Der Weg zum angesehenen Schriftsteller ist lang und schwer. Vom „Autor Werden“ träumen viele Menschen. Nur die wenigstens schaffen allerdings den Sprung ins professionelle Schreiben. Sei es eine Ausbildung, ein Studium oder das eigene Engagement, die Möglichkeiten zum Erlernen der Schreibkunst scheinen grenzenlos zu sein.

 

 

 

Wichtige Voraussetzungen für das Schreib-Handwerk

Im Allgemeinen vertreten Verlagsexperten die Meinung, dass ein erhebliches Maß an Selbstdisziplin für das Verfassen eigener Werke unverzichtbar ist. Weitere Komponenten wie Glück, gute Kontakte und Self-Publishing (http://www.tredition.de) spielen für potentielle Schriftsteller ebenfalls eine wichtige Rolle. Wenn junge Schriftsteller von ihren eigenen Erfahrungen erzählen, wird klar, dass sich kaum einer das Schreiben von Texten oder Büchern bewusst vorgenommen hat. „Man wächst mit seinen Aufgaben in die Sache hinein“, so der zentrale Tenor. Zudem gilt der Werdegang zum Schriftsteller als ein niemals endender Prozess, der viel Fleiß und Geduld erfordert. Persönliche Softskills, wie zum Beispiel Kritikfähigkeit und ein gutes Zeitmanagement, gehören zum Pflichtportfolio von angehenden Schriftstellern. Wer nicht bereit ist, sich von seiner Umwelt inspirieren zu lassen oder von anderen etwas zu lernen, sollte sich die Zeit fürs Schreiben sparen und anderen Beschäftigungen nachgehen.

Die Ausbildungswege

Freigeistliche Kreativität/Genialität trifft Sachlichkeit. In Sachen Ausbildung ist die Fach- und Schreiberwelt geteilter Auffassung. Die einen bekommen das Talent in die Wiege gelegt, die anderen müssen in Eigenregie hart an sich arbeiten, um lesenswerte Texte beziehungsweise Bücher aufs Papier zu bringen. Einige schlagen wiederum eine akademische Laufbahn ein und besuchen beispielsweise neue Studiengänge wie „Kreatives Schreiben“ und „Kulturjournalismus“ an der Universität Hildesheim. Sowohl literarische als auch journalistische Textformen werden hierbei mit einem hohen Praxisbezug vermittelt. Die angebotenen Workshops und Diskussionsrunden erweitern dabei den Horizont der Schreiberlinge beträchtlich.

Keine Gedanken übers Schreiben machen

Anerkannte Schriftsteller, die mittlerweile mit Leichtigkeit von ihrer Provision für ein veröffentlichtes Buch leben können, empfehlen stets das Lesen von Büchern, Zeitungen und anderen Schriftstücken. Fast unbemerkt schleichen sich die Schreibmethoden und formalen Feinheiten in den Kopf des Lesers. Besonders vorteilhaft sei das Lesen verschiedener Autoren, da jeder seinen ganz individuellen Stil entwickelt hat.

Bildurheber: Minerva Studio – Fotolia