Marshmallows grillen, frische Hot Dogs an jeder Ecke und Fahrzeuge, von denen man hier nicht einmal wusste, dass es diese überhaupt gibt. Davon träumt ein Teenager, dessen Wunsch es ist, einmal in die Staaten zu reisen.

Einen Traum, den man sich bereits zu Schulzeiten erfüllen kann. Die Angebote für einen Schüleraustausch sind schließlich vorhanden und warum sollte man mit einer USA Reise warten, bis man die Schule beendet hat? Um als Schüler in die USA zu kommen, muss man sich bei einem Anbieter für einen solchen Austausch bewerben und anmelden. Die Frist endet in den meisten Fällen im April. Schüler sollten zwischen 15 und höchstens 18 Jahren alt sein und ein paar Voraussetzungen erfüllen. Dazu gehören neben guten, schulischen Leistungen, auch ein ausgeprägter Charakter. Aufgeschlossen, neugierig und wissbegierig sollte man sein. Zudem ist es zwingend erforderlich, dass man in Englisch gute Leistungen erbringt. Immerhin wird man sich in dieser Sprache unterhalten müssen.

Gasteltern, als Ersatz für die eigene Familie

Austauschschüler leben nicht in einem Heim oder einer Pension. Natürlich nicht! Sie werden bei liebevollen Gasteltern untergebracht, deren Aufgabe nicht nur die Versorgung und Verpflegung des Gastes sein wird, sondern auch die Betreuung und stetige Unterstützung im Alltag. In der Regel lernt man die Gasteltern wenigsten über einen regen e-Mail Kontakt im Vorfeld schon mal kennen.

Pflichten, die auf einen zukommen

Es kommen selbstverständlich einige Pflichten auf die Schüler zu. Auch in den USA müssen sie regelmäßig in die Schule gehen und dem Unterricht aufmerksam folgen. Danach stehen einem zahlreiche Aktivitäten zur Auswahl. Ob man sich für Sport, Kultur oder Kreatives interessiert, ist gar nicht mal so wichtig, denn es wird für jeden etwas Passendes angeboten. Es wird erwartet, dass man sich daran beteiligt und das man sich engagiert. Immerhin möchte man sich als volles Mitglied in der Familie und auch in der Schule sehen.

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