Unternehmensberater sind mit Klischees behaftet. Sie sind jung, stehen unter einem hohen Leistungs- und Termindruck, haben kaum ein Privatleben und erhalten hohe Gehälter. Aber lässt sich das Berufsbild eines Unternehmensberaters wirklich so zeichnen?
Unternehmensberater müssen nicht fachlich spezialisiert sein, sondern sich schnell in neue Themen und Aufgaben einarbeiten können. Daher ist nicht ausschließlich ein Studium der Wirtschaftswissenschaften, sondern auch der Geistes-, Rechts- und Naturwissenschaften für die Unternehmensberatung geeignet. Eine große Karriere als Unternehmensberater kann jedoch nicht gemacht werden. Denn nach drei bis sechs Jahren heißt es, aufsteigen oder aussteigen.
Unternehmensberater gehören eher der Leistungselite an. Sie müssen überdurchschnittliche Leistungen in ihrem Studium erbringen, aber sich auch sportlich und sozial engagieren. Große Chance als Unternehmensberater haben junge und männliche Absolventen. Jedoch findet auch hier ein Umbruch statt. Erfahrene und auch weibliche Unternehmensberater haben immer bessere Chancen.
Unternehmensberater wie bei Accenture müssen Seriosität ausstrahlen. Daher ist ein seriöses Business-Outfit die oberste Pflicht. Der Beruf als Unternehmensberater bringt aber auch Annehmlichkeiten mit sich. Dazu können überdurchschnittliche Grundgehälter, Dienstwagen, Pensionsfonds, Lebensversicherungen und Bonuszahlungen gehören. Und Unternehmensberater haben natürlich auch ein privates Leben.
Unternehmensberater sind sehr gefragt, die Anforderungen sind aber sehr hoch. Unternehmensberater sollen intellektuell neugierig und sozial engagiert sein, Geschäftssinn und Menschenkenntnis haben sowie unternehmerische Qualitäten und starke Persönlichkeit mitbringen. Unternehmensberater können in renommierten, großen Unternehmen wie Accenture oder KPMG eingesetzt werden, oder auch in kleineren Unternehmensberatungen.