Eine Schwangerschaft bedeutet für die meisten Frauen das ganz große Glück – doch oft bedeutet das eine Benachteiligung am Arbeitsplatz. Daher sollte man über Rechte und Pflichten Bescheid wissen.

Eine Umfrage der Fachhochschule Frankfurt am Main fand heraus, dass eine Schwangerschaft für viele Frauen negative Folgen im Beruf hat. Von 1800 berufstätigen Müttern sagte jede zweite Frau, dass eine anstehende Erhöhung des Gehalts vermindert oder gestrichen wurde.

Das Mutterschutzgesetz sagt, dass Frauen ihrem Arbeitgeber über die Schwangerschaft informieren müssen, sobald sie selbst davon wissen. Pflicht ist das nicht. Werdende Mütter können selbst entscheiden, wann sie bekannt geben, dass sie ein Kind erwarten. In den meisten Fällen behalten Frauen die Schwangerschaft bis zum dritten Monat für sich, da das Risiko bis dahin erhöht ist, das Kind zu verlieren. Außerdem muss der Arbeitgeber die Schwangerschaft für sich behalten, wenn die Frau ihn darum bittet, so dass Arbeitsgericht Berlin.

Es gibt Schwangerschaftsrechte die besagen, dass schwangere Frauen ab der Schwangerschaft bis vier Monate nach der Entbindung nicht gekündigt werden dürfen. Zudem dürfen Schwangere keine Fließband- Nacht- oder Sonntagsarbeit machen.

Werdenden Müttern ist zu empfehlen, dass sie sich vor dem Gespräch mit dem Arbeitgeber in Ruhe überlegen, was sie für die Zukunft planen und sie sollten sich auf löchernde Fragen des Vorgesetzten vorbereiten.


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