Dass Englischkenntnisse heute im Berufsleben unverzichtbar sind, ist bekannt. Eine Umfrage unter betrieblichen Experten zeigt jedoch, dass deutlich mehr Mitarbeiter als vermutet über mangelhafte Englischkenntnisse verfügen. Die nicht ausreichenden Fähigkeiten in der englischen Sprache kommen selbst bei Führungskräften vor. Neben den Sprachkenntnissen ihrer Mitarbeiter bewerteten die Experten verschiedene Modelle zum Spracherwerb und zur Verbesserung der sprachlichen Fähigkeiten.

Der Umfang der Englischkenntnisse in Unternehmen

Federführend bei der Studie war das britische Forschungsinstitut „Wall Street English“, das die Befragung online durchführte. Die Einstufung der Englischkenntnisse als wichtig ist weitgehend Konsens, lediglich in öffentlichen Verwaltungen gilt die Fremdsprache als weniger bedeutsam. Tatsächlich geben sechzig Prozent der Befragten an, dass weniger als die Hälfte ihrer Mitarbeiter Englisch im erwünschten Umfang spricht und versteht. Schlechte Noten für die Englischkenntnisse ihrer Angestellten und Führungskräfte vergaben besonders die Vertreter von Forschungsinstituten und der Schwerindustrie. Den geringsten Nachholbedarf sehen hingegen die Befragten in den Wirtschaftszweigen IT, Kommunikation und Beratung. Auffällig ist, dass der Entwicklungsstand von Englischkenntnissen in Großbetrieben schwächer als in kleinen Unternehmen ausfällt.

Die Englischkenntnisse optimieren

Der zweite Teil der Studie befasste sich mit der Frage, auf welche Weise sich der Entwicklungsstand der Englischkenntnisse von Mitarbeitern verbessern lässt. Dabei zeigt sich die klare Tendenz, dass E-Learning allein nicht immer ausreichend ist. Viele Befragten bevorzugen für das innerbetriebliche Vertiefen der Englischkenntnisse hingegen den Einzelunterricht, den Sprachunterricht in Gruppen und besonders das sogenannte Blended Learning: Es kombiniert die Freiheit des E-Learnings mit Präsenzveranstaltungen (erfahren Sie mehr auf dieser Website). Für eine dauerhafte Verbesserung der Englischkenntnisse ist das Eingehen auf die persönlichen Kenntnisse und Fähigkeiten des einzelnen Lernenden unverzichtbar. Des Weiteren soll der Unterrichtsstil auf das Lerntempo und die bevorzugten Lernmethoden der einzelnen Teilnehmer abgestimmt werden. Eine sinnvolle Ergänzung des Lernprogramms bilden auch Diskussionskurse.

Die Verknüpfung beider Studienteile

Eine Verknüpfung der Ergebnisse beider Studienteile bedeutet, dass die bislang nicht ausreichenden Englischkenntnisse der meisten Mitarbeiter und Führungskräfte mit geeigneten Maßnahmen durchaus behoben werden können. Nach der Studie erzielen Unternehmen den größten Erfolg, wenn sie ihren Mitarbeitern den Zugang zu Englischkursen in der Unterrichtsvariante des Blended Learnings anbieten.

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