Die Karriereleiter

Die ersten Schritte zum Erfolg
 


kostbare Taschenuhr flickr ©pizzodsevo

Wer gedacht hatte, dass der Beruf des Uhrenmachers im Zeitalter der industriellen Fertigung ausgestorben ist, muss sich seit geraumer Zeit vom Gegenteil überzeugen. Der Trend zu handgefertigten Luxusuhren hat dem Beruf einen neuen Schub verliehen, so dass sehr gute Uhrenmacher mittlerweile sehr gefragt sind.

Voraussetzungen:

Die höchste Gabe eines Uhrenmachers dürfte wohl Geduld sein. Die detailreiche Arbeit erfordert aber zudem ein umfassendes Wissensspektrum, in deren Mittelpunkt das Uhrenwerk stehen muss. Das technische Verständnis, das eigenständige Erfassen von Zusammenhängen sowie Geschick sind notwendig, um Reparaturen an den kostbaren Uhren leisten zu können. Oftmals liegen nicht einmal Konstruktionspläne vor, um sich daran zu orientieren, womit man wieder bei den technischen Zusammenhängen wäre. Notfalls muss ein moderner Uhrenmacher in der Lage sein, selbst fehlende Teile anzufertigen, um eine Reparatur zu gewährleisten. Kreativität und das Finden von notwendigen Lösungen sind also ebenfalls unabdingbar.

Arbeitsspektrum:

Das Arbeitsfeld des Uhrenmachers dürfte sich zunächst auf zwei Felder begrenzen, deren Kapazität aber noch keinesfalls erreicht ist. Eines dieser Arbeitsfelder ist die Fertigung von kostbaren Einzelstücken, die in enger Zusammenarbeit mit einem Designer erfolgt. Das zweite Betätigungsfeld des Uhrenmachers liegt bei der Reparatur und dem Service, wo die eingangs erwähnten Voraussetzungen zum Tragen kommen.

Manchmal sollte man sich von veralteten Berufsbildern nicht abschrecken lassen. Gerade wenn man die Geduld und das Geschick für den Beruf des Uhrenmachers besitzt, ist es eine lohnenswerte Berufsgruppe.


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Aus der Sparte “Mögliche Arbeitsplätze” stellen wir euch heute Michael Page International vor.

Michael Page International ist eine international agierende Recruitment-Gruppe mit Sitz in Großbritannien. Das Unternehmen kann auf eine lange Tradition zurückschauen - momentan ist Sir Adrian Montague Chairman der Gruppe. Ein echt geadelter Vorstand also!

Das Unternehmen hat wie gesagt als Recruiter / Personalberater im United Kingdom angefangen. Mittlerweile haben die ihre Reichweite “etwas” vergrößert und stellen eigentlich in jedem bedeutenderen Land eine Abteilung. Neben Recruiting übernimmt Michael Page auch Corporate Consulting.

Die Spezialisierungsgebiete auf der Starthomepage lesen sich wie ein Wunschkatalog:

 

  • Engineering & Manufacturing
  • Finance & Accounting
  • Financial Services
  • Human Resources
  • Information Technology
  • Interim
  • Investment Banking
  • Property & Construction
  • Procurement & Supply Chain
  • Sales & Marketing
  • Taxation
  • Legal

 

Die Leute suchen und platzieren also zukünftige Mitarbeiter in eigentlich jeder ökonomisch wichtigen Sparte der Industrie. Dementsprechend suchen die natürlich immer Leute, die sich in diesen Sparten auskennen. Michael Page in Deutschlands beispielsweise sucht vor allem Consultants für die wirtschaftlichen Bereiche. BWL-Studium, gute Englischkenntnisse und Praktika sind sehr wünschenswert.

Dafür winkt einem bei Annahme ein Sprungbrett in die Welt der Wirtschaft. Ein paar Jahre in diesem Verein, und man dürfte relativ gestählt für alles andere sein…


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Einen Konflikt fair zu lösen, gewinnt immer mehr an Bedeutung. Und das Berufsbild ist auch schon gezeichnet, der eines Mediators.

Die Mediation ist ein freiwilliges Verfahren, das einen Konflikt außergerichtlich beilegen soll. Dabei hilft der Mediator in einem unterstützenden Gespräch mit den Medianden (Konfliktparteien) eine einvernehmliche Lösung des Konfliktes herbeizuführen.

