Angesichts der momentanen Immobilienkrise, insbesondere in den USA, dürfte dies ein Trugschluss sein. Lässt man allerdings diesen Aspekt außer Acht, ist der Beruf des Immobilienmaklers einer mit sehr guten Perspektiven, auch wenn die Ansprüche in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen sind.

Das Berufsbild, wonach ein Immobilienmakler ausschließlich potenziellen Interessenten die vorhandenen Gewerbe – und Wohnimmobilien vorführt, ist irreführend. Ein Makler, der in seinem Beruf erfolgreich sein möchte, muss über die Preise von Wohnungen, Häusern, Gewerbeimmobilien und Grundstücken in seinem Tätigkeitsfeld genauestens Bescheid wissen. Selbst geringfügige Nuancen müssen von Seiten des Maklers beachtet werden, um einen Verkauf erfolgreich abschließen zu können.

Als erste Anforderung zur Ausübung seines Berufes muss ein Immobilienmakler über die behördliche Erlaubnis nach § 34c der Gewerbeordnung verfügen. Neben der bereits erwähnten Affinität zur Aktualität muss man ein Gespür für Objekte entwickeln, gerade dann, wenn man als selbstständiger Immobilienmakler arbeitet. Je lukrativer der Abschluss, desto höher fällt die Provision des Maklers aus. Die Lage der Immobilien kann ebenso entscheidend die Höhe der Provision sein, denn für Wohnungen in Stuttgart wird man sicherlich mehr Courtage erhalten, als bei vergleichbaren Wohnungen in Kleinstädten. Auch die Imagepflege, das Akquirieren von Kunden und Käufern sowie ein entsprechendes Verkaufstalent gehören naturgemäß zu den Eigenschaften eines Immobilienmaklers.

Ein bewährtes Berufsfeld für Immobilienmakler sind Franchise-Unternehmen, wo man unter dem Namen einer großen Firma agiert, aber für seinen Erfolg selbst verantwortlich ist. Gerade in den zurückliegenden Jahren haben viele Menschen das Immobiliengeschäft für sich entdeckt, auch wenn gerade die Gebiete mit den größten Rendite-Chancen heiß umkämpft sind.

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