Interim Managements gibt es in allen Branchen. Die meist hochqualifizierten und erfahrenen Spezialisten werden immer dann befristet gerufen, wenn in einem Betrieb wichtiges Personal fehlt oder für besondere Aufgaben ein Experte benötigt wird. Dies kann sowohl auf der Führungsebene sein, ein Profi kann aber auch für die Leitung oder Organisation eines bestimmten Projektes benötigt werden. Nicht selten werden Interim Manager auch hinzugezogen, wenn es um Unternehmens-Umstrukturierungen geht.

Profis mit Erfahrung und Blick von außen

Seine Erfahrung und der neutrale Blick von außen ermöglichen dem Manager oft klarere Analysen für Strukturveränderungen, als sie ein Insider vornehmen würde. Auch die Implementierung solcher Unternehmensreformen wird nicht selten von Interim Managern umgesetzt. Ihre Distanz zum Unternehmen hilft bei Entlassungen, Einschnitten und Umstrukturierungen, nüchtern nach Effizienzkriterien zu handeln, statt Rücksichten auf Beschäftigte oder tradierte Arbeitsabläufe zu nehmen.

Vakanzen bei Führungspersonal sind für Unternehmen teuer

Doch Interim Manager sind nicht nur für schwierige Transformationsprozesse gefragt. Gut 65 % der deutschen Betriebe und über 75 % der Unternehmen mit mehr als 100 Beschäftigten können offene Stellen für Fach- und Führungskräfte nur nach längerer Suche mit qualifiziertem Personal besetzen. Die Folge sind erhöhte Arbeitsbelastungen, Überstunden, zunehmender Krankenstand, Burn-out und Unzufriedenheit der Mitarbeiter. Gleichzeitig verlieren Unternehmen Milliarden an Umsatz, wenn sie dauerhaft unterhalb ihrer Möglichkeiten arbeiten.

Interim Manager erleichtern dynamische Unternehmensentwicklung

Entsprechend hat sich ein Markt für Interim Managements entwickelt, durch den solche Vakanzen kurzfristig von Experten besetzt werden, während das Unternehmen nach einer langfristigen Personallösung suchen kann. Ein guter Interim Manager füllt dabei nicht nur befristet eine Leerstelle aus, sondern er entwickelt auch Strukturen, Prozesse und Systeme des Unternehmens so weiter, dass solche Engpässe künftig leichter zu überbrücken sind.

Lukrativer Job für hochqualifizierte Führungskräfte

2017 betrafen etwa 33 % der Interim Managements den Bereich Unternehmensführung/General Management, 15 % Finanzen und Controlling, 12 % Logistik, SCM und Einkauf. Die Aufgaben verteilten sich zu 18 % auf Projektmanagement, 16 % Sanierung und Restrukturierung sowie 13 % Prozessoptimierung. In Zukunft werden besonders für die Digitalisierung von Unternehmen weitere Interim Managements benötigt. Das deutschlandweite Budget für Interim Managements lag 2017 bei 1,77 Mrd. €, die jährlichen Steigerungsraten erreichen 15 – 20 %. Bei einem durchschnittlichen Tagessatz von 1.160 €/Tag, der durchaus auch 2.500 €/Tag erreichen kann, lassen sich die Profis ihre Feuerwehreinsätze gut bezahlen.

Fester Pool von Profimanagern unterstützt Unternehmen befristet

2017 waren deutschlandweit etwa 8.500 Interim Manager verschiedenster Branchen im Einsatz, Tendenz steigend. Mit durchschnittlich 167 Arbeitstagen ist Ihre Auslastung in den vergangenen 5 Jahren um etwa 20 Tage gestiegen. Besonders mittelständische Unternehmen zwischen 500 und 1.000 Mitarbeitern nehmen Interim Manager gerne in Anspruch.

Spezialisierte Agenturen vermitteln Interim Manager

Vermittelt werden Interim Manager von hochprofessionellen Personalmanagementunternehmen wie serviceline, die sich auf Fach- und Führungskräfte für Office-Management, Finanz- und Rechnungswesen sowie Technik- und Ingenieurswesen spezialisiert haben. Denn gerade in den Wachstumsbranchen Maschinen- und Anlagebau sowie in der Automobilindustrie sind Interim Manager besonders gefragt.

 

Bildurheber: Thinkstock, 146268404, Paul

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