Manchmal steht ein Jobwechsel plötzlicher an als erwartet: Aufgrund von Kündigung, Versetzung oder Beförderung kann es sein, dass man den Arbeitsplatz wechseln und sein gewohntes Umfeld verlassen muss. In einigen Fällen kommt man dann auch um einen Wohnungswechsel in einen anderen Stadtteil oder Ort nicht herum. Damit der Umzug dennoch reibungslos über die Bühne geht, beginnt man am besten schon mehrere Wochen vorher mit den Vorbereitungen.

Mit der Organisation beginnen

Ist der neue Mietvertrag unterschrieben und die alte Wohnung gekündigt, hat man in der Regel noch drei Monate Zeit für die genaue Planung des Umzugs. Die erste Entscheidung, die man dann trifft, lautet: Alles in Eigenregie erledigen oder die Hilfe eines Umzugsunternehmens in Anspruch nehmen? Dementsprechend gestaltet sich die weitere Planung nämlich durchaus unterschiedlich: Ein Zügelunternehmen wie Zürcher Umzüge kümmert sich ein auch um die Organisation von Kartons und Packmaterial sowie um die Endreinigung der alten Wohnung. Weitere Informationen dazu findet man unter http://www.zuerichumzug.ch. Verzichtet man beim Umzug auf die professionelle Hilfe, sollte man möglichst frühzeitig mit der entsprechenden Organisation beginnen.

Wenn klar ist, dass ein Umzug ansteht, sollten man alle wichtigen Personen und Institutionen über die neue Adresse informieren. Dabei dürfen weder Familie und Freunde, noch die Zeitschriften-Abos oder die Bank, die Versicherungen und der Arbeitgeber vergessen werden. Damit wirklich alle relevanten Kontakte über die neue Anschrift Bescheid wissen, lohnt es sich häufig, einen Nachsendeantrag bei der Post zu stellen. Um im neuen Zuhause nicht ohne Internet und Telefon dazustehen, empfiehlt es sich auch den neuen Anbieter so früh wie möglich um einen Netzanschluss zu bitten – die Wartezeit für einen Termin beträgt mitunter mehrere Wochen.

Nur noch wenige Wochen bis zum Umzug

Vier Wochen vor dem Wohnungswechsel fängt man dann mit den konkreten Vorbereitungen an: Die genauen Übergabetermine für die neue und die alte Wohnung werden vereinbart, Keller, Boden und Schränke werden entrümpelt, der Transporter angemietet, der Sonderurlaub beim Arbeitgeber eingereicht, und die Halteverbotsschilder für den Umzugstag beantragt. Gleichzeitig kann man mit ersten Schönheitsreparaturen in der alten Wohnung beginnen und falls nötig einen Babysitter organisieren, damit man sich am Umzugstag nicht auch noch um die Kinder kümmern muss.

Zwei Wochen vor dem Umzug legt man dann mit dem Packen los – falls das nicht auch vom Zügelunternehmen erledigt wird. Die Kartons dafür kauft man entweder im Baumarkt oder Möbelhaus. Alternativ besorgt man sich gebrauchte (aber nicht weniger gute) Kartons von Freunden oder Bekannten, die vor kurzem umgezogen sind oder durch Kleinanzeigenkontakte, und spart dadurch Geld. Als Packmaterial bietet sich Altpapier an. Am besten beginnt man damit, weniger häufig genutzte Dinge einzupacken. Wenn man die Kartons sinnvoll beschriftet, verläuft der Umzug sicherlich müheloser, als wenn die Helfer die Kisten ohne Plan in der neuen Wohnung abstellen. Beim Packen kann man prima weiter ausmisten und zur Stärkung die Tiefkühltruhe plündern, damit diese abtauen kann.

Ist nur noch eine Woche Zeit bis zum Umzug, fängt man an, die Möbel zu demontieren und dabei die einzelnen Bauteile zu beschriften und Schrauben sicher zu verpacken, damit nichts verloren geht und man alles für den Aufbau wiederfindet. Zur gleichen Zeit kann man sich Gedanken machen, wo man die Möbel in der neuen Wohnung wieder aufstellt und daraus einen Möbelstellplan entwickeln.

Die letzten Dinge erledigen

Einen Tag vor dem Umzug organisiert man Getränke und Snacks für die Umzugshelfer und packt die letzten Dinge ein. Sinnvoll ist eine Tasche mit den wichtigsten Dingen wie Zahnbürste, Schlafsachen und einem neuen Outfit separat zur Seite zu legen, damit man in der neuen Wohnung nicht erst Kisten durchwühlen und danach suchen muss. Die Werkzeugkiste sollte jetzt genauso wie der Verbandskasten mit Pflastern für den Notfall immer bereit stehen.

Am Umzugstag selbst liest man für die Betriebskostenabrechnung alle Zählerstände ab, weist die Helfer ein und hofft auf einen reibungslosen Ablauf. In der neuen Wohnung angekommen, sollte man sich spätestens nach einer Woche beim Einwohnermeldeamt mit der neuen Adresse melden und als Dankeschön für die Helfer ein Abendessen oder eine Einweihungsparty organisieren. So kann der Start in der neuen Wohnung und dem neuen Job richtig gut losgehen.

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