Der Fachkräftemangel in Deutschland nimmt immer mehr zu. In der deutschen Wirtschaft fehlen vor allem Ingenieure und Techniker.

Viele Schüler sind vom Mathematik-, Physik- und Chemieunterricht sehr abgeschreckt und deshalb studieren zu wenig junge Menschen solche Fächer. Deshalb fehlen einigen Unternehmen hochqualifizierte Facharbeiter. Diesen Mangel gleichen Sie meistens durch Fachkräfte aus dem Ausland aus.

Fachkräftemangel in Deutschland – Der demografische Wandel

Jedes Jahr gehen tausende qualifizierte Mathematiker, Techniker, Informatiker und  Naturwissenschaftler in den wohl verdienten Ruhestand. Dieser Verlust der gut ausgebildeten Arbeiter reißt jedoch eine Kluft in viele Unternehmen. Ihnen fehlt der Nachwuchs. Blickt man in die nächsten fünf Jahre, dann sind die Jahrgänge 1949 bis 1955 die nächsten, die in Rente gehen.

Betrachtet man die Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, stellt man fest, dass die älteren Jahrgänge einen sehr großen Teil der erwerbstätigen Ingenieure ausmachen.

Aber nicht nur die Rente macht vielen Firmen und Arbeitgebern zu schaffen, auch die Abwanderung der wenigen qualifizierten Akademiker ins Ausland. Denn hier verdienen gut ausgebildete Absolventen nach ihrem Studienabschluss mehr und man bietet ihnen bessere Perspektiven die eigene Karriere voranzutreiben.

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Fachkräftemangel in Deutschland – Wie kann man den entgegenwirken?

Viele Unternehmen helfen sich selbst, in dem sie einfach Fachkräfte aus dem Ausland rekrutieren oder die eigenen Mitarbeiter weiterbilden lässt, um so eine größere Katastrophe zu verhindern. Um die eigenen Fachkräfte im Land zu halten, sollten deutsche Unternehmen sich an den ausländischen Kollegen orientieren und Arbeitsbedingungen und Arbeitsumfeld eventuell ändern.

Die Bundesregierung muss die MINT-Studiengänge weiter fördern und für junge Leute attraktiver machen. Außerdem sollten Universitäten und Fachhochschulen noch besser ausgestattet werden, um eine sehr gute Ausbildung zu gewährleisten. Weiterhin muss die Frauenquote in den technischen und naturwissenschaftlichen Studiengängen steigen, denn viele Frauen trauen sich nicht ein männerdominiertes Studium zu absolvieren, obwohl sie alle Voraussetzungen erfüllen.