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„Und was kann man später damit machen?“ Mit dieser nervenden Frage werden Studenten geisteswissenschaftlicher Fächer wie Philosophie, Germanistik, Soziologie oder Geschichte ständig konfrontiert. Dabei will man einfach in Ruhe das studieren, was einen am meisten interessiert. Doch spätestens nach dem Abschluss müssen sich Geisteswissenschaftlicher fragen, wie sie ihr an der Universität erworbenes Wissen im Berufsalltag einsetzen können.

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Wer träumt nicht davon als Pilot in einem großen Flugzeug durch die Welt zu reisen? Welche Voraussetzungen sind notwendig für den Erwerb der „Airline Transport Licence“ (ATL)?

pilot © flickr / jurvetson

Um sich als Pilot ausbilden zu lassen, muss man einige Fähigkeiten mitbringen, denn schließlich ist es ein beliebten, aber auch sehr verantwortungsvoller Job. Ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis ist selbstverständlich, sowie die deutsche Sprache mündlich und schriftlich zu beherrschen. Die flugmedizinische Tauglichkeit ist unumgänglich. Sogar die Körpergröße ist bei der Lufthansa von Belang und sollte zwischen 1,65m und 1,98m liegen. Die Sehfähigkeit sollte zudem auch nicht allzu beeinträchtigt sein. Eine Alters-Höchstgrenze ist generell nicht festgelegt, kann aber bei einigen Fluglinien doch eine Rolle spielen.

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Solaranlagen flickr ©Schwarzerkater

Was des einen Leid, ist des anderen Freud – so heißt ein bekanntes deutsches Sprichwort. In der Solarindustrie reibt man sich jedenfalls die erfreut die Hände, wenn das Thema „hoher Ölpreis“ zur Sprache kommt, denn insbesondere auf dem Gebiet der Solarthermie registriert man ein ungeheures Wachstumspotenzial.

Dieser Aufschwung wird sich in den kommenden Jahren auf das Stellenwachstum niederschlagen. In den zurückliegenden vier Jahren ist die Anzahl der Jobs von 34.000 auf 41.000 gestiegen, allerdings rechnen Experten damit, dass im Jahr 2020 rund 100.000 Menschen in dieser Branche eine Beschäftigung finden könnten.

Dabei entstehen nicht nur Berufe in der Forschungs- und Technologieentwicklung, sondern auch bei der Fertigung von entsprechenden Modulen sowie dem Aufbau neuer Anlagen. Dementsprechend ist die gesamte Branche nach gut ausgebildeten Hochschulabsolventen sowie fähigen Technikern für den Aufbau der Anlagen. Der Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft, Carsten Körnig äußerte sich wie folgt gegenüber dem Handelsblatt: „Deutschland ist ein Magnet für Investoren und Solarunternehmer aus der ganzen Welt. Nirgendwo sonst entstehen derzeit mehr Solarfabriken“ und „Auch das Know-how der gut ausgebildeten Fachkräfte ist für Investoren ein Beweggrund, in den Osten zu gehen“

Deshalb investieren zahlreiche Firmen auch erhebliche Millionenbeträge in die Aus- und Weiterbildung der bisher angestellten Mitarbeiter. Die Solarwirtschaft könnte sich bald zu einem wichtigen Standbein der deutschen Wirtschaft entwickeln.


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Die Ausbildung oder das Studium geschafft und nun geht es ans Bewerben. Wie sieht denn überhaupt die bestmögliche Qualifikation für einen Job aus? Sind die Ansprüche bei den vielsagenden Bewerbungsschreiben auf dem internationalen Markt mit dem in Deutschland vergleichbar? Fragen über Fragen.

document © taiyofi

Sicher gibt es Unterschiede auf dem weltweiten Bewerbermarkt. In einer deutschen Bewerbungsmappe muss vor allem ein aussagekräftiges Anschreiben inklusive Foto vorhanden sein, sowie ein lückenloser Lebenslauf. Hat man dann als strebsamer Student noch diverse Praktika absolviert und kann sonstige Referenzen vorweisen, dann kann die Bewerbungsmappe mal gut und gerne 15 Seiten umfassen. Schaut sich die angeschriebene Personalabteilung denn überhaupt alles an? Man bemüht sich als Bewerber alle nur erdenklichen Informationen dem potentiellen Arbeitgeber mitzuteilen, aber wahrscheinlich sieht sich das ohnehin kaum einer an. Selten wird man über das vorn aufliegende Anschreiben, Lebenslauf und dem Zeugnis hinauskommen. Macht es dann überhaupt Sinn alle erarbeiteten Zusatzqualifikationen hinzu zufügen?

