Viel zu verdienen gibt es nicht, die Arbeitszeiten sind hart, trotzdem wollen viele gerne Radiomoderator werden. Der erste Schritt dazu ist ein Praktikum oder ein Volontariat bei einem Radiosender. Dabei bekommst du einen ersten Überblick über die verschiedenen Arbeitsbereiche, und hast die Gelegenheit, Einblicke in die Redaktion und die Technik zu bekommen. Leicht ist es aber nicht, ein Volontariat zu ergattern.

Die meisten Sender fordern eine Ausbildung im Journalismusbereich. An der Deutschen Pop- Akademie kann man eine Ausbildung zum Sprecher und Synchronsprecher machen- darauf aufbauend lernt man dann noch das kennen, was ein Radiomoderator können sollte: Beiträge verfassen usw.

Die Kunst besteht darin, dass du dich als Moderator nicht verstellst, dass die Hörer nicht merken, wenn du mal einen Satz abliest. Außerdem ist es wichtig, dass man sich seiner Zielgruppe anpassen kann, dass man sich auf verschiedene Sendeformate einstellen kann. Viele Radiomoderatoren machen zusätzlich ein Sprachtraining, denn jeder kleinste Sprachfehler fällt im Radio auf.

Die Arbeitszeiten sind unattraktiv: Früh morgens, spät abends und am Wochenende –Überstunden sind normal, und meistens werden diese nicht mal auf die Arbeitszeit angerechnet! Auch das Gehalt ist im Vergleich zu anderen akademischen Jobs nicht besonders hoch.

Doch darum geht es den meisten Moderatoren nicht. Sie wollen die Hörer erreichen, berühren. Sie haben Spaß an ihrem Job und es ist ihr Ziel, die Menschen zu begeistern. Außerdem ist das Radio für viele nur das Sprungbrett zum Fernsehen, siehe Günther Jauch und Thomas Gottschalk.#


Bildquelle: Tsian – Fotolia

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