Facility Management ist ein relativ junger Zweig des betrieblichen Mangagements und kämpft noch um seine Anerkennung. In vielen Unternehmen wird FM noch vernachlässigt und so Potential zur Optimierung der Betriebsabläufe verschenkt.

Wer bei Facility Management an das Verwalten von Mietwohnungen denkt, liegt falsch. Es geht zwar um Gebäude (Facility), jedoch ist die Gebäudeverwaltung und die damit verbundenen Aufgaben wie Putzen, Müllentsorgung und dergleichen nur ein Teil des operativen Facility Managements.

Facility Management sieht sich vielmehr als eigenständiger Zweig, der das Ziel hat, bestimmte betriebliche Umstände in ein FM-Produkt zu verwandeln. Ein Facility Produkt wäre beispielsweise eine saubere Toillette, ein gefegter Parkplatz oder ein sauberer Arbeitsplatz. Doch auch weniger greifbare Dinge wie die Energieffizienz des Hauses oder die Kosteneffizienz der Kantine fallen in diesen Bereich.

Dabei konzentriert sich FM (der deutsche Begriff Anlagenmanagment wird selten verwendet) nicht nur auf ein Gebäude, sondern explizit auf einen ganzen Betrieb. Je nach Größe des Betriebs und etwaitigen Anbauten (z.B. betriebliche Wohnungen, Labors usw) ist also die strategische Aufgabe eines Facility-Managers einfach bis komplex.

Gerade bei größeren Betrieben wird jedoch ein gutes FM immer wichtiger. Der Arbeitnehmer und seine Arbeitskraft stellen eine wichtige Ressource in der Gesamtbilanz eines Unternehmens dar. Gutes Anlagenmanagement verstärkt die Arbeitskraft durch eine reibungslose Integration des Arbeitnehmers in seinen Arbeitsplatz. Deswegen wird diese Form des Managements in Zukunft unabdingbar sein, will sich ein Betrieb als konkurrenzfähig erweisen.

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