Auf einer Jobmesse sind potenzielle Arbeitgeber auf der Suche nach geeigneten Bewerbern. Wer sich hier gut vorbereitet und geschickt präsentiert, hat den ersten Schritt Richtung Traumjob geschafft.

Um einen guten Eindruck hinterlassen zu können, ist es wichtig, dass sich Bewerber bewusst machen, dass sie sich auf eine Jobmesse vorbereiten müssen und nicht eben mal einfach dort vorbeischauen können. Zunächst gilt es herauszufinden, ob eine Anmeldung für die Bewerbermesse notwendig ist und welche Fristen eventuell angegeben sind. Ebenso sollte man sich im Klaren sein, für welche Branche oder Unternehmen man sich überhaupt interessiert und wo man sich vorstellen könnte, zu arbeiten. Im Internet findet man zu jeder Messe auch immer eine Liste der vertretenen Ausstellerfirmen, über die man sich bei Interesse hinreichend informieren sollte und auch direkt überprüfen kann, ob auf der Unternehmensseite aktuelle Jobangebote ausgeschrieben sind. Besonders positiv wirkt es, wenn man herausfinden kann, wer der zuständige Ansprechpartner vor Ort sein wird, sodass man diesen direkt mit Namen begrüßen kann. Nun geht es darum, eine geeignete Bewerbungsmappe zusammenzustellen.

Vorbereitungen: Unterlagen und Präsentation

Die Bewerbungsunterlagen sollten neben dem Lebenslauf, einem ansprechenden Foto, Zeugnissen und eventuellen Arbeitsproben ein besonders signifikantes Bewerbungsschreiben enthalten, in welchem eine deutlicher und persönlicher Bezug des Bewerbers zum neuen Job dargestellt wird. Die Mappe sollte in einer optisch zusagenden Form und in mindestens dreifacher Ausführung für den Messebesuch vorhanden sein. Besonders hilfreich sind auch verschiedene Kurzversionen der Bewerbung, die einen schnellen Überblick über die Personen- und Kontaktdaten, den Bildungsgrad und die Ziele des Jobanwärters verraten. Dazu eignen sich Hand-outs oder Flyer im A5-Format.
Doch abgesehen von der Präsentation in Schriftform ist auch die Selbstdarstellung im gesprochenen Wort ausschlaggebend für den Erfolg auf der Messe. Hierfür sollte man eine kurze ca. 1-minütige Selbstpräsentation einstudieren, in der man sich mit vollem Name vorstellt, erklärt, was man dem Unternehmen bieten kann und welche Kompetenzen, Motivationen und Charaktermerkmale einen auszeichnen. Zweifel sollten zu diesem Zeitpunkt noch nicht angesprochen werden, aber wichtig ist auch, nicht überheblich oder zu selbstsicher zu wirken, denn Sympathie ist absolut entscheidend.

Die richtige Kleidung für eine Jobmesse

Der Dresscode sollte schlichte Eleganz ausdrücken, das heißt, dass Männer zumindest ein Jackett tragen sollten. Ein Anzug ist hingegen kein Muss, vor allem, wenn sich der Bewerber darin wie verkleidet fühlt. Frauen sollten auf jeden Fall auf Miniröcke, grelle Farben und auffälligen Schmuck verzichten. Für beide gilt: Eine ausreichend große Tasche sollte vorhanden sein, in der man seine Unterlagen und Prospekte der Aussteller verstauen kann. Plastiktüten oder Jutebeutel sind ein No-go!

Nach der Messe: Abwarten ist zu wenig

Wer sich erst einmal gut präsentiert hat, sollte jetzt nicht einfach abwarten, sondern weiterhin Initiative ergreifen, denn als Bewerber ist man stets in Bringschuld. Empfehlenswert ist es, sich nach ein paar Tagen telefonisch bei dem Unternehmen zu melden und sich für das Gespräch zu bedanken. Dadurch ruft man sich nochmal ins Gedächtnis und hinterlässt einen freundlichen und positiven Eindruck, der vielleichtdabei hilft, zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden.