Deutschlands Studenten wählten die Top-Arbeitgeber in Deutschland. An der „Universum Student Survey 2011“ nahmen knapp 22.000 Studenten teil.

Zum zweiten Mal in Folge wird der Automobilkonzern Audi zum beliebtesten Arbeitgeber in Deutschland gewählt und das gleich in zwei Fachrichtungen. Die meisten Wirtschafts- und Ingenieursstudenten wünschen sich nach ihrer Ausbildung einen Arbeitsplatz in Ingolstadt bei Audi.

Audi ist Top-Arbeitgeber

Außer Audi wählten Wirtschafts- und Ingenieursstudenten mit BMW und Porsche noch zwei weitere Automobilkonzerne unter die ersten fünf Plätze. Audi begründet den Erfolg mit der angenehmen Atmosphäre im Konzern. Außerdem fördere das Unternehmen gezielt Nachwuchskräfte. Jährlich vergibt Audi 1000 Praktikumsplätze und unterstützt 700 Abschlussarbeiten.

Die Deutsche Post hat sich im Vergleich zum Vorjahr um ganze 19 Plätze verbessert. Die Post verbindet diesen Erfolg mit der hohen Eigenverantwortung, die sie ihren Mitarbeiter biete.

Die Unternehmens- und Strategieberatung McKinsey mit Hauptsitz in Düsseldorf ist für die Elitestudenten Deutschlands der Top-Arbeitgeber.

Top-Arbeitgeber suchen Fachkräfte

Wer jetzt glaubt bei diesen Top-Arbeitgebern sowieso keine Chance zu haben, liegt falsch. Die meisten Arbeitgeber der ersten Ränge klagen über mangelnde Fachkräfte. Gerade deshalb versuchen sie, erfolgreiche Absolventen mit einem hohen Gehalt und Weiterbildungen zu ködern.

Der Handyhersteller Nokia und die Targobank gehören zu den Schlusslichtern der Umfrage. Eine hohen Anteil an den Rängen der Top-Arbeitgeber haben anscheinend die Auftritte der Firmen im Internet. Die meisten Absolventen suchen im Netz nach Stellenangeboten. Dazu nutzen sie häufig die bekannten sozialen Netzwerke Facebook, Twitter und Xing. Das macht den potenziellen Arbeitgeber bei Studenten beliebter.

Das Arbeitgeber-Ranking wird jährlich von dem Magazin WirschaftsWoche veröffentlicht. Dieses Jahr wurden bereits zum zehnten Mal die Top-Arbeitgeber von den deutschen Studenten gewählt. An der Umfrage haben sich zu 39 Prozent Wirtschaftswissenschaftler, zu 25 Prozent Ingenieursstudenten, zu 14 Prozent Naturwissenschaftler und zu 10 Prozent Informatiker beteiligt. Die restlichen 21 Prozent haben Geisteswissenschaftler, Juristen und Medizinstudenten ausgemacht.