Heutzutage wird viel vom bekannten Vitamin B gesprochen. Jobs kommen durch Empfehlungen oder Netzwerke im Internet zustande und oft nicht durch eine traditionelle Bewerbung. Doch genau das kann talentierten Personen ohne unendliche Kontakte auf die Füße fallen.

Um seinen Studenten ein frühzeitiges Kontakteknüpfen zu ermöglichen, findet z.B. am 15.10.08 an der Hochschule Fresenius ein sogenannter Career Day statt. Die private Uni hat Premium-Kooperationspartner und lädt deren Personalverantwortliche ein um sich mit derzeitigen und ehemaligen Studenten der Hochschule auszutauschen. Die Studenten lernen somit welche Anforderungen die Personaler stellen und welche Qualitäten sie sich erhoffen. Partner aus der Wirtschaft sind beispielsweise die Verlagsgruppe Handelsblatt, Peek & Cloppenburg oder Vodafone aber das sind nur ein paar Beispiele.

Mir gefällt dieses Prinzip der frühzeitigen Vernetzung, als Student ist das natürlich klasse. Diskussionswürdig ist jedoch, ob diese Form der Angestelltenauswahl für Außenstehende eine zu große Mauer baut bzw. den Weg für Menschen, die aus weniger gut betuchten Familien kommen nicht extrem erschwert. Damit wird diese sehr soziale Idee zur Hilfe der Kontaktierung mehr und mehr zu einem Hindernis, das unsoziale Aspekte in sich trägt.