Nach einem konjunkturell erfolgreichen Jahr 2011 kann sich Berlin über eine steigende Zahl von Erwerbstätigen und eine Verminderung der Arbeitslosigkeit freuen. Zwar ist die Arbeitslosenquote noch höher als in anderen Großstädten Deutschlands, doch bietet Berlin ein breites Spektrum an Beschäftigungsfeldern, Möglichkeiten und Chancen.

Im Jahr 2011 stieg die Zahl der Erwerbstätigen der Spreemetropole von 1,668 Millionen leicht auf 1,685 Millionen, auch die Zahl der Arbeitslosen ging zurück und die Arbeitslosenquote sank von 13,6 Prozent auf 13,3 Prozent. Dennoch ist die Arbeitsmarktsituation in Berlin relativ angespannt, denn die Hauptstadt liegt deutlich über der bundesdeutschen Arbeitslosenquote von 7,1 Prozent.
Die größten Probleme auf dem Arbeitsmarkt haben dabei gering qualifizierte Menschen und Langzeitarbeitslose.

Gute Chancen für Fachkräfte

Der Arbeitsmarkt Berlin bietet aber auch gerade Chancen für hoch Qualifizierte. So gibt es bereits Prognosen, dass bis 2015 über 200.000 Arbeitsplätze für Fachkräfte nicht besetzt werden können, bis 2020 soll die Zahl sogar auf über 300.000 steigen.
Besonders im Bereich der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) gibt es einen konstant hohen Bedarf an Personal und eine sehr gute Arbeitsmarktsituation.
So wird in Unternehmensfeldern wie Maschinenbau, Informationstechnologie und Energietechnik händeringend nach qualifiziertem Nachwuchs gesucht. Auch in der Chemieindustrie, in der Gesundheitsbranche oder in Medienbetrieben ist man auf der Suche nach guten Mitarbeitern. Dieser Trend wird sich in Zukunft sogar verstärken.
Zudem bieten auch die vielen großen Unternehmen in Berlin wie z.B. Siemens oder die Deutsche Bahn eine Vielzahl von Chancen. Auch die Arbeit im Umfeld der Berliner Politik und der zahlreichen großen Fernseh- und Medienbetriebe ist eine abwechslungsreiche, die viel Potenzial für eine Karriere bietet.

Ein klarer Trend

Abschließend bleibt zu sagen, dass der Arbeitsmarkt Berlin gut ausgebildeten Führungskräften eine Vielzahl von Möglichkeiten offeriert, während die Arbeitssituation für gering qualifizierte Menschen weiterhin schlecht bleibt. Dieser Trend wird sich in der Zukunft wahrscheinlich sogar eher verstärken.

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