Als Berufseinsteiger muss man sich fragen: Wie verhindere ich einen möglichen Ruin? Gleichzeitig sollte man sich davor hüten, zu teure oder sogar unnötige Versicherungen abzuschließen. Vor dem Start ins Berufsleben sind die meisten Menschen über ihre Eltern versichert – und damit im Falle einer Krankheit oder eines Unfalls abgesichert. Wenn man seinen ersten Job antritt, muss man sich selbst um notwendige Versicherungen kümmern. Experten raten zu drei Versicherungen, die unbedingt abzuschließen sind: Eine Krankenversicherung, eine private Haftpflichtversicherung und eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Zusätzlich kann noch eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen werden, erforderlich ist ein solches Extra aber meistens nicht.

Empfohlen wird für junge Menschen im Beruf eine gesetzliche Krankenversicherung. So wird Geld gespart- zudem kann aktuell nur derjenige eine private Versicherung abschließen, der seit mindestens einem Jahr mehr als 52.200 Euro verdient. Der Beitrag in gesetzlichen Krankenkassen liegt bei 15,5 Prozent und wird am Bruttoeinkommen bemessen. Man sollte genau darauf achten, welche Krankenkassen welche Zuschüsse anbieten und wo sich Geschäftsstellen befinden. Nicht jeder braucht Zuschüsse für Rückenkurse.

Für den Fall, dass man als Berufstätiger schwer erkrankt und nicht mehr arbeiten kann, wird eine Berufsunfähigkeitsversicherung benötigt. Die gesetzliche Rentenkasse tritt hier erst nach fünf Jahren der Berufstätigkeit ein und zahlt auch dann nur 33 Prozent vom Bruttoeinkommen.


IMG: Falko Matte – Fotolia

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