Der Erfolgskontrolle von Werbemaßnahmen kommt in Unternehmen eine große Bedeutung zu. Es soll festgestellt werden, ob das Werbebudget rentabel eingesetzt und bestimmte Ziele erreicht wurden. Der Erfolg einer Werbemaßnahme kann grundsätzlich unter zwei Aspekten betrachtet werden, nämlich hinsichtlich der psychologischen und der ökonomischen Wirkung. Erstere bezieht sich auf die Werbewirkung, letztere auf konkrete Werbeziele, wie beispielsweise die Steigerung eines Marktanteils oder Bekanntheitsgrad eines Produkte oder einer Marke.

Da Werbemaßnahmen meistens den Bekanntheitsgrad und somit auch den Absatz eines Produktes erhöhen sollen, lebt die Werbeerfolgskontrolle vom Vergleich der Absatz- und Umsatzzahlen vor und nach der jeweiligen Werbemaßnahme. Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass hierbei auch andere Faktoren eine Rolle spielen können, wie zum Beispiel zeitgleich ausgeführte Werbemaßnahmen der Konkurrenz oder saisonale und/oder konjunkturelle Einflüsse, auf die das eigene Unternehmen keinen Einfluss hat.

Eine weitere Möglichkeit besteht in der Messung des Marktanteils, bei welchem der Umsatz des eigenen Unternehmens mit dem geschätzten Gesamtumsatz der ganzen Branche verglichen wird. Der psychologische Erfolg einer Maßnahme ist Gegenstand der Werbewirkungsforschung, bei welcher mittels empirischer Mittel erforscht wird, ob und wie der Konsument durch die Werbung beeinflusst wurde. So lässt sich beispielsweise auch sehr gut der Erfolg beim Guerillamarketing messen. Es wird zumeist durch Umfragen (Feldforschung) in Erfahrung gebracht, ob der Konsument die Maßnahme überhaupt wahrgenommen hat, sie in Erinnerung behielt und sich letztendlich zu einem Kauf verleiten ließ.