Das Wirtschaftsleben ist oftmals von Spannungsfeldern beherrscht. Je sicherer etwa ein Investment ist, desto weniger Profit wirft es in der Regel ab – umgekehrt steigen die Gewinnmöglichkeiten meist mit dem Risiko. Ähnlich verhält es sich mit der richtigen Balance zwischen Tradition und Moderne. Nur wer hier die richtige Mischung findet, agiert langfristig erfolgreich am Markt.

Innovation und traditionelles Handeln schließen sich nicht aus

Wie fast immer im Leben führt auch beim unternehmerischen Denken der mittlere Weg am ehesten zum Erfolg. Bei der Führung eines Traditionsunternehmens geht es nicht darum, jede neue Idee umzusetzen. Umgekehrt ist es gerade in Zeiten des Internets keine gute Taktik, sich modernen Entwicklungen aus Prinzip zu verschließen. Wichtig ist vor allem, neue Gedanken gründlich auf ihr ökonomisches Potential hin abzuklopfen. Hierzu ist eine entsprechende unternehmerische Phantasie unabdingbar, die die Marktchancen von Neuentwicklungen richtig einzuschätzen versteht. Entsprechend wichtig ist in diesem Zusammenhang in erster Linie ein hohes Maß an Erfahrung. Insofern finden Tradition und Moderne im wirtschaftlichen Denken meist ganz von alleine schnell zueinander.

Qualität kennt keinen Ersatz

Oberste Richtschnur bei der Verfolgung neuer Ideen sollte immer die Verbesserung der Qualität sein. Dies betrifft sowohl die Produkte oder Dienstleistungen an sich als auch den Service des Unternehmens. Beide Aspekte sind unverzichtbare Voraussetzungen für ein erfolgreiches Agieren am Markt. Folglich geht es bei der Überprüfung neu erarbeiteter Ansätze vor allem darum, eine Prognose hinsichtlich der Kosten und des Nutzens dieser Ideen vorzunehmen. Dabei sollte nicht nur die momentane Situation, sondern auch die zukünftige Entwicklung berücksichtigt werden. Denn häufig behaupten sich die Firmen besser am Markt, die dieser Entwicklung in ihren unternehmerischen Entscheidungen vorausschauend Rechnung getragen haben. Deshalb ist bei Entscheidungen nicht entscheidend, welche qualitativen Merkmale heute am Markt verlangt werden, sondern welche auch in kommenden Jahren Erfolg versprechen.

Ein altbekannter Name mit neuem Gesicht

Viele deutsche Traditionsunternehmen unterschiedlicher Größe wie beispielsweise BMW, Kühne und Schwarz Cranz befinden sich in Familienhand. Mit jeder neuen Generation wechseln neue Gesichter an die Spitze. Auch sonst sollten gerade Traditionsunternehmen bemüht sein, ihrer altehrwürdigen Marke von Zeit zu Zeit eine Frischzellenkur zu verpassen, um sich auch im Denken der nachwachsenden Käufergenerationen fest zu verankern.

IMG: Thinkstock, 179284215, iStock, monkeybusinessimages

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