Das Berufsbild des Heilpraktikers ist sehr vielfältig und die Ausbildungsinhalte sehr umfassend. Dennoch gibt es keine bundeseinheitlich geregelte Ausbildung und Prüfung.
Wenn man eine Ausbildung zum Heilpraktiker in Betracht zieht, muss man ein Mindestalter von 25 Jahren erreicht haben, im Besitz eines Hauptschulabschlusses sein und einen gültigen Gesundheitspass besitzen (wird vom Gesundheitsamt gegen eine geringe Gebühr ausgestellt).
Auch die körperliche, seelische und geistige Eignung, um den Beruf des Heilpraktikers erlernen zu können, muss mittels ärztlichen Attesten und dem polizeilichen Führungszeugnis nachgewiesen werden. Um die Zulassung zum Heilpraktiker zu bekommen, muss der angehende Heilpraktiker nach dem Abschluss seiner Studien eine schriftliche oder mündliche Prüfung bestehen, die sicherstellte, dass der Prüfling keine unmittelbare Gefahr für die allgemeine Gesundheit der Bevölkerung ausgeht.
Es ist nicht gesetzlich festgelegt, wie lange die Ausbildungsdauer zu betragen hat, aber die Ausbildung an Privatschulen dauert meistens circa 2 Jahre. Aber eine gesetzliche Pflicht zum Besuch der Bildungseinrichtung gibt es nicht.
Heilpraktikerschulen gibt es viele, aber die Wahl der “richtigen” Schule ist ausschlaggebend für eine erfolgreiche Ausbildung zum Heilpraktiker. Denn das was man in der Schule theoretisch lernt, muss auch in Praxis erfolgreiche angewandt werden können.
Daher ist man gut beraten, wenn man sich vor der Anmeldung bei dem Lehrinstitut über die Quote erkundigt, wie viele Prüflinge die Prüfung bestanden haben.
Überlegen sollte man auch, wie viel Zeit man in die Ausbildung stecken möchte oder kann. Es gibt sogenannte Intensivschulen, die viele effektive Möglichkeiten zur Ausbildung anbieten. Neben der Heilpraktiker-Ausbildung im humanmedizinischen Bereich, gibt es auch die Möglichkeit eine Ausbildung zum Tierheilpraktiker zu machen.
Ein Fachmann für das Restaurant bedient Gäste in gastronomischen Betrieben und berät bei der Wahl der Speisen und Getränke, und serviert und kassiert. In Hotels werden die Restaurantfachmänner auch für den Zimmerservice eingesetzt.
Die Arbeitsplätze der Kellner sind Restaurants, Hotels, Gasthöfe und Pensionen. Im Cateringbereich, Kaufhäusern, Cafes bestehen auch Arbeistfelder für den Restaurantfachmann. Während der Ausbildung werden Grundkenntnisse über Ernährung und Kenntnisse über Nahrungsmittelherkunft- und Zubereitung vermittelt. Die Vermittlung von Fachwissen über Getränke bildet einen Schwerpunkt der Ausbildung.
Sehr oft arbeitet man als Kellner am Wochenende, Nachts und an Feiertagen. Möchte man den Beruf des Restaurantfachmanns ergreifen, sollte man der deutschen Sprache mächtig sein, gute Manieren besitzen, gut Kopfrechnen und unter Stress und Zeitdruck arbeiten können und kontaktfreudig sein.
Eine Ausbildung zum Restaurantfachmann dauert 3 Jahre und wird im Betrieb oder in der Schule angeboten. Ein Hauptschulabschluss ist die Mindestvorraussetzung, manchmal wird sogar die mittlere Reife erwartet. Die Höhe von dem Gehalt variert nach Region, Wirtschaftsbereich und Unternehmen. Demanch verdient man in einem Hotel in Heidelberg im Westen von Deutschland mehr als im Osten.
Im Gast- und Hotelstättengewerbe sind die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten besonders groß. Vor dem Ausbildungsbeginn sollte man sich sich über den Ruf der Ausbildungstätte informieren und zum Beispiel eine Hotelbewertung im Internet durchlesen! Nach der Ausbildung kann man sich im Ausland weiterbilden, und eine neue Sprache, Getränke und Speisen kennenlernen.
