Der Spiele – Markt boomt und das schon seit geraumer Zeit. Eine Stagnation dieses Trends ist nicht auszumachen, zumal selbst die Handy – Hersteller Spielentwickler brauchen. Daher bieten inzwischen immer mehr Hochschulen den Studiengang „Game – Designer“ an.
In diesem Studiengang lernt man, wie das theoretischen Konstrukt der Spielwelt, die Spielregeln und die Charaktere zu entwickeln sind. Alles was das Spiel also braucht wird hier erlernt, inklusive der Abstimmung auf die Zielgruppe, die sich in letzter Zeit variierte.

Allerdings muss man in dem Studium mehr als nur den theoretischen Aufbau lernen. Es geht von der Programmierung bis zum finalen Release, also durchläuft man alle Stationen der Spielentwicklung.

Studieren kann man das vornehmlich in Zürich an der Hochschule für Gestaltung und Kunst, in Berlin an der Mediadesign Hochschule, aber auch in Düsseldorf und München. Inzwischen hat auch Ilmenau einen entsprechenden Studiengang eingeführt und weitere Hochschulen ziehen nach.

2 Responses

  1. Christof

    Die Legende vom Gamedesigner als Beruf mit Zukunft ist ein Mythos.

    Ich habe ein Diplom mit Auszeichnung von einer staatlichen Hochschule und sieben Jahre Berufserfahrung in der Branche. Ich habe an 14 internationalen Konsolen-Titeln mitgewirkt und bilde mir wirklich ein in meiner Sache nicht schlecht zu sein. Ich habe etliche Male von Leuten aus meiner Branche gehört dass mein Portfolio sehr gut ist, aber:

    Es ist ein einziger Kampf. Ich bin schon etliche Male quer durch Deutschland umgezogen, immer den Jobs hinterher. Die Anstellungen sind oft nur für die Dauer eines Projektes. Es ist jedes Mal total schwer wieder etwas neues zu finden und dauert Monate.

    Ich halte das Gerücht vom angeblichen Zukunftsmarkt Gameindustrie für eine große Werbekampagne der privaten Akademien, die teure Studiengänge an Schulabgänger verkaufen möchte. Denn diese Prognose stimmt einfach nicht. Die Realität als Spieleentwickler ist eine völlig andere.
    Ständig liest man in Zeitungsartikel von Spielefirmen, die angeblich händeringend in ganz Europa suchen. Darunter wird dann meist eine große Werbeanzeige mit den Worten „Werde Gamedesigner!“ von irgendeiner privaten Akademie platziert. Mag sein, dass diese Firmen wirklich suchen, aber sie suchen eben Praktikanten mit dreijähriger Berufserfahrung, welche sie zum Low-Budget-Tarif einstellen können.

    Mein Rat: Seht genauer hin und lasst euch nichts vormachen bevor ihr euch in so einen Studiengang einschreibt und teures Geld bezahlt.

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