Die Karriereleiter

Die ersten Schritte zum Erfolg
 


Im Beruf kann es sehr von Vorteil sein Themenbereiche zu verknüpfen. Informatik und Biologie sind hier nur ein Beispiel. Wer sich frühzeitig spezialisiert, hat gute Aufstiegschancen.

Das spannende Feld der Neuroinformatik wird immer gefragter. In ihm verschmelzen Biologie und Informatik. Das Gehirn und seine Abläufe wollen ergründet werden und dienen als Forschungsobjekt. Die Informationsverarbeitung des Menschen und seine Lernprozesse werden hierbei technisch nachgeahmt. Man stellt künstliche neuronale Netze auf oder beobachtet erste kognitive Prozesse bei Säuglingen.
Mit Hilfe diese Erkenntnisse wird zum Beispiel Robotern das Greifen beigebracht oder Energie gespart.

Roboter als Helfer im Alltag © flickr / martinroell

Diesen Studiengang findet man beispielsweise an den Universitäten in Berlin, Bochum und Kassel. Der Beruf des Neuroinformatikers ist also geeignet für forschungswillige Studenten, die zwar an Informatik interessiert sind aber alles andere als einen typischen Bürojob anstreben. Auch ethische Fragen sind immer wieder ein Thema.
Wer weiß vielleicht erfindet ihr ja noch das Brainmodding?


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 Trainee in den Medien flickr ©Kecko

Trainierst du noch oder arbeitest du schon? Getreu dem unverwechselbaren Motto des allseits bekannten schwedischen Möbelhauses, sind auch Traineestellen in aller Munde und auf allen Jobbörsen, ebenso wie sich die entsprechenden Trainees im dialektischen Spannungsfeld des Ikea-Mottos bewegen. Man kann nur eines haben und doch kann es mehr als eine/n geben, denn Bewerber gibt es mehr als genug.

Auch die Unternehmen haben sich das Hands-On- und Learning-by-Doing-Prinzip in die Agenda geschrieben und suchen den AbsolventInnenmarkt gezielt nach entsprechenden designierten Fach – und Führungskräften ab. Unermüdlich grasen sie Campus für Campus auf der Suche nach Trainingswütigen ab und locken mit Career-Messen und Infoständen.

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Spedition flickr ©Maurice Koop

Der Beruf des Speditionskaufmannes oder Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung erfreut sich von jeher einer großen Beliebheit. Um sich jedoch besser mit diesem Berufsfeld auseinander setzen zu können, ist hier eine kurze Tätigkeitsbeschreibung. Der Speditionskaufmann kümmert sich dort um nationale und internationale Gütertransporte. Er plant die fristgerechte Zustellung der Ware mit dem bestmöglichen Transportmittel, und das zu dem möglichst günstigsten Preis.

Dabei müssen viele Rechtsvorschriften beachtet werden. Zudem muss er sich auch in der Lagerung auskennen.
Oft kann es vorkommen, dass die Ware vor oder auch während des Transports gelagert werden muss.Hierbei ist zu beachten, welche Vorschriften eingehalten werden müssen, wie die Ware gelagert werden darf oder muss.

Der Speditionskaufmann kommuniziert mit den Kunden und geht auf deren Wünsche und Forderungen ein. Dabei sollte er zumindest Englisch als Fremdsprache beherrschen. Diese kann auch erforderlich sein, wenn ein Weitertransport mit einem anderem Logistikunternehmen nötig ist, wie zum Beispiel bei Luftfrachten oder in der Schifffahrt.

Er koordiniert und kalkuliert die Transporte bis ins Detail. Er erstellt dem Kunden ein Angebot nach seinen Forderungen, in dem weitestgehend alle Preise enthalten sein müssen.

Außerdem muss er sich auch um eventuelle Reklamationen kümmern. Das bedeutet, sollte Ware beschädigt am Ziel ankommen, ist er dafür zuständig, dass der Schaden bezahlt wird. Davor gibt es extra Transportversicherungen, die immer gemacht werden müssen.

Zudem sind Speditionskaufmänner auch für den Zahlungsverkehr zuständig. Um die Ausbildung zum Speditionskaufmann zu absolvieren, wird in der Regel mindestens die mittlere Reife zur Voraussetzung gemacht.
Die Ausbildung selber dauert drei Jahre, sie kann aber auch verkürzt werden auf die Dauer von zweieinhalb Jahren.

