Mit einem der unzähligen Gehaltsrechner im Internet lässt sich der Nettolohn einfach und schnell berechnen und gibt Auskunft darüber, wie viel man bei der zukünftigen Arbeitsstelle verdient oder ob es sich lohnt, beim langjährigen Arbeitgeber um eine Lohnerhöhung zu bitten. Unter Umständen könnte sich diese nämlich letztlich nicht im Portemonnaie bemerkbar machen.

 

Um den Gehaltsrechner zu nutzen und den Nettolohn zu  berechnen, muss man nur eines der zahlreichen Internetangebote wahrnehmen. Die vom Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite zu zahlenden Steuern und Sozialabgaben sind zahlreich und häufig sehr unübersichtlich. Besonders für Menschen, die gerade erst ins Berufsleben starten, erscheint die Bürokratie häufig undurchsichtig und nicht leicht zu begreifen. Welche Abgaben müssen eigentlich geleistet werden?

Gehaltsrechner: Abzüge und Nettoeinkommen

Zum einen gibt es die Abgaben an das Finanzamt, das heißt die regulären Steuerabgaben. Dazu zählt zunächst die Lohnsteuer, bei welcher es sich um eine Erhebung für die Einkommenssteuer als Vorab-Zahlung handelt. Weiterhin wird seit der Wiedervereinigung Deutschlands ein Solidaritätszuschlag von ehemals 7,5, mittlerweile über 5,5 % des Einkommens gezahlt. Außerdem wird gegebenenfalls eine Kirchensteuer an das Finanzamt abgeführt.

Auf der anderen Seite existieren die Sozialversicherungsbeiträge, das heißt die Rentenversicherung, die gesetztliche Krankenversicherung, die Arbeitslosenversicherung und die Pflegeversicherung. Letzte schwankt, je nachdem ob der Erwerbstätige kinderlos ist oder bereits Kinder hat. Der Arbeitgeber hat, zusätzlich zu den Anteilen, die er zu zahlen hat, die Unfallversicherung und weitere Umlagen zu finanzieren.

Benötigte Informationen für die Berechnung des Nettoeinkommens

Das Berechnen des Nettoeinkommens im Internet ist sehr viel einfacher, als zunächst angenommen. Wichtige Informationen sind neben dem Bruttogehalt die Steuerklasse, die Höhe der gezahlten Steuern, die teilweise aufgrund von verschiedenen Einkommensklassen variieren, und die Frage, ob eine Kirchensteuer zu zahlen ist. So kann schnell und einfach das Nettoeinkommen berechnet werden.

Foto: ThinkstockPhotos, 467194607, iStock, LDProd