Berlin ist eine populäre Stadt, in der jeder auf unkomplizierte Art willkommen ist. Hier kann man, auch wenn man des Deutschen nicht mächtig ist, einen Job finden, da es auch viele Netzwerke der einzelnen Nationalitäten gibt.

Als Expatriate, der in Berlin sein Glück versucht, kommt es nicht darauf an, über „alteingesessene“ Kontakte zu verfügen. Anders als in Hamburg zum Beispiel kann hier jeder, der über Kommunikationsfähigkeit und Flexibilität verfügt, sein Glück versuchen. So kann man einen der berühmten „Vom Tellerwäscher bis zum Millionär“-Karriere nachgestellten Werdegang anstreben. Man kann in einem Restaurant als Expat anheuern, erst einmal als Hilfe, dann mit etwas besseren Deutschkenntnissen im Service. Oft wird daraus ein Posten als „Geschäftsführer“ und aus dem Expatriaten wird ein Neuberliner!

Erfahrungen mitbringen

Als Expat hat man den Vorteil, die Stadt und ihre Strukturen mit anderen Augen zu sehen. Man kennt Dinge, also Abläufe, aus seiner alten Heimat und kann so auch Verbesserungsvorschläge anbringen, die in vielen Fällen auch gehört werden. Als Expat mit einer sehr guten Ausbildung kann man durchaus auf einer höheren Position einsteigen, denn gerade im technischen, IT- und Ingenieurbereich werden händeringend Mitarbeiter gesucht. Als Neuankömmling wird man oft mit der „Lingua franca“ Englisch gut zurechtkommen, aber es empfiehlt sich, für Behördengänge Deutschkenntnisse zu erwerben. Sonst fühlt man sich durchgehend als Fremder, auch wenn man eine Reihe von Landsleuten um sich weiß.

Berlin als internationer Magnet

Viele Stadtteile von Berlin sind „multikulti“ geprägt und dort wird man sich als Expatriate auch am wohlsten fühlen. Buntere Geschäfte mit exotischer Ware lassen mehr Heimatgefühle aufkommen als rein „deutsche“ Geschäfte. Dennoch, Berlin hat eine lange Tradition der Zuwanderung, mit allen Schwierigkeiten und auch Vorteilen, sodass man als Neuankömmling schon auf ein gutes Netzwerk zurückgreifen kann. Berlin ist ein internationaler Magnet.

Foto: thinkstockphotos, 163930707, iStock, Matthew Dixon

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