2004 wurde der Name des Berufes „Speditionskaufmann“, oder auch „Speditionskauffrau“ in „Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung“ umgewandelt.


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Die herkömmliche Variante nach dem Studium bei Mercedes einen Job zubekommen, ist natürlich der Direkteinstieg. Das obligatorische Stellenangebot lesen, die Bewerbungungsunterlagen auf den Weg bringen und auf eine positive Antwort hoffen.

Mercedes Stern © flickr / jessicafmNeben diesem Direkteinstieg bietet der Daimler Konzern seit 2006 Trainee-Programme an. Darunter ist ein sogenanntes Talent Programm zu verstehen. Dieses Programm richtet sich an Absolventen technischer oder kaufmännischer Studiengänge und ist auf zwölf bis 18 Monate ausgelegt. Während dieser Zeit führt diese Programm in verschiedene Projekte, sowie in unterschiedliche Geschäfts- und Fachbereiche.

Ein globales Einstiegsprogramm bietet die „Internationale Nachwuchsgruppe“. Für Absolventen mit Interesse am Vertrieb hat die DaimlerChrysler Vertriebsorganisation Deutschland (DCVD) den Einstieg in das Traineeprogramm CAReer zur Vorbereitung auf die Aufgaben im Automobilvertrieb vorgesehen.

„Develop“ heißt das Einstiegs und Qualifizierungsprogramm des Mercedes-Benz Technology Centers (MTC) für Ingenieure in der PKW-Entwicklung. Es richtet sich vozugsweise an Absolventen der Fachrichtungen Maschinenbau, Fahrzeugtechnik, Motorenentwicklung, Elektrotechnik, Wirtschaftsingenieurwesen, Mechatronik, Luft- und Raumfahrttechnik sowie Transportation Design.

Diese Möglichkeit der Karrierefindung hat natürlich viele Vorteile, aber leider auch eine Vielzahl von
Stolpersteinen vorzuweisen.

Die Vorteile sind auf jeden Fall die Vielfälltigkeit der Ausbildung, die Praxisbezogenheit, andere Menschen und Kulturen kennen zu lernen, sowie den berühmten guten Eindruck zu hinterlassen.

Die Nachteile liegen auf der Hand: Man muß sich über einen längeren Zeitraum ständig beweisen und das
im permanenten und direkten Vergleich mit seinen Mitbewerbern, den Daimler will nur die Besten.


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Weltbild ist Bestandteil einer sehr erfolgreichen Verlagsgruppe im deutschsprachigen Bereich und hat sich von einem kleinen Familienunternehmen zu einem Marktführer im Bereich Versandhandel und E-Business entwickelt. Zahlreiche Mitarbeiter/innen sind für das Unternehmen Weltbild in den unterschiedlichsten Geschäftsbereichen tätig. Vor allem der Vertrieb ist im Verlagswesen ein wesentlicher Erfolgsfaktor, um langfristig Marktführer zu bleiben.

Deshalb stellt Weltbild an seine Mitarbeiter/innen im Vertriebssektor gewisse Anforderungen, die dazu beitragen sollen, den großen Erfolg der Verlagsgruppe weiterhin zu sichern bzw. auszubauen. Zukünftige Fachkräfte von Weltbild, einem der größten Versandhandel im Bereich Bücher, Musik, DVDs und anderen medialen Trendprodukten sollten daher neben sehr guten PC-Anwenderkenntnissen auch die Fähigkeit besitzen, tragfähige Beziehungen zu Vertriebspartnern aufzubauen und über entsprechende Kommunikations- und Konfliktlösungskompetenzen verfügen. Entsprechende Erfahrungen und Erfolge im Verkauf von neuen Medien sind daher ebenfalls wichtige Voraussetzungen, um in einem Vertriebsjob für Weltbild tätig werden zu können. Ein großes Interesse für den Medienbereich wird genauso vorausgesetzt, wie sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache.

Da die Unternehmensphilosophie des Verlags Weltbild durch die hohe Bedeutung motivierter und erfolgsorientierter Mitarbeiter/innen geprägt ist, werden engagierten Mitarbeiter/innen auch entsprechende Karrierechancen eröffnet. Vor allem kompetente und erfolgreiche Vertriebsmitarbeiter/innen können sich aufgrund der Unternehmensstruktur und des Karriereförderprogramms innerhalb der Hierarchie schnell ganz nach oben in die Spitzenpositionen entwickeln.

