Die Karriereleiter

Die ersten Schritte zum Erfolg
 


Kann man Ausbildungskosten von der Steuer absetzen? Besonders für junge Menschen aus bildungsfernen Familien sind sie eine große Belastung. Nicht selten verzichten Menschen auf das Studium oder die gebührenpflichtige Ausbildung, um nicht in finanzielle Schwierigkeiten zu gelangen.

Ausbildungskosten und Studium von der Steuer absetzen ©Flickr/dierk schaefer

Der Bundesfinanzhof hat nun jedoch entschieden, dass Ausbildungskosten von der Steuer abgesetzt werden können. Dies könnte eine große Entlastung für viele junge Menschen darstellen, die teure Studienkredite aufnehmen müssen, um Studium oder Ausbildung zu bezahlen – so gibt es beispielsweise finanziell belastende Ausbildungen, wie die zum Piloten oder Heilpraktiker. Bezahlte Ausbildungsplätze sind von dieser Regelung ausgeschlossen.
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Das jeweilige Einstiegsgehalt hängt von den unterschiedlichsten Faktoren ab. Neben den jeweiligen Studiengang und dem erzielten Abschluss kommen Verhandlungsgeschick und natürlich die oftmals geforderte Praxiserfahrung hinzu.

Verhandlungen um das Einstiegsgehalt - Was ist zu beachten? ©Flickr/matze_ott

Aber im Besonderen sind Faktoren wie die Größe des Unternehmens und natürlich die jeweilige Branche letztendlich für die Verhandlung des ersten Gehalts entscheidend. Durchschnittlich verdienen Absolventen etwa 38.000 Euro jährlich beim Berufseinstieg.

Einstiegsgehalt - Abhängig von Studienfächern

Absolventen aus den Bereichen Naturwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften und Ingenieurstudiengängen haben oft gute Chancen auf ein gutes Einstiegsgehalt. Traditionell fallen die Gehälter für geisteswissenschaftliche und sozialwissenschaftliche Studiengänge geringer aus.

Aber natürlich reicht nicht nur ein guter Abschluss für ein gutes Einstiegsgehalt aus. Bei den so genannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) und auch bei den Wirtschaftswissenschaften spielen Berufserfahrung, Branche, Unternehmensgröße und tarifliche Bindung eine wichtige Rolle bei der Gehaltsverhandlung. weiterlesen »


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Golden Watch©flickr/Al- Fassam [ Online! :D ]Die Jobchancen für Studiumsabsolventen sind zur Zeit in keinem Beruf so gut, wie in dem des Ingenieurs. Während also Medizinstudenten und junge Anwälte um einen Job bangen müssen, dürfen Ingenieure ihre Jobvorstellungen frei ausleben. Im Studium erzählten Professoren zuweilen, die zukünftigen Berufseinsteiger sollten sich mit einem Einstiegsgehalt von 50.000 Euro nicht zufrieden geben müssen.Ein Trugschluss, wenn man sich auf Seite der Unternehmen umhört. Die Absolventen kämen zunehmend mit undurchsetzbaren Gehaltsforderungen, weil sie wüssten, dass sie gefragt seien, so lautet das Urteil eines Geschäftsführers des Personaldienstleisters Adecco. Tatsächlich beläuft sich das Einstiegsgehalt für einen diplomierten Ingenieur auf (laut VDI-Statistik) ca 39.000 Euro p.a..

Frozen in Time © flickr/technicaldirector

Trotzdem wissen die Studenten, was sie verlangen dürfen, Weiterbildungsmöglichkeiten sind gefragt, so kann der Studienabsolvent auch langfristig von der derzeit guten Lage profitieren. Nicht jeder Studienabsolvent ist gleich auch besonders umworben bei den Unternehmen, je nach Fachrichtung ist auch das Jobangebot unterschiedlich, so seien heutzutage besonders Elektro- und Wirtschaftsingeneure. Besonders spezialisierte Ingenieure (Bergbau, Gießereitechnik) und Architekten haben es auf dem Berufsmarkt dagegen schwer, auch werden Frauen immer noch bevorzugt angestellt.Dennoch können sich Ingenieure heutzutage stark nach ihren eigenen Bedürfnissen richten und müssen nicht, wie viele Absolventen anderer Studiengänge, um die Aufmerksamkeit der zukünftigen Arbeitgebers buhlen. Flexibilität und Einsatzbereitschaft ließen oft zu wünschen übrig, lassen die Personalchefs der großen Unternehmen verlauten. Auch das ist ein Grund, weshalb derzeit viele ausländische Ingenieure angeworben werden. Diese sind meist mit einem geringeren Gehalt zufrieden und zeigten eine hohe Einsatzbereitschaft, im Gegensatz zu ihren deutschen Komilitonen. Die Luft im Ingenieurhimmel scheint also langsam aber sicher dünner zu werden, Unternehmen und Absolventen sind gleichermaßen gespannt, wie sich dieser Zustand weiter entwickelt.


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