Angeblich werden die Unterlagen teilweise sogar nach Beurteilung des Bewerbungsfotos voraussortiert. Na wenn das mal nicht nach einer wohlüberlegten Auswahl nach geleisteten Qualifikationen klingt.

Ist die Bewerbung auf dem internationalen Arbeitsmarkt vielleicht eine Alternative? Geht es erst einmal rein nach der Gestalt der Unterlagen, dann erweist sich vor allem der englischsprachige Markt als bessere Variante. Hier darf in erster Linie gar kein Foto vorhanden sein, sowie das Alter und auch Religion sollten als Angaben nicht in der englischen Bewerbung auftauchen. Man könnte sonst voreingenommen sein und vorschnelle Schlüsse auf den zukünftigen Arbeitnehmer zu schließen sein. Im Ganzen ist die englische Bewerbung wesentlich dünner als eine deutsche Mappe. Aus eigener Erfahrung weiß ich zu berichten, dass das Anschreiben (Cover Letter) und der Lebenslauf (CV) ausreichen, wenn man sich für einen Job z.B. in Amerika oder Australien bewerben will. Die Mühe lohnt sich auf jeden Fall.

Ob diese verkürzte Version der Vorstellung nun besser ist? Ich wage mal zu behaupten ja, denn man hat mehr potentielle Chancen einen Job zu bekommen. Vielleicht sollte man das auch in Deutschland einführen, denn hier kommt man meist noch nicht einmal zu einem Vorstellungsgespräch und muss sich eventuell mit mehreren Praktika über Wasser halten. Auf Dauer kann das aber keine Lösung sein, denn diese “Jobübungen” werden entweder gar nicht oder nur sehr unzureichend bezahlt, obwohl man meist die gleiche Arbeit leistet wie die voll bezahlten Kollegen.


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Mobbing - Schmerzensgeld ist möglich © flickr / aindschie

Mobbing ist ein weitverbreiteter Volkssport, sowohl unter der Arbeinehmerschaft, als auch unter der Arbeitgeberschaft und daher die gerechtfertigte Fragestellung: Wie sieht es aus mit Schmerzensgeld bei Mobbing?

Juristisch betrachtet eine heikle und schwierige Fragestellung, denn man muss hier unterscheiden zwischen dem Schmerzensgeld und dem Schadensersatz. Während ein entstandener Schaden nachweisbar und in Zahlen ausgedrückt bzw. berechnet werden und damit auch eingeklagt werden kann, sieht das bei dem Schmerzensgeld anders aus. Schmerzgeld (früher §847 BGB) ist heute definiert im § 823 BGB Schadensersatzplicht. Dies setzt eine Verletzung der Ehre oder der Gesundheit im Sinne des Deliktrechts voraus.

Mobbing stellt mit Sicherheit eine Verletzung der Ehre und bei weitergehenden Vorkommnissen auch eine Verletzung der Gesundheit dar. Dennoch ist dies vor dem Richter immer nur schwer nachzuweisen. Angenommen ein Arbeitgeber schafft es mit Hilfe verschiedener Gutachter und Psychologen einen Gesundheitsschaden nachzuweisen und bekommt Schmerzensgeld zugesprochen. Meiner Meinung nach stempelt er sich damit selber für sein gesamtes restliches Leben ab und wird dadurch bei nachfolgenden Arbeitgebern kaum die Möglichkeit einer Neuanstellung haben. Kein Arbeitgeber holt sich freiwillig ein bekanntes Mobbingopfer in sein Team.

Fazit: Schadensersatz im Bezug auf Lohnausfall, Krankengeld, Mehraufwand, ggf. Aztkosten sollten und können rechtlich einfach geltend gemacht werden. Schmerzensgeld jedoch sollte man nur in absoluten Härtfällen fordern. Denn der Schaden, den man sich selber damit zufügt, ist weit größer als die zu erwartende Entschädigung.


