Der Generationenvertrag hat einen Haken: Die Zahl der Empfänger von staatlichen Rentenleistungen steigt kontinuierlich an, während immer weniger Menschen in die Rentenkasse einzahlen. Die Folgen für künftige Leistungsbezieher sind dramatisch. Ihnen droht Altersarmut, falls sie ihre Versorgungslücken nicht durch private Vorsorge schließen können. Wer jedoch rechtzeitig beginnt Rücklagen zu bilden, kann dem Lebensabend entspannt entgegensehen.

Die Versorgungslücke wird immer größer

Der Begriff Versorgungslücke beschreibt die Differenz zwischen letztem Einkommen und der tatsächlich ausgezahlten Rente. Die monatliche Bruttorente eines Versicherungsnehmers mit 45 Versicherungsjahren wird von derzeit etwa 47 Prozent bis 2030 auf etwa 40 Prozent absinken. Die Rechnung birgt ein weiteres Problem: Die meisten Beschäftigten erreichen keine 45 Jahre, in denen sie in die Rentenkasse einzahlen. Folglich kassieren sie noch weniger Rente. Experten gehen davon aus, dass die Rente etwa 80 Prozent des letzten Nettoeinkommens betragen sollte. Der erste sinnvolle Schritt ist getan, wenn vor Eintritt ins Rentenalter alle Schulden wie etwa einen Hauskredit getilgt sind. Eine abbezahlte Immobilie mindert die Ausgaben um einen beträchtlichen Betrag, weil keine Miete mehr fällig ist.

Altersvorsorge spätestens mit Mitte 30

Doch darüber hinaus sind Rücklagen notwendig. Je früher gespart wird, desto höher fällt der Betrag für die Rente am Ende aus. Bei Eintritt ins Berufsleben besitzen allenfalls die Haftpflicht, die Krankenkasse und eine Berufsunfähigkeitsversicherung Priorität vor der Altersvorsorge. Unfälle und Krankheiten können einen Betroffenen in den finanziellen Ruin trieben, wenn er keine Absicherung getroffen hat. Doch sobald diese fundamentalen Risiken abgesichert sind, kann die Rentenplanung vorangetrieben werden. Erfahrungsgemäß sollten Berufstätige spätestens mit Mitte 30 anfangen, fürs Alter zu sparen. Werden sie noch früher aktiv, räumen die Versicherer ihnen bessere Konditionen ein. Finanzberater wie von tecis können passende Formen der Altersvorsorge ermitteln. Hier können Sie Kontakt zu tecis aufnehmen. Sie können natürlich ganz konservativ Geld auf einem Sparbuch anlegen. Für die Rentenvorsorge existieren aber lukrativere Anlagemöglichkeiten wie zum Beispiel langfristige Aktien- und Rentenfonds oder eine private Rentenversicherung. Diese Modelle bieten eine deutlich attraktivere Verzinsung.

Kleine Beträge, große Wirkung

Wer sich frühzeitig um die private Altersvorsorge kümmert, hat das einen entscheidenden Vorteil: Mit verhältnismäßig wenig finanziellem Einsatz kann ein großer Gewinn erwirtschaftet werden. Für 30-Jährige reichen schon monatliche Beträge zwischen 20 und 100 Euro, um sich mit der Zeit ein üppiges Geldpolster aufzubauen. Da das Einkommen im Laufe des Erwerbslebens steigt, können die Sparbeträge langsam nach oben angepasst werden. Sofern Erwerbstätige erst mit 50 anfangen Rücklagen zu bilden, müssen sie unweit größere Summen einsetzen, um ein vergleichbares Rentenniveau zu erreichen.

Foto: ThinkStock, 490070231, iStock, AndreyPopov