Wenn die Masterarbeit ansteht, ist nicht nur akademisches, sondern auch organisatorisches Talent angesagt. Das fängt bei der Anmeldung an und hört beim Abgabetermin auf. Hier gibt es ein paar Tipps, die einem weiterhelfen.

Zuerst: Ab zum Prüfungsamt

Die Masterarbeit muss an der zuständigen Uni angemeldet werden. Daher ist es wichtig, sich rechtzeitig um die Öffnungszeiten des zuständigen Prüfungsamts sowie um den Anmeldungszeitraum zu kümmern. Diese Termine sind von Universität zu Universität verschieden und sind oft auf wenige Tage beschränkt – sie frühzeitig in Erfahrung zu bringen, ist also wichtig.

Nachdem dieser erste Schritt gemacht worden ist, ist es ratsam, sich einen Zeitplan zurechtzulegen: Er beugt Zeitmangel vor dem Abgabetermin vor und hilft bei der Strukturierung des Zeitraums, in dem die Masterarbeit entstehen soll. Neben der Festlegung des täglichen Pensums sollt man sich auch überlegen, wann am Tag man sich vor das Notebook setzt: Nachtmenschen werden die Abendstunden bevorzugen, Frühaufsteher den Morgen. Wie produktiv das tägliche Schreibpensum ist, lässt sich nur schwer vorhersagen – zähe Phasen können ich an solche reihen, die äußerst produktiv sind. Das hängt von vielen individuellen Faktoren des Autors und seines Stoffes ab.

Dasselbe gilt für den Ort, wo man schreiben will: Der eine mag den schnellen Zugriff auf die Fachliteratur in der Uni-Bibliothek, die andere die absolute Konzentration, die einem zu Hause vielleicht leichterfällt.

Pausen sind wichtig

Im Zeitplan sollte Zeit für Pausen vom Schreiben und für andere Aktivitäten – Studentenjob, Freunde treffen, Sport – berücksichtigt werden, damit man sich zwischendurch regenerieren und ablenken kann, um dann wieder frisch am Schreibtisch durchzustarten. Zudem ist es in der Umsetzungsphase ratsam, sich mit anderen Studenten zusammenzutun, die in derselben Lage sind: Man kann Tipps und Tricks auszutauschen und sich gegenseitig helfen – beim Korrekturlesen beispielsweise.

Die Endspurtphase

Ist das Werk dann vollbracht, wird es Zeit, seine Masterarbeit vervielfältigen und binden zu lassen – auch hier ist es sinnvoll, sich einen Copy-Shop dafür bereits im Vorwege ausgeschaut zu haben. Wer in Sachen Plagiatsvorwürfen hundertprozentig auf Nummer Sicher gehen will, der kann seine Masterarbeit in einem Lektorat einer Plagiatsprüfung unterziehen lassen. Um Formatierung und Layout kümmern sich viele Lektorate ebenfalls. Und sollte es trotz aller Zeitplanung knapp geworden sein und man kann seine Masterarbeit nicht mehr persönlich beim Prüfungsamt einreichen, dann heißt es: Ab zur Post! Einige Unis bieten die Möglichkeit der Abgabe an. Das Paket mit der gebundenen Arbeit sollte allerdings unbedingt versichert abgeschickt werden, und die Quittung sollte man gut aufbewahren. Als Abgabetermin gilt der Poststempel – und um sicherzugehen, dass die Masterarbeit gut angekommen ist, empfiehlt sich ein paar Tage später ein Anruf beim Prüfungsamt.

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