Seminare zu Weinsorten und Dekorationskurse erhöhen die Jobchancen zusätzlich. Man kann sich aber auch selbstständig machen oder selbst Ausbilder für Restaurantfachmänner werden. Eine ausführliche Beschreibung des Berufsfeldes findet man auf der Seite des Arbeitsamtes.
Die Herstellung von Keramik gehört zu den ältesten Kulturtechniken der Menschheit. Wenn man sich für den schönen Beruf des Keramikers entscheidet, steht man also in einer ganz langen Handwerks-Tradition.
Heutzutage fertigen Keramiker/innen Gebrauchs- und Ziergegenstände aus Keramik, glasieren sie und gestalten das Dekor. Keramiker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung. Die Ausbildung ist bundesweit geregelt und dauert 3 Jahre. Sie findet sowohl im Ausbildungsbetrieb als auch in der Berufsschule statt.
Im dritten Ausbildungsjahr erfolgt eine Spezialisierung in einer der folgenden Fachrichtungen: Baukeramik, Dekoration und Scheibentöpferei. Während der Ausbildung lernt man Brennen von Keramik und Email, Dekore anfertigen, Glasieren und Trocknen. Desweiteren Arbeitsvorbereitung, Entwurf, Freidrehen, Gipsformengießen, Keramformen, Keramikdruck, Kerammalen, Porzellanmalen, Kerammassemachen, außerdem Modelle und Musterstücke anfertigen, Modellieren, Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung und zu guter letzt Schablonen anfertigen.
Wie man sieht, ist Keramiker ein sehr vielfältiger Beruf. Er eignet sich für Menschen, die Freude an der Arbeit mit Materialien haben, die gerne kreativ sind und eine gewisse Geduld mitbringen.
Nach der Ausbildung arbeitet man u.a. in geschlossenen Werkshallen bzw. in Werkstätten von Klein- und Mittelbetrieben des Keramiker-Handwerks. Das Gehalt kann abhängig vom Arbeitgeber variieren. Der Verdienst bzw. das Einkommen hängt nicht zuletzt von dem Arbeitsumfang innerhalb eines Unternehmens ab. Die Ausbildungsvergütung liegt bei 539, 585, 630 Euro im 1., 2., 3. Jahr. Nach der Ausbildung kann die tarifliche Bruttogrundvergütung durchschnittlich zwischen 1.735 bis 1.833 Euro im Monat betragen.
Frisch aus der Schule oder Uni-Absolvent? Die allermeisten jungen menschen stehen irgendwann einmal vor der Frage, was kommt, wenn ich mit dem hier fertig bin.
Den richtigen Beruf zu finden ist oft nicht leicht, soll er doch Spaß bringen, wenn man schon meist 10 Stunden seiner Zeit, dafür ‘opfert’ und auch zukunftsorientiert. Aber wie nur den Beruf finden, der zu einem passt?
Meist hat man ja schon ein grobe Vorstellung, ob in die Richtung Handwerk, im Handel oder vielleicht auch ein Beruf in den (neuen) Medien. Nun kann man sich an vielen Orientieren, sich beraten lassen oder auch zur Zeitung greifen.
Seit einiger Zeit gibt es eine spezielle Zeitung, welche sich Junge Karriere nennt und sich ausschließlich mit der Suche nach dem richtigen Beruf und/oder Studiengang befasst. Ebenso werden dort Menschen mit ihren speziellen Berufserfahrungen/-erwartungen aus aller Welt vorgestellt.
Ein Teil zur Vorstellung von Firmen und Branchen genutzt und man erfährt viel über Firmen und deren Betriebsphilosophie. Das wiederum kann einem bei einem Vorstellungsgespräch nur von Vorteil sein.
Es werden Unis vorgestellt, neue Studiengänge informativ aufgeschlüsselt und Weiterbildungsmöglichkeiten für Studenten mit besonderen Erfahrungen. Es gibt einen Gehälter-Check, welche Versicherungen man abschließen sollte und auch Steuern und das Thema Aktien kommen nicht zu kurz. Rundum Paket eines gutes Start ins Berufsleben also.
Schule, Studium, Job und danach nur noch die Rente. Dieses Lebensplanungsmodell hat lange ausgedient. Wer heutzutage beruflich am Ball bleiben will, dreht neben dem Job noch ein paar Bildungsrunden extra. Fünf Fragen und Antworten zum Thema Weiterbildung
Wer?
