Umweltingenieure sind heute gefragter als jemals zuvor. Mit dem steigenden Bewusstsein für Nachhaltigkeit und umweltschonende Technologien wird auch der Arbeitsmarkt immer größer. Umweltingenieure nutzen ihr technisches Wissen, um vorhanden Techniken weiterzuentwickeln und zu verbessern oder neu zu erfinden und so Umweltverschmutzung zu verringern und zu vermeiden.

Ausbildung

Die Ausbildung zum Umweltingenieur erfolgt in Deutschland an Hochschulen. Das Studium ist in Bachelor und Master gegliedert und die Regelstudienzeit beträgt an den meisten Hochschulen zehn Semester. Der Studiengang unterscheidet sich von anderen ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen durch erhöhte Interdisziplinarität. Neben den Grundlagenfächern wie Physik, Chemie und Mathematik und ingenieurspezifischen Bereichen wie Mechanik und Hydromechanik wird ebenfalls großer Wert auf Veranstaltungen mit biologischem Hintergrund (beispielsweise Ökologie und Mikrobiologie) gelegt wird. Auch Raum- und Städteplanung nimmt einen großen Teil der Veranstaltungen ein.

Berufsbild

Arbeit für Umweltingenieure findet sich über all dort, wo Schadstoffe entstehen und/oder Energie verbraucht wird. Demzufolge sind sie vor allem in der Abfalltechnik, Umwelt- und Verfahrenstechnik und Siedlungswasserwirtschaft gefragt. Weitere Einsatzgebiete können Raum- und Umweltplanung, Technische Gebäudeausrüstung und Wasserbau sein. Größere Firmen stellen außerdem gerne Umweltingenieure als Beauftragte für den Umweltschutz ein. Umweltingenieure arbeiten also in den meisten Fällen entweder in der Forschung, um Technologien weiterzuentwickeln, oder beraten Unternehmen oder Städte darüber, wie sie umweltbewusst und nachhaltig operieren können.

Berufsaussichten

Die Berufsaussichten von Umweltingenieuren sind sehr gut. Zum einen herrscht in Deutschland ohnehin ein Mangel an Ingenieuren, zum anderen werden nachhaltige Technologien immer gefragter. Dies ist nicht nur für Deutschland, sondern auch für andere Länder der Fall. Demzufolge sind Firmen, die umweltschonende Technologien herstellen, immer gefragter. Ein Umweltingenieur verdient in den ersten Berufsjahren in Deutschland durchschnittlich 35.900 €, bei langjähriger Berufserfahrung liegt der Durchschnitt sogar bei knapp 50.000 €. Umweltingenieure gehören also zu den besser verdienenden Absolventen und haben dazu ausgezeichnete Chancen, einen Job zu finden.

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