Den Zeigefinger anfeuchten, in das kleine Tütchen stecken, und abschlecken. Das ist die Ahoj-Brause. Und sie erlebt einen neuen alten Trend, den des Retro. Denn die Ahoj-Brause frischziniert seit 83 Jahren. Und sie kommt wieder in Mode. Heute werden 100 Millionen Tüten des legendären Brausepulvers mit dem blauen Matrosen jährlich konsumiert. Und die Frischzination dieser Traditionsmarke geht weiter.

[youtube nooZbUsC8fM]

Die Erfolgsgeschichte des prickelnden Brausepulvers begann mit einem Experiment des Kaufmanns Theodor Beltle im Jahre 1925. Er mischte Natron, Weinsäure und eine Flüssigkeit zusammen, aus der Kohlensäure entstehen sollte. Eine erfolgversprechende Substanz, mit dem Beltle ein frisches und prickelndes Getränk für alle Bevölkerungsschichten schaffen wollte. Und so war das Brauselimonadenpulver geboren, das sich ab 1932 Ahoj-Brause nannte. Und auch der charismatische blaue Matrose sollte sich auf den kleinen Tütchen etablieren, und untrennbar mit dem Brausepulver werden. Das Brauspulver und der Matrose waren und sind Kult.

Das Familienunternehmen Frigeo, das Theodor Beltle und Robert Friedel gründeten, erlebten bis in die neunziger Jahre erfolgreiche Zeiten des Wachstums. Denn die Ahoj-Brause konnte sich in allen Bevölkerungsschichten als eine günstige Alternative zur echten Limonade etablieren. Ebenso wurde das Sortiment unter anderem um Bonbons, Bärchen, Brocken, Lollys und Stangen erweitert. Allen Produkten kam der prickelnde und zischende Genuss gleich, und das bei jung und alt. Im Jahr 2002 übernahm Katjes das Unternehmen, und konnte die Ahoj-Brause in der alten und neuen Generation wieder erfolgreich positionieren.

Ahoj-Brause zischt, prickelt und kitzelt. Und das bei jungen und alten Menschen. Denn die Ahoj-Brause macht einfach Spaß, den auch schillernde Werbeträger wie Hape Kerkeling oder Nina Hagen beglaubigen.