Es gibt zwei Gruppen, die sich für ein berufsbegleitendes Studium entscheiden. Jene mit einem Ausbildungsberuf und solche mit einem Universitätsabschluss. Beide haben in der Regel einige Jahre gearbeitet, bereits eine Familie gegründet und sich schon an einen angenehmen Lebensstandard gewöhnt. Umso praktischer ist es also, wenn man über viel Selbstdisziplin, gute Kondition und eine hohe Frusttoleranz verfügt. Denn Feierabend wird unter der Dreifachbelastung von Familie, Job und Studium zu einem Fremdwort. Und damit Kino, Party, Schlendrian. Rund 350.000 Menschen nahmen in Deutschland 2007 diese sich lohnende Bürde auf sich. Tendenz steigend.
Warum?
Es gibt persönliche und gesellschaftliche Gründe. Mit der Berufserfahrung stellt mancher fest, dass da noch mehr drin ist. Einen Sprung auf der Karriereleiter lässt sich nur mit überdurchnittlichem Einsatz erklimmen und Weiterbildung zählt definitiv dazu. Außerdem verwissenschaftlicht die Arbeitswelt immer mehr, aber ausgerechnet in Deutschland herrscht noch immer ein fataler Fachkräftemangel und eine niedrige Akademikerquote. Unternehmen begrüßen daher ein solches Zusatzstudium, womit der Weg zum beruflichen Aufstieg plus höherem Gehalt hinterher geebnet ist.
Was?
Das Angebot ist umfangreich. Von Architektur und Umwelt über Gesundheitsökonomie bis hin zu Philosophie im europäischen Kontext ist alles dabei. Auf dem Markt dominieren allerdings ganz klar die Wirtschaftsfächer, an zweiter Stelle stehen Ingenieur- und EDV-Kurse.
Wo?
Die FernUniversität Hagen ist die einzige staatliche Fernuniversität in Deutschland, die in fast allen akademischen Fächern Studiengänge anbietet. Immer populärer werden daher reine Online-Studiengänge. Aber auch an fast allen Hochschulen werden Fernstudiengänge angeboten. Alle privaten Fernlerngänge, die zu einem Abschluss führen, müssen in Deutschland zertifiziert sein, was den Studierenden zusätzliche Sicherheit bietet.
Wie teuer?
An staatlichen Hochschulen kostet das Studium teils nur den Semesterbeitrag von bis zu 500 €. An privaten Unis zahlt man bis zu 62.000 Euro für einen dreijährigen Master. Die müssen entweder selber getragen werden oder aber der Arbeitgeber finanziert die Ausbildung.
Kraftfahrzeugmechatroniker vereinen die Kompetenzbereiche des KFZ-Mechanikers und des KFZ-Elektrikers. Die immer komplexer werdende Fahrzeugtechnik fordert ein weites Spektrum an Fähigkeiten. Dem wird auch in der Ausbildung der Fachleute Rechnung getragen.
Wartung, Instandhaltung und Aufrüstung von Kraftfahrzeugen – das sind die Kernaufgaben eines Kraftfahrzeugsmechatronikers. Sie befassen sich mit einer Kombination aus Mechanik und Elektrotechnik. Ergänzt werden diese Bereich von der Steuerungs- und Informationstechnik.
Es gibt die Schwerpunktbereiche Fahrzeugkommunikationstechnik, Motorradtechnik, Nurzfahrzeugtechnik und Personenfahrzeugtechnik.
Mechatroniker arbeiten häufig in Werkstätten mit direktem Kundenkontakt und führen zum Beispiel die Jahresinspektion oder Umrüstungen durch. Dabei ist der Mechatroniker häufig mit gesetzlichen Regelungen konfrontiert und muss über seine Vorgehensweise Protokoll führen. weiterlesen »
Viele träumen davon, Feuerwehrmann oder Feuerwehrfrau zu werden - ein harter Job mit hohen Anforderungen.
Brandmeister, wie es eigentlich richtig heißt, werden gerade in der Hauptstadt immer gesucht. Doch schon die Aufnahmeprüfung erweist sich häufig als schwer zu nehmende Hürde. Jobs in Berlin sind rar und der Beruf des Brandmeisters ist sowohl begehrt als auch vielfältig.
Eine Karriere im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst erfordert eine abgeschlossene Ausbildung und hohe körperliche Belastbarkeit. Man trägt als Feuerwehrmann oder Feuerwehrfrau eine große Verantwortung, denn bei den Einsätzen bei der Brandbekämpfung oder der medizinischen Notfallrettung muss man sich immer bewußt sein, dass das Leben der zu rettenden Personen, das der Kollegen und sein eigenes auf dem Spiel stehen kann.