Wer daher als künftige/r Vertriebsmitarbeiter/in am Erfolg des Unternehmens Weltbild teilhaben möchte und gemeinsam mit der Unternehmensführung dafür Sorge tragen möchte, dass die Verlagsgruppe auch weiterhin die Spitzenposition im Bereich Versand von klassischen und neuen Medien besetzt, kann sich bei Erfüllung der notwendigen Voraussetzungen als Vertriebsmitarbeiter/in bei Weltbild bewerben.


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Auf der Seite karriere.de findet man einen Artikel, in dem es heißt, dass immer mehr Betriebswirte in Krankenhäusern gesucht werden. Der neueste Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst reißt Löcher in die Kassen der Kliniken. Darum sollen sich nun Wirtschaftsexperten kümmern, die medizinisches Fachwissen mitbringen.

Einige Studiengänge dazu gibt es. Aber ich frage mich: bleiben nicht interdisziplinäre Studiengänge allzu oft einer kleinen Elite vorbehalten? Meist gibt es derartige Studiengänge immer nur an einzelnen Hochschulen und die Anzahl der Studienplätze ist selten höher als zweistellig. Natürlich ziehe ich meinen Hut vor Betriebswirten, die die soziale Ader mitbringen, die zum Engagement im Gesundheitswesen gehört. Aber ist das wirklich die große Chance für viele? Wird es nicht wieder so sein wie jedesmal, wenn es in den Medien heißt, diese oder jene Qualifikation oder Ausbildung wird verstärkt gesucht?

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Stuttgart flickr ©Marc van der Chijs

Betrachten wir den Arbeitsmarkt von Nürnberg und Stuttgart, so stellen wir fest, das beide Städte im Verhältnis zur bundesweiten Arbeitslosigkeit von schwankenden 9,1 % ausgehend, derzeit einen unterdurchschnittlichen Arbeitnehmerüberschuss haben, und zwar in Nürnberg mit 6,3 % und 5,1 % in Stuttgart.

Gravierend für Stuttgart war das Jahr 2007, in dem die Arbeitslosigkeit um 21 % abnahm. Nach den Feststellungen der Agentur für Arbeit in Stuttgart profitierten davon in erster Linie Frauen und ältere Arbeitssuchende, sodass 16.600 Arbeitslose einen neuen Arbeitsplatz fanden. Die gute Konjunktur hat diese Entwicklung, die bis heute angehalten hat, begünstigt. Der Wermutstropfen ist allerdings, dass wir dabei von zu wenigen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen auszugehen haben, eine allgemein festgestellte Zeiterscheinung, nicht nur in den Städten Nürnberg und Stuttgart.

Bei Nürnberg fällt das große Einzugsgebiet des Arbeitsmarktes auf, das verhältnismäßig höhere Pendlerströme gegenüber Stuttgart zu bewegen hat. Daraus ergeben sich gerade heute aufgrund der rasanten Kostenentwicklung nachteilige Bedingungen für die verbleibende Kaufkraft, die auch aus grundsätzlichen Erwägungen die Menschen in ihrem Kaufverhalten beeinflusst. Aber in beiden Städten fällt der große Mangel an geschultem und Facharbeiterpersonal auf, vielleicht mehr noch sichtbar bei den Großunternehmen im Stuttgarter Raum, die die einschlägigen Stellen nicht zu besetzen wissen.

Ob man den Unterschied im Arbeitsmarkt von Nürnberg und Stuttgart als gravierend ansieht, ist wohl hier vom jeweiligen Fokus des Betrachters aus zu entscheiden. Bedrohlich kann man den Unterscheid nicht nennen.


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Unternehmensberater sind mit Klischees behaftet. Sie sind jung, stehen unter einem hohen Leistungs- und Termindruck, haben kaum ein Privatleben und erhalten hohe Gehälter. Aber lässt sich das Berufsbild eines Unternehmensberaters wirklich so zeichnen?

Unternehmensberater müssen nicht fachlich spezialisiert sein, sondern sich schnell in neue Themen und Aufgaben einarbeiten können. Daher ist nicht ausschließlich ein Studium der Wirtschaftswissenschaften, sondern auch der Geistes-, Rechts- und Naturwissenschaften für die Unternehmensberatung geeignet. Eine große Karriere als Unternehmensberater kann jedoch nicht gemacht werden. Denn nach drei bis sechs Jahren heißt es, aufsteigen oder aussteigen.

