Bewirbt man sich auf eine neue Arbeitsstelle wird meistens nach dem sogenanntem Führungszeugnis gefragt. Viele Fragen sich in wie weit dieses Führungszeugnis für ihren zukünftigen Werdegang wichtig ist. Hier gibt’s die Antwort.

Jeder Bundesbürger besitzt ein sogenanntes Führungszeugnis, dieses wird ab dem 14. Lebensjahr geführt. Es handelt sich bei diesem Zeugnis um ein Register,  in dem alle Vorstrafen und Straftaten festgehalten werden. Wie lange eine Vorstrafe in dem Register gespeichert bleibt und ob sie überhaupt aufgenommen wird hängt von dem Alter des ‚Straftäters‘ und dem Tatbestand ab. So finden zum Beispiel Jugendstrafe bis zu einer bestimmten Höhe keinen Eingang in die Strafakte. Auch verfallen Einträge nach einem gewissen Zeitraum, dieser hängt ebenfalls von der Art der Straftat ab. In diesem Fall spricht man von der sogenannten Tilgung eines Eintrages.

Ist das Führungszeugnis nun wichtig oder nicht?

Jedem Bundesbürger ist die Einsicht an das persönliche private Führungszeugnis gewährt, um den aktuellen Stand von selbigen herauszufinden. Arbeitgeber fordern das Führungszeugnis nur ein, um zu überprüfen, ob während der vorangegangenen Jahre ein Strafdelikt vollzogen wurde. Mit Ausnahme von Bewerbungen bei öffentlichen Arbeitgebern, hat jeder die Möglichkeit zu entscheiden, ob er seinem potenziellen Arbeitgeber Einblick in sein Register gewähren will oder nicht. Es bleibt aber anzumerken, dass eine Verweigerung den Arbeitgeber stutzen lassen würde. Bleiben Sie offen und erklären Sie während Ihres Vorstellungsgesprächs ehrlich, wie es zu diesem Eintrag kam. Oftmals handelt es sich um Belanglosigkeiten, die keine Folgen für die Einstellung mit sich bringen.

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