Nie war das Berufsleben so anspruchsvoll wie heute. Nie gab es so viele Menschen, die an Burn-out erkranken, weil sie Hektik und Stress nicht länger verarbeiten können. Und weil sie es nicht schaffen, sich und ihren Job so zu organisieren, dass sie Anspruch und Wirklichkeit miteinander in Übereinstimmung bringen können.

Tatsächlich kann sich jeder seinen Berufsalltag deutlich erleichtern, wenn er seine Arbeitsabläufe optimiert. Die wichtigste Voraussetzung für ein entspanntes Arbeiten ist ein optimales Zeitmanagement. Wer sich wochen- und tageweise einen detaillierten Plan anfertigt für das, was er schaffen möchte, der wird seine Aufgaben deutlich besser erledigen.

Prioritäten setzen

Dazu gehört, eine Prioritätenliste zu fertigen. Wichtige und vordringliche Aufgaben sollten zuerst, Aufgaben mit nachgeordneter Dringlichkeit später erledigt werden. Auch das Kommunikationsverhalten kann effizient gestaltet werden. Wer sich genau überlegt, wann er zum Telefonhörer greift, wann er seinen Kollegen im Nachbarzimmer persönlich aufsucht, wann er eine E-Mail schickt oder wann er etwas selbst entscheidet, der wird viel Zeit sparen. Dies trifft auch zu für das Checken der Mails. Viele Beschäftigte verzetteln sich daran, dass sie ihr E-Mail-Programm permanent geöffnet haben und angesichts ständig neu einkommender Nachrichten immer wieder hektisch reagieren. Es kann also durchaus sinnvoll sein, sein Mail-Programm zu schließen und nur zweimal am Tag zu öffnen, um die E-Mails zu checken.

Nicht alles gleichzeitig machen

Das trifft auch auf den Internetbrowser zu. Wer sich nicht der Versuchung aussetzen möchte, immer wieder einfach im Netz zu surfen, sollte ihn schließen, wenn er ihn nicht benötigt.
Es gibt viele Möglichkeiten, sich selbst den Berufsalltag zu erleichtern – bis hin zu einem professionellen Ablagesystem auf dem Schreibtisch. Dennoch kann es sinnvoll sein, einen Coach zu befragen und auch externe Hilfe in Anspruch zu nehmen. Der Blick von außen kann sehr hilfreich sein, wenn es um die Perfektionierung der Abläufe geht. Wichtig ist, sich das klarzumachen. Denn die Einsicht gilt oftmals als der erste Schritt zur Besserung.

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