Weitere Einsatzgebiete der Feuerwehr finden sich im Rettungsdienst, bei der Beseitigung von Umwelt- und Wasserschäden und als Brandschutzwache bei Veranstaltungen, insbesondere solchen, die mit Pyrotechnik arbeiten.
Wer einmal die beiden großen Buchmessen in Deutschland, in Leipzig und in Frankfurt, besucht hat, wird sofort die schiere Menge neuer Bücher und vor allem neuer Autoren auffallen. Aber wie wird man eigentlich Schriftsteller und was macht den Beruf aus?
“Schriftsteller” ist kein Ausbildungsberuf, obwohl es an der Universität Hildesheim eine schreibhandwerkliche Ausbildung und an der in Leipzig einen Studiengang zum diplomierten Schriftsteller gibt und sich Schriftsteller auch gewerkschaftlich organisiert haben. Die meisten Autoren haben sich ihr Handwerk allerdings autodidaktisch angeeignet, viel gelesen und irgendwann den Schritt gewagt, selbst zu schreiben und sich mit den Werken bei Verlagen vorstellig zu machen.
Der Weg zum veröffentlichten Werk in Deutschland ist lang, steinig und schwer. Es gibt keinen exemplarischen Werdegang und das angestrebte Ziel muss hart erkämpft werden. Die einzige Hilfestellung ist meistens die eigene Leidenschaft. Die wenigsten kreativen Schreiber finden auch einen Verlag als Arbeitgeber, was mitunter nicht unbedingt an der Qualität der Texte liegen muss. Manchmal müssen Verlage, um ihr eigenes Überleben zu sichern, Trends folgen und der abgelehnte Text mag dort nicht hineinpassen.
Stewardessen sind Servicekräfte in der Luft. Sie betreuen die Fluggäste des Personenflugverkehrs und sind für ihr Wohlbefinden und ihre Sicherheit zuständig. Dabei sind sie nicht nur in Flugzeugen tätig, sondern nehmen auch Aufgaben an Flughäfen und Servicestationen wahr.
Begrüßung der Gäste, für Ordnung an Bord sorgen, Ausgabe von Speisen und Getränken und in Notsituationen die Evakuierung des Flugzeuges organisieren - das sind die Hauptaufgaben einer Flugbegleiterin. Doch muss sie auch in Stresssituationen und bei unangenehmen Gästen freundlich und zuvorkommend sein.
Flugbegleiterinnen sollten Freude am Reisen mitbringen, denn Ziele in der ganzen Welt werden angeflogen und längere Aufenthalte stehen auf der Tagesordnung. Körperliche Fitness ist außerdem eine dringende Voraussetzung: Arbeiten im Stehen zu allen Tages- und Nachtzeiten, Erschütterungen bei Turbulenzen und schnelle Luftdruckveränderungen bei Start und Landung müssen gemeistert werden. weiterlesen »
Arzthelfer, seit 2006 Medizinische Fachangestellte, sind in Arztpraxen aller Fachrichtungen sowie in Krankenhäusern und anderen Institutionen des Gesundheitssystems tätig. 90 Prozent von ihnen sind weiblich.
Die Tätigkeiten von Arzthelfern wechselt von Kundenkontakt zur Schreibtischarbeit. Sie unterstützen Ärzte bei der Betreuung, Untersuchung und Therapie der Patienten und führen Beratungsgespräche durch. Sie sind auch verantwortlich für die Organisation des Praxisablaufs und die Verwaltung. Sie schreiben zum Beispiel Rechnungen und Dokumente im Auftrag des Arztes.

Medizinisches Fachwissen ist gefragt! Arzthelfer müssen Notfälle erkennen und den Arzt bei der Behandlung assistieren. Nicht nur Blutabnahmen gehören häufig zu ihren Tätigkeiten, sondern auch Verbände anlegen, Instrumente reinigen oder Medikamente verabreichen.
Die Ausbildung zum Medizinischen Fachangestellten dauert in der Regel drei Jahre, kann aber auch um ein halbes Jahr verkürzt werden. Die duale Ausbildung verläuft parallel in einer Arztpraxis und einer Berufsschule, die ein bis zwei Tage in der Woche besucht wird.
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