„Elite“, kaum ein Begriff zeigt sich in den Medien zurzeit so präsent wie dieser. Von den neuen deutschen Eliteuniversitäten ist die Rede, von Privatschulen und Internaten und sogar schon von Elitekindergärten.Wie die neusten Statistiken zeigen, stimmt es natürlich: In kaum einem Land ist der Bildungsweg des Kindes so abhängig vom Einkommen der Eltern, wie in Deutschland.Seit einiger Zeit dürfen sich nun auch in Deutschland bestimmte Hochschulen mit dem Prädikat der „Elite“-Universität schmücken. Ausgezeichnet wurden dabei in Form einer „Exzellenzinitiative“ Universitäten mit besonders herausragenden „Zukunftskonzepten zur universitären Spitzenforschung“ ausgezeichnet und gefördert.Folgende Universitäten bilden also der Kommission nach zukünftige Spitzenkräfte aus:1. Universität Karlsruhe2. Ludwig-Maximilians-Universität München3. TU München4. Technische Hochschule Aachen5. Freie Universität Berlin6.Universität Freiburg7. Universität Göttingen8. Universität Heidelberg9.Universität KonstanzDie staatliche Förderung verspricht einen Betrag von 100 Millionen Euro für die benannten Universitäten. Auch Hochschulen, die andere besonders hervorstechende Leistungen gebracht haben, dürfen sich nun auf Unterstützung freuen. Insgesamt soll mit bis zu einer Milliarde Euro Fördergeldern, gerechnet werden.Diese Fördergelder sollen vor allem dem Ausbau der Forschung zu Gute kommen, so planen viele Universitäten zusätzliche Stellen zu Schaffen, nicht nur für Professoren, sondern insbesondere für junge Nachwuchswissenschaftler.Durch die Anschaffung neuen Equipments, um bessere Bedingungen für das Forschen zu schaffen wird auch nachgedacht. Der Großteil der Studenten an den Universitäten scheint jedoch nichts vom großen Kuchen abzubekommen: „Wir Geisteswissenschaftler haben noch nichts von Veränderungen gehört, die sich positiv auf unser Studium auswirken werden“, so ein Student der FU Berlin. Doch scheint es ebenfalls keine große Enttäuschung über den Verbleib des Etats zu geben, denn die Studienbedingungen seien schon immer gut gewesen, sagt derselbe Student: “ Nein, enttäuscht bin ich nicht. Ich fühle mich wohl auf dieser Universität und denke nicht, dass wir benachteiligt werden, unsere Studienbedingungen waren hier schon immer gut!“Die meisten Studenten scheinen sich auch allein mit der Tatsache wohlzufühlen, jetzt nun an einer „Eliteuniversität“ zu studieren. Viele rechnen sich dadurch bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt aus.

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