Beruf kommt von Berufung, sagt man. Doch viele Menschen empfinden ihre tagtägliche Tätigkeit so gar nicht als Berufung. Es ist für viele nichts weiter als ein Job, für den es Geld gibt, damit man leben kann. Es gibt so viele Rechnungen, die monatlich bezahlt werden müssen, Miete, Strom, Kleidung, Lebensmittel, Nahverkehr, nicht zu vergessen die Ausgaben fürs soziale Leben.

Richtige Einstellung zum Beruf

Arbeiten wie hinter Gittern? Das muss nicht sein © loop_oh/Flickr

Mit der richtigen Einstellung zum Beruf lässt sich die ausgeübte Tätigkeit Tag für Tag leichter ertragen und ausführen. Jeder Mensch ist auf seinem Platz im Leben wichtig, denn ohne ihn würde oft gar nichts mehr laufen. Auch wenn man sich manchmal einfach nur austauschbar vorkommt, man ist es nicht. Denn jedermann hat seine ganz spezielle Art mit den Menschen seiner Arbeitsumgebung umzugehen und ist damit Teil der Umwelt der anderen. Führt man sich das erst einmal vor Augen, dann kann der Arbeitstag auch wie im Flug vergehen und man kann den Abend umso mehr genießen.

Trotz allem unglücklich?

Es gibt natürlich auch Situationen, die man einfach nur ändern sollte. Wird jemand am Arbeitsplatz gemobbt oder ist vielleicht auf Dauer sogar völlig unterfordert, dann muss etwas geändert werden. Es hat keinen Sinn, sich zu einer Tätigkeit zu zwingen, wenn man krank davon wird. Dann nützt die positivste Einstellung zum Beruf gar nichts. Vielleicht reicht dann schon ein Wechsel der Arbeitsstelle aus und das Problem ist behoben. Dann kann man wieder mit Freude die Tätigkeit ausüben, die man gelernt hat und die man irgendwann frei ausgewählt hatte.

Beruf ist doch Berufung

Gehört man zu den glücklichen Menschen, die ein gutes Betriebsklima und nette Kollegen haben, dann kann man in seinem Beruf auch aufgehen. Dann ist der Gang ins Büro oder in die Tischlerei oder in die Klinik am Morgen ein Spaziergang von einem Lebensmittelpunkt zum anderen.

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