Die Karriereleiter

Die ersten Schritte zum Erfolg
 


Archiv: Gehalt

Für Neulinge im weiten Feld der freien Wirtschaft ist es ja oft so, dass sie gerade mal die Ausdrücke Brutto und Netto kennen - aber nicht, welche Abgaben zu leisten sind und was vom hohen Bruttogehalt de facto übrig bleibt.

Die Steuerklasse richtet sich nach den Lebensumständen des Arbeitnehmers. Die bestimmt, welchen Freibetrag er oder sie erwirtschaften kann. Dieser wird vom zu versteuernden Brutto-Einkommen abgezogen, bevor ermittelt wird, welche Steuereinnahmen vom gesamten Brutto-Einkommen abgezogen werden.

Einkommenssteuer: Nachdem alle Freibeträge vom Brutto-Einkommen weg sind, wird der Rest nach Einkommenssteuer versteuert. Die richtet sich nach Steuerklasse und Einkommen. Ab 7.664 Euro wird progressiv berechnet, der Eingangssteuersatz liegt bei 15 Prozent, der höchste Steuersatz bei 42 Prozent.

Der Kirchensteuersatz beträgt in allen Bundesländern außer Bayern und Baden-Württhemberg 9 %, bei den beiden sind es 8 %.

Krankenkasse: Privat versicherte zahlen extra, für gesetzlich versicherte wird der festgelegte Steuersatz der Krankenkasse abgezogen.

Außerdem müssen noch die Abgaben für die Arbeitslosenversicherung, Pflegeversicherung und Altersvorsorge abgezogen werden.

Wie das funktioniert, kann jeder selbst ausprobieren. Einfach in einen Nettolohnrechner die zu erwartenden Daten eingeben, und sehen, was übrig bleibt.

Das hilft auch ganz gut, wenn man sich auf einen Job bewirbt, die Gehaltsangaben sind nämlich immer brutto und schrumpfen nach Abzug aller Steuern oft ganz gewaltig.


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Sie sind der Meinung, dass die Arbeit, die Sie leisten nicht dasselbe Niveau hat, wie der Lohn, der am Ende des Monats auf Ihrem Kontoauszug verbucht ist? Arbeiten Sie schon seit Jahren in der selben Position und haben keine Gehaltserhöhung erhalten? Oder wissen Sie ,dass ihre Arbeitskollegen bei gleicher Leistung mehr verdienen? Alles das sind schon gute Gründe für eine Gehaltserhöhung, doch gibt es viele weitere Punkte zu beachten um ein erfolgreiches Gespräch zu führen.

Piggy Bank © flickr/annia316 áƒ

Das größte Problem der Deutschen liegt darin, dass Geld und besonders das eigene Einkommen, als etwas sehr intimes gesehen wird, man spricht nicht gern über sein Gehalt, definiert sich jedoch all zu oft über genau diesen Geldbetrag. Sicherlich ist genau das auch ein Problem unserer heutigen Gesellschaft, doch dieser persönliche Bezug zu Geld lässt sich nicht so leicht ändern wie manch’ andere Instanz, die zu einer erfolgreichen Gehaltsverhandlung beitragen kann. Das Gehalt ist immerhin auch der “gerechte” Lohn und die Wertschätzung für die geleistete Arbeit und diese Anerkennung motiviert zum arbeiten.Die wichtigste Frage die sich jeder Arbeitnehmer vor Beginn der Lohnverhandlung stellen sollte ist: “Wie viel verdiene ich im Vergleich zu anderen Angestellten in meiner Position?” Im Internet gibt es viele gute Internetseiten zum Thema Gehaltscheck, die das Durchschnittsgehalt in einem bestimmten Berufsstand, unter Berücksichtigung der Region und der Arbeitsdauer in einem Unternehmen, errechnet. So kann in einem Gespräch auch eine klare Gehaltsforderung gestellt werden. Wichtig ist, dass beim Chef niemals der Eindruck entsteht, man wolle so ein höheres Gehalt erpressen, daher ist es nicht gut, das eigenen Gehalt mit dem eines anderen in dem Unternehmen zu vergleichen. Besser ist es seine Arbeit in der Firma darzustellen und Erfolge der Firma darauf zurückzuführen, man selbst ist also sein Geld absolut wert und der Chef sollte auch genau dieses Gefühl bekommen.Auch kann auf eventuelle freiwillige Weiterbildungen hingewiesen werden, die man geleistet hat. Es ist also wichtig souverän und mit klaren Gehaltsvorstellungen in das Gespräch hineinzukommen, auch bei der eventuellen Ablehnung des Gehaltsvorschlags, sollten Sie ruhig und nicht zu emotional reagieren und auf den Wert Ihrer Arbeit für das Unternehmen verweisen. Viel Erfolg!