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Wer sich heutzutage nach dem Schulabschluss auf dem Ausbildungsmarkt umsieht, der wird über kurz oder lang auf das Angebot der Bundeswehr treffen. Diese hat mittlerweile ihr Ausbildungsprogramm ausgebaut und bietet neben der militärischen Ausbildung in 40 zivilen Berufen Karriereeinstiege an.

Klingt verlockend. Schließlich übernimmt die Bundeswehr fast alle Kosten und sorgt für Unterbringung, Integration in eine bestehende Gemeinschaft und gute Aussichten für die berufliche Zukunft. Dabei empfiehlt es sich vor Abschluss des Ausbildungsvertrages, sich ganz genau zu überlegen, was man da unterschreibt.

Die Bundeswehr ist nun mal in erster Linie zur Landesverteidigung bestimmt. Die Ausbildungslehrgänge dienen dazu, neue Soldaten hinzuzugewinnen. Ob zivile oder militärische Ausbildungsrichtung: Bei den meisten Bundeswehr-Ausbildungslehrgängen verpflichtet man sich über einen Zeitraum, der über den Ausbildungszeitraum hinausgeht, für die Streitkräfte. Auch als ziviler Arbeiter ist man dabei nicht vor einem Auslandseinsatz gefeiht. Das kann natürlich auch ganz nützlich für den Lebenslauf sein, kommt auf den Einsatzort an. Außerdem ist der Drill innerhalb der Organisation nochmal ein ganz anderer, als man das von einer großen Firma erwarten würde.

Eine Ausbildung bei der Bundeswehr ist also nichts für Leute, die sich “nur” nach einer Ausbildungsalternative umsehen. Sie kann aber belastbaren Menschen, die wissen, was sie wollen, durchaus eine Hilfe sein, mit relativ wenig Geld den Grundstein für eine Karriere zu legen. Gute Leistungen und Ausdauer sollte man ebenfalls mitbringen, denn vor der Aufnahme steht eine ziemlich langes Auswahlverfahren.

Auch die Bundeswehr bildet aus © flickr / Cappellmeister


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Wein - das Getränk von Göttern und Ganoven. In fast jeder Gruppe findet sich einer, der etwas über Wein zu sagen hat, der bestimmten Wein anderem Wein vorzieht oder sich gar für einen richtigen Weinkenner hält.

Die große Liebe der Deutschen zum Wein ist zwar nicht wie in Frankreich durch Klischees verankert, macht sich aber wirtschaftlich bemerkbar: Laut einem Bericht des Tagesspiegels erlebt die Weinindustrie gerade einen Nachfrage-Boom. Besonders Weine ab 8 Euro pro Flasche, eigentlich ein Nischensegment im Handel, erleben einen Nachfrage-Aufschwung. Offensichtlich liebt der Deutsche vermehrt teure Weine.

Sommelier und Wein - beides hat Tradition © flickr / kk+

Da verwundert es nicht, dass der Beruf “Sommelier” immer attraktiver wird. Was ist ein Sommelier? Ein Sommelier ist ein durch Ausbildung, Praktikum und Berufserfahrung gereifter Wein-Experte. Er versteht sich im Verkosten, der Beratung und der Auslese des Weins, er weiß über die aktuellen Entwicklungen des Marktes Bescheid. Als “Wine Expert” - ein neuer Ausbildungslehrgang der DWS (Deutsche Wein- und Sommelierschule) - verfügt er zudem über Managment-Skills.

Die Ausbildung soll Weinbegeisterten ohne gastronomische Vorbildung den Einstieg ins Sommeliergeschäft ermöglichen. Nach Abschluss des “Wine Expert” kann man dann an den Sommelierprüfungen der Schule teilnehmen.

Mit der neuen Ausbildung will die DWS der gesteigerten Nachfrage des Marktes nach Fachkräften in Sachen Wein Genüge tun. Sommelier ist heutzutage ein echter Beruf, den zu lernen sich lohnt. Natürlich müssen Talent, Begeisterung für Weine und gute Geruchs- und Geschmacksinne vorhanden sein. Das Gehalt stimmt auf jeden Fall, sollte man wie Deutschlands berühmtester Sommelier Hendrik Thoma bei einem Handelskonzern arbeiten dürfen.

Ist das der Fall, lohnt ein Besuch in Koblenz oder Berlin auf jeden Fall. Einfach mal auf der Website der DWS informieren!


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