Die meisten Berufseinsteiger stehen das erste Mal in ihrem Leben auf eigenen Beinen – was neben vielen Vorzügen auch eine Menge Verantwortung mit sich bringt. Um die eigene Zukunft abzusichern, sollte auf einige Versicherungspolicen keinesfalls verzichtet werden.






Gesetzliche Krankenversicherungen: Unterschiede gering

In Deutschland besteht für jeden Bundesbürger die Pflicht zur Krankenversicherung, egal ob angestellt oder arbeitslos, ob mit oder ohne Einkommen. Daher wird sich auch jeder Berufseinsteiger mit der Frage der Krankenkasse auseinandersetzen müssen. Zwar ist der Beitrag der gesetzlichen Krankenkassen einheitlich festgelegt, trotzdem gibt es Unterschiede: So erheben einige Kassen einen Zusatzbeitrag; außerdem können sich die Leistungsumfänge durchaus unterscheiden. Zudem besteht die Möglichkeit, sich nicht gesetzlich, sondern privat versichern zu lassen.

Risiko Berufsunfähigkeit häufig unterschätzt

Wichtig ist auch die Berufsunfähigkeitsversicherung. Denn zu den gesetzlichen Leistungen gehört nur die Erwerbsminderungsrente. Die ist aber nicht nur sehr gering, sondern wird in voller Summe erst dann gezahlt, wenn der Versicherte weniger als drei Stunden täglich zu arbeiten in der Lage ist. Das ist allerdings fast nie der Fall. Denn maßgeblich ist nicht der erlernte Beruf, sondern die Arbeitsfähigkeit als solches. Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung hingegen kann durchaus beinhalten, dass die Leistungen gezahlt werden, sobald der erlernte Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann. Zum Thema BUV finden Interessierte unter www.berufsunfaehigkeitsversicherung-tipps.de weitere Informationen.

Private Haftpflichtversicherung ebenfalls notwendig

Unverzichtbar ist darüber hinaus auch die private Haftpflichtversicherung. Die Police ist nicht teuer, kann aber eine wichtige Hilfe darstellen: Schnell ist auf einer Party der Wein auf dem Teppich eines Bekannten verschüttet oder ein fremder Laptop umgestoßen. Für solche Fälle kommt die private Haftpflichtversicherung auf. Besonders, wenn der Geschädigte ein Bekannter oder gar Freund ist, kann diese Absicherung auch einen Streit verhindern. Weitaus wichtiger ist die Versicherung allerdings, wenn statt Gegenständen Personen den Schaden erleiden. Fehlt dann eine private Haftpflicht, kann das für den Verursacher schnell den finanziellen Ruin bedeuten.

Fazit: Auf diese Versicherungen kann keiner verzichten

Berufseinsteiger, die bisher familienversichert waren, tun gut daran, die unterschiedlichen Anbieter im Vorfeld zu vergleichen. Unverzichtbar ist auch die Berufsunfähigkeitsversicherung: Kommt es zu einem Unfall oder einer Krankheit, die die Ausübung des erlernten Berufs unmöglich macht, kann das ohne die Police den wirtschaftlichen Abstieg bedeuten. Auch die private Haftpflicht darf nicht fehlen, denn Unfälle können ohne die Haftpflichtversicherung sehr teuer werden.

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