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Golden Watch©flickr/Al- Fassam [ Online! :D ]Die Jobchancen für Studiumsabsolventen sind zur Zeit in keinem Beruf so gut, wie in dem des Ingenieurs. Während also Medizinstudenten und junge Anwälte um einen Job bangen müssen, dürfen Ingenieure ihre Jobvorstellungen frei ausleben. Im Studium erzählten Professoren zuweilen, die zukünftigen Berufseinsteiger sollten sich mit einem Einstiegsgehalt von 50.000 Euro nicht zufrieden geben müssen.Ein Trugschluss, wenn man sich auf Seite der Unternehmen umhört. Die Absolventen kämen zunehmend mit undurchsetzbaren Gehaltsforderungen, weil sie wüssten, dass sie gefragt seien, so lautet das Urteil eines Geschäftsführers des Personaldienstleisters Adecco. Tatsächlich beläuft sich das Einstiegsgehalt für einen diplomierten Ingenieur auf (laut VDI-Statistik) ca 39.000 Euro p.a..

Frozen in Time © flickr/technicaldirector

Trotzdem wissen die Studenten, was sie verlangen dürfen, Weiterbildungsmöglichkeiten sind gefragt, so kann der Studienabsolvent auch langfristig von der derzeit guten Lage profitieren. Nicht jeder Studienabsolvent ist gleich auch besonders umworben bei den Unternehmen, je nach Fachrichtung ist auch das Jobangebot unterschiedlich, so seien heutzutage besonders Elektro- und Wirtschaftsingeneure. Besonders spezialisierte Ingenieure (Bergbau, Gießereitechnik) und Architekten haben es auf dem Berufsmarkt dagegen schwer, auch werden Frauen immer noch bevorzugt angestellt.Dennoch können sich Ingenieure heutzutage stark nach ihren eigenen Bedürfnissen richten und müssen nicht, wie viele Absolventen anderer Studiengänge, um die Aufmerksamkeit der zukünftigen Arbeitgebers buhlen. Flexibilität und Einsatzbereitschaft ließen oft zu wünschen übrig, lassen die Personalchefs der großen Unternehmen verlauten. Auch das ist ein Grund, weshalb derzeit viele ausländische Ingenieure angeworben werden. Diese sind meist mit einem geringeren Gehalt zufrieden und zeigten eine hohe Einsatzbereitschaft, im Gegensatz zu ihren deutschen Komilitonen. Die Luft im Ingenieurhimmel scheint also langsam aber sicher dünner zu werden, Unternehmen und Absolventen sind gleichermaßen gespannt, wie sich dieser Zustand weiter entwickelt.


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Unternehmensberater sind gefragter als je zuvor. 78.000 Consultans, und damit sieben Prozent mehr als im Vorjahr, arbeiteten 2007 in ca. 13.900 Beratungsfirmen und weiterhin scheint es auf diesem Gebiet keinen Stillstand zu geben. Unternehmen (besonders der Pharma- und Chemieindustrie) werben immer neue Dienstleister an, setzen auf immer neue Strategien.Unternehmensinterne Schulungen sollen dafür sorgen, dass die eigene Firma nicht hinterherhinkt und die Berater auf dem neusten Stand bleiben, neuerdings werden sogar Prämien für besonders innovative Ideen geboten. Progressivität scheint in keinem Gewerbe einen derart hohen Stellenwert zu haben. Die Einstiegschancen für Studiumsabsolventen sind in dieser Branche entsprechend hoch und das Gehalt anregend - 40.000 – 50.000 Euro Jahresgehalt für Einsteiger sind keine Seltenheit. Unternehmensberater ist also ein Beruf zwischen Sicherheit und Zukunftsangst, der Sorge, dem ständigen Innovationsdruck nicht mehr standhalten zu können.

Beraterteam © Flickr / Dplanet::

Wer diesem Druck standhält, dem gewährt die Branche jedoch viele Möglichkeiten. Neue Strategien werden immer gesucht und hohe Abwerbegelder gezahlt.Chancen sehen hier auch zahlreiche Quereinsteiger, wer über betriebswirtschaftliche Kenntnisse und das oft gefragte naturwissenschaftliche „Know-How“ verfügt und dazu kreativ und zukunftsorientiert denkt, ist hier richtig. Schlüsselqualifikation scheint hier jedoch die Flexibilität zu sein, immer neue Produkte müssen eingebaut- und wieder neue technologische Fortschritte berücksichtigt werden.Die eigene Autonomie, wenn mit dem Trend Schritt gehalten werden kann, ist hoch. Gute Unternehmensberater sind gefragt, in der Branche kann man sich schnell einen Namen machen, in kaum einer anderen diesen jedoch auch so rasant wieder verlieren.


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