Unternehmensberater gehören eher der Leistungselite an. Sie müssen überdurchschnittliche Leistungen in ihrem Studium erbringen, aber sich auch sportlich und sozial engagieren. Große Chance als Unternehmensberater haben junge und männliche Absolventen. Jedoch findet auch hier ein Umbruch statt. Erfahrene und auch weibliche Unternehmensberater haben immer bessere Chancen.

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Seit Jahren ist der Journalismus ein Feld, in dem es mehr Bewerber als tatsächliche Plätze gibt. Gerade an Journalistenschulen kommen z.B. auf 20 Plätze 2000 Bewerber, die sich durch die Einstellungstests kämpfen.

Trotzdem braucht ein angehender Journalist, und alle, die es werden wollen, nicht zu verzagen: Im neuen Jahrtausend sind die Informationsmedien mehr denn je mutiert - neue Berufsfelder entstehen, alte verschwinden.

Unter “Journalismus” fallen so extrem viele Bereiche, die nur lose etwas miteinander zu tun haben. Den klasssischen Print-Journalisten gibt es de facto nur noch sehr selten. Neue, vor allem internet-affine Formen beginnen, sich zu verfestigen. So sind Community-Manager und Content Manager Berufe, die es vor 10 Jahren noch nicht gab. Gerade der Online-Journalismus, und damit Festanstellungen in einer Online-Redaktion, ist im Aufschwung begriffen.

Doch auch für Printmagazine und das Fernsehen ist die große Regression, die zur Jahrtausendwende und danach in Deutschland vorherrschte, vorbei. Das liegt daran, dass wieder mehr Kunden Werbung schalten, dadurch mehr Geld ins Säckel der Zeitungen kommt und diese mehr Mitarbeiter ins Vorstellungsgespräch einladen können.

Generell ist es wichtig, sich klarzumachen, wohin die Reise gehen soll. Bestimmte Referenzen sind nur für bestimmte Positionen innerhalb journalistischer Aktivitäten geeignet. So herrscht vor allem unter den Printmagazinen immer noch Abneigung gegenüber den neuen Online-Gebieten - was eben dazu führt, dass viele Abkömmlinge “renommierter” Journalistenschulen sich scheuen, den Weg in diese Richtung einzuschlagen.

Dabei liegt da, zumindest meiner Meinung nach, ein Großteil der journalistischen Zukunft. Die Welt vernetzt sich - Online-Informationen sind das, was die Menschen spätestens in 10 Jahren verstärkt konsumieren werden.


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Seit Urzeiten hieß es “Studier was, Junge, dann wirste was!”. Heutzutage hat sich die Welt im Gegensatz zu der Welt unserer Eltern sehr stark verändert. Studieren ist nun mit echten, zum Teil finanziellen, Hürden verbunden.

Die Universitäten laufen bei gefragten Fächern fast über. Gleichzeitig werden vielerorts Fächer wieder abgebaut. Vor allem die Geisteswissenschaften leiden unter dem von der Globalisierung katalysierten “Wenns kein Geld bringt, streich es”-Wahn in Deutschland. Das Studium wird mit dem Einführung des Bachelorsystems weniger eine Bildungssache, als eine berufsausrichtende Spezialisierung, die aber die Eingewöhnungszeit im Beruf sowieso nicht ersetzen kann und somit immer mehr zur Farce verkommt.

Gleichzeitig ist bei vielen Arbeitgebern schon in den Anforderungen für eine Bewerbung ein Studium Pflicht geworden - fast so, wie früher das Abitur. An anderen Stellen schadet ein Studium, mehr, als es nützt. Und wieder woanders ist vor allem Flexibilität gefragt und es ist egal, was du vorher gemacht hast. Letzteres verschwindet jedoch zusehends. Also alles wie immer? Nicht direkt. Dadurch, dass sich die einzelnden Unternehmen immer stärker globalisieren, gibt es nur noch sehr wenige Berufszweige, in denen eine lokale Ausbildung reicht. Auf dem Arbeitsmarkt sind die Plätze, für die man eine Ausbildung benötigt, heiß begehrt und fallen meistens schnell raus.

Wer auf dem Briefkopf ein “Dr.” zu stehen hat, der wird es auf der anderen Seite weiterhin schwerer haben, als beispielsweise Diplomingenieure. Es geht eben immer mehr darum, wer entscheidet und schnell schaltet, als um intelligentes Denken.


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