Einen Hund in einer Großstadt zu halten setzt Verantwortungsgefühl und genügend Zeit für den Vierbeiner voraus. Damit ein Hund auch in einer Großstadt ein glückliches Leben führen kann, muss er regelmäßig Gassi geführt werden und das am besten länger als nur bis zur nächsten Straßenecke. Das gilt vor allem für Hunde, die in Wohnungen gehalten werden und keinen Gartenauslauf haben.

Hunde in Berlin: Gute Erziehung kann lebenswichtig sein

Hunde in Berlin: genügend Auslauf ist wichtig © nilibr/Flickr

Für alle Hunde sollte eine Erziehung zur Befolgung der grundlegenden Kommandos des Hundebesitzers selbstverständlich sein. Aber gerade für Hunde, die in einer Großstadt leben, kann dies lebenswichtig sein. Generell herrscht Leinenpflicht in Städten. Der Hund muss innerhalb der Stadt angeleint Gassi gehen. Es können aber Situationen auftreten, in denen der Hund ohne Leine unterwegs ist.

Sei es, weil er wegläuft, Frauchen oder Herrchen gerade mal nicht aufpassen und er mitsamt der Leine entkommt, oder weil er zu Hause angekommen aus der geöffneten Autotür springen darf und das zu einem Spaziergang ohne Leine nutzen möchte. In solchen Situationen ist es für das Überleben des Hundes sehr wichtig, dass er durch Zuruf gestoppt und zurückgeholt werden kann, bevor er eventuell eine befahrene Straße überquert.

Hygienevorschriften in Großstädten

Jeder Hund muss mal. Auch in Großstädten. Dann ist es die Pflicht jedes Hundebesitzers den Hundehaufen in entweder mitgeführten oder aus Spendern entnommenen Kotbeuteln aufzusammeln und danach vorschriftsmäßig zu entsorgen.

Trotz aller guten Erziehung wollen Hunde auch hin und wieder ohne Leine laufen und toben können. Da Hunde Rudeltiere sind, am besten noch mit Artgenossen, vorausgesetzt sie sind gut sozialisiert. In allen Großstädten gibt es Parks mit ausgewiesenen Hundewiesen für den Freilauf und Spiel und Spaß mit anderen Hunden.
Berlin hat Freilaufflächen für Hunde in mindestens sieben verschiedenen Parks. Im Mauerpark und vielen anderen Volksparks. Hier kann Hund Hund sein.