Der Finanzdienstleistungssektor ist ein stark differenziertes Arbeitsfeld, was sich nicht nur in der riesigen Auswahl an Finanzprodukten, sondern auch in der Anzahl verschiedenster Dienstleistungsanbieter widerspiegelt. Wer bei dieser starken Konkurrenz einen erfolgreichen Berufseinstieg schaffen will, benötigt eine passende Ausbildung, die theoretisches wie praktisches Wissen miteinander vereint. Das Duale Studium macht dies möglich.

Das Duale Studienkonzept

Ein duales Studium zeichnet sich dadurch aus, dass sich theoretische und praktische Lehrblöcke in meist 3-Monats-Blöcken gegenseitig abwechseln. Das duale Studium der Finanzdienstleistungen ist in der Regel ein Studium der Betriebswirtschaftslehre (BWL) oder des Finanzmanagements, es gibt aber auch ähnliche Angebote anderer Studiengänge, wie Finanzwirtschaft oder Management and Financial Markets. Studieninhalte umfassen neben den grundständigen BWL-Inhalten der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre und der Rechtswissenschaften vor allem Schwerpunkte der Bankbetriebslehre und des Finanzmanagements. Durch diese Spezialisierungen wird das nötige Wissen für einen angehenden Finanzdienstleister – wie beispielsweise bei der tecis Finanzdienstleitungen AG – vermittelt. Die praktische Ausbildung erfolgt bei sogenannten dualen Partnern – Unternehmen, die in Kooperation mit den Universitäten stehen. Hier wird das theoretische Wissen praktisch umgesetzt, Sozial- und Interaktionskompetenzen werden trainiert und spezifische Kompetenzen in Vorgängen, Abwicklungen und Finanzmarktentwicklungen werden zusätzlich erworben.

Berufliche Perspektiven

Mit einem erfolgreichen Abschluss erwirbt man den Bachelor of Arts. Dieser ist eigentlich mit einem Vordiplom zu vergleichen, und bei einem Arbeitsmarkt, der mit guten bis mittelmäßigen Master-Absolventen beinahe schon überschwemmt ist, kein hervorragender Abschluss. Doch dank der studienbegleitenden Berufspraxis fällt der erfolgreiche Einstieg ins Berufsleben leichter. Die meisten kooperierenden Unternehmen übernehmen ihre Zöglinge aus dem dualen Studium, sind sie doch für die eigene Abteilung bereits perfekt ausgebildet und durch ihr Arbeiten gut in die Abteilung integriert. Auch die Statistik zeigt, dass Studenten mit Praxiserfahrung bereits in höheren Positionen mit besserem Gehalt einsteigen und schneller die Karriereleiter erklimmen können.

Der Fuß in der Tür

Ein duales Studium ist ähnlich dem „foot-in-the-door“ Prinzip: Dank der praktischen Ausbildung im Unternehmen wird nicht nur theoretisches Wissen angewandt und vertieft, sondern man kann sich bereits während des Studiums als unverzichtbarer Mitarbeiter beweisen. Die Chance einer Übernahme nach Studienabschluss ist hoch. Und dank der praktischen Berufserfahrung sind auch die Chancen auf dem gesamten Arbeitsmarkt wesentlich besser, als mit einem normalen Studienabschluss.

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