Berufseinsteiger verfügen gewöhnlich über weniger Geld, das sie in die Vorsorge investieren können. Die geringen monatlichen Überschüsse sollten Sie deshalb zunächst einmal in eine Versicherung stecken, die Sie gegen das Risiko einer Erwerbsunfähigkeit absichert. Sie sparen bares Geld, wenn Sie damit bereits während der Ausbildung oder des Studiums beginnen.

Wenn plötzlich nichts mehr geht

Eine Unfallversicherung, wie sie die Versicherer anbieten, hilft aber nur bedingt. Studien zeigen, dass nur zehn Prozent aller betroffenen Berufstätigen auf dem Arbeitsmarkt wegen Invalidität aus dem Berufsleben ausscheiden. Viel alltäglicher ist eine Erwerbsunfähigkeit aufgrund eines Herzinfarkts oder einer psychischen Erkrankung wie etwa einer Depression. Solche Krankheitsbilder deckt die Unfallversicherung nicht ab. Dennoch sieht sich der Betroffene plötzlich mit dem Problem konfrontiert, dass er seinen Beruf nicht länger ausüben kann. Ihm droht der finanzielle Absturz. Neben den allgemeinen Lebenshaltungskosten wird er auch seine Versicherungs- und Rentenbeiträge nicht mehr bedienen können. Die Altersvorsorge ist damit in Gefahr. Die einzige Versicherung, die Sie gegen solche Risiken absichert, ist die Berufsunfähigkeitsversicherung. Sie greift bei jeder Erkrankung oder Invalidität, die eine Ausübung des Berufes nicht länger möglich macht.

Sichern Sie sich den Frühbucher-Rabatt

Je früher Sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, umso geringer sind die Kosten. Die meisten jungen Menschen haben in der Regel auch noch keine schwerwiegenden Erkrankungen erlitten. Denn wer nachweislich vorbelastet ist, zahlt gewöhnlich höhere Prämien, um das Risiko abzudecken. Der Beitrag ist darüber hinaus von der Laufzeit abhängig. Wenn Sie sich nur bis zum sechzigsten statt bis zum 65. Lebensjahr gegen die Gefahr der Berufsunfähigkeit versichern, kostet die Versicherung deutlich weniger. Manche Versicherungen bieten auch eine Kombination aus Berufsunfähigkeits- und Rentenversicherung an. Das hat den Vorteil, dass der Versicherer im Fall einer Erwerbsunfähigkeit gleichzeitig alle Beiträge für den privaten Rentenvertrag übernimmt.

Wer vergleicht, spart ein Vermögen

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist für jeden Arbeitnehmer ein wichtiger Baustein seiner persönlichen Vorsorge. Vor Abschluss eines Vertrages ist aber ein Vergleich der verschiedenen Tarife dringend geboten. Denn die Eintrittsprämien für junge Versicherungsnehmer schwanken extrem. Der eine Versicherer verlangt 20 Euro, während der andere für einen ähnlichen Leistungsumfang 120 Euro im Monat aufruft. Auf die Gesamtlaufzeit des Vertrages umgerechnet beträgt der Unterschied bis zu 40.000 Euro. Da lohnt sich ein Vergleich allemal.

Foto: Fotolia, 30205770, Rido