmel scheint also langsam aber sicher dünner zu werden, Unternehmen und Absolventen sind gleichermaßen gespannt, wie sich dieser Zustand weiter entwickelt.


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dramatic©flickr/extranoise

“Elite”, kaum ein Begriff zeigt sich in den Medien zurzeit so präsent wie dieser. Von den neuen deutschen Eliteuniversitäten ist die Rede, von Privatschulen und Internaten und sogar schon von Elitekindergärten.Wie die neusten Statistiken zeigen, stimmt es natürlich: In kaum einem Land ist der Bildungsweg des Kindes so abhängig vom Einkommen der Eltern, wie in Deutschland.Seit einiger Zeit dürfen sich nun auch in Deutschland bestimmte Hochschulen mit dem Prädikat der “Elite”-Universität schmücken. Ausgezeichnet wurden dabei in Form einer “Exzellenzinitiative” Universitäten mit besonders herausragenden “Zukunftskonzepten zur universitären Spitzenforschung” ausgezeichnet und gefördert.Folgende Universitäten bilden also der Kommission nach zukünftige Spitzenkräfte aus:1. Universität Karlsruhe2. Ludwig-Maximilians-Universität München3. TU München4. Technische Hochschule Aachen5. Freie Universität Berlin6.Universität Freiburg7. Universität Göttingen8. Universität Heidelberg9.Universität KonstanzDie staatliche Förderung verspricht einen Betrag von 100 Millionen Euro für die benannten Universitäten. Auch Hochschulen, die andere besonders hervorstechende Leistungen gebracht haben, dürfen sich nun auf Unterstützung freuen. Insgesamt soll mit bis zu einer Milliarde Euro Fördergeldern, gerechnet werden.Diese Fördergelder sollen vor allem dem Ausbau der Forschung zu Gute kommen, so planen viele Universitäten zusätzliche Stellen zu Schaffen, nicht nur für Professoren, sondern insbesondere für junge Nachwuchswissenschaftler.Durch die Anschaffung neuen Equipments, um bessere Bedingungen für das Forschen zu schaffen wird auch nachgedacht. Der Großteil der Studenten an den Universitäten scheint jedoch nichts vom großen Kuchen abzubekommen: “Wir Geisteswissenschaftler haben noch nichts von Veränderungen gehört, die sich positiv auf unser Studium auswirken werden”, so ein Student der FU Berlin. Doch scheint es ebenfalls keine große Enttäuschung über den Verbleib des Etats zu geben, denn die Studienbedingungen seien schon immer gut gewesen, sagt derselbe Student: ” Nein, enttäuscht bin ich nicht. Ich fühle mich wohl auf dieser Universität und denke nicht, dass wir benachteiligt werden, unsere Studienbedingungen waren hier schon immer gut!”Die meisten Studenten scheinen sich auch allein mit der Tatsache wohlzufühlen, jetzt nun an einer “Eliteuniversität” zu studieren. Viele rechnen sich dadurch